10.11.2009  

Griechenland verletzt EU-Asylrecht

Euro­päi­sche Flücht­lings­or­ga­ni­sa­tio­nen rei­chen Beschwer­de bei der Euro­päi­schen Kom­mis­si­on ein PRO ASYL hat am heu­ti­gen Tage zusam­men mit Flücht­lings­or­ga­ni­sa­tio­nen aus den Nie­der­lan­den, Finn­land und Groß­bri­tan­ni­en (Dutch Coun­cil for Refu­gees, Fin­nish Refu­gee Advice Cent­re, Bri­tish Refu­gee and Migrant Jus­ti­ce) eine Beschwer­de bei der Euro­päi­schen Kom­mis­si­on ein­ge­reicht. Zwan­zig wei­te­re euro­päi­sche Flücht­lings­or­ga­ni­sa­tio­nen unter­stüt­zen die Beschwer­de. PRO Asyl for­dert die
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02.11.2009  

Ruander nach Abschiebung sofort in Haft

Nach Fehl­ent­schei­dun­gen deut­scher Behör­den und Gerich­te droht jahr­zehn­te­lan­ge Haft PRO ASYL: Ein Opfer deut­scher Behör­den­schlam­pe­rei Behör­den­di­let­tan­tis­mus und man­gel­haf­te Prü­fung von Asyl­ent­schei­dun­gen durch die Gerich­te haben einen abge­scho­be­nen Ruan­der in größ­te Gefahr gebracht. Dem am 14. Okto­ber 2009 nach Kigali/Ruanda abge­scho­be­nen ruan­di­schen Staats­an­ge­hö­ri­gen Inno­cent Iran­kun­da droht eine jahr­zehn­te­lan­ge Haft­stra­fe. Unmit­tel­bar nach sei­ner Lan­dung wur­de er in
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24.10.2009  

Erste Reaktion zum Koalitionsvertrag

PRO ASYL befürch­tet „eis­kal­ten Win­ter für Flücht­lin­ge“ „Einen eis­kal­ten Win­ter für Flücht­lin­ge,“ befürch­tet Marei Pel­zer, Refe­ren­tin von PRO ASYL, ange­sichts der vagen Ankün­di­gun­gen im Koali­ti­ons­ver­trag zur Flücht­lings­po­li­tik. Für das Pro­blem des Aus­lau­fens der Alt­fall­re­ge­lung am 31.12.2009 sowie der 60.000 neu­en Ket­ten­dul­dun­gen sieht der Koali­ti­ons­ver­trag kei­ne kon­kre­ten Lösun­gen vor. Ledig­lich eine zeit­ge­rech­te ange­mes­se­ne Rege­lung wird ange­kün­digt.
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20.10.2009  

Nach Abschiebung Haft

Die deut­sche Kol­la­bo­ra­ti­on mit dem syri­schen Fol­ter­re­gime füllt die Gefäng­nis­se PRO ASYL for­dert: Rück­über­nah­me­ab­kom­men aus­set­zen und Abschie­be­stopp Erneut ist eine aus Deutsch­land abge­scho­be­ne syri­sche Fami­lie in Syri­en nach der Ankunft inhaf­tiert wor­den. Abge­scho­ben wur­den am Don­ners­tag, dem 8. Okto­ber 2009, nach acht­jäh­ri­gem Auf­ent­halt in Nord­rhein-West­fa­len fünf Mit­glie­der der Fami­lie C. Die Orga­ni­sa­ti­on Kurdwatch geht nach
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15.10.2009  

PRO ASYL und Interkultureller Rat fordern Politikwechsel in der Migrationspolitik

„Zukunfts­the­ma Migra­ti­on, Flücht­lings­schutz und Inte­gra­ti­on auf neue Füße stel­len!“ Der Inter­kul­tu­rel­le Rat in Deutsch­land und die bun­des­wei­te Flücht­lings­or­ga­ni­sa­ti­on PRO ASYL appel­lie­ren vor der gro­ßen Koali­ti­ons­run­de an die Ver­tre­ter von Uni­on und FDP, im Koali­ti­ons­ver­trag einen Poli­tik­wech­sel in der Migra­ti­ons-, Inte­gra­ti­ons- und Flücht­lings­po­li­tik zu ver­an­kern. „Das Zukunfts­the­ma Migra­ti­on, Flücht­lings­schutz und Inte­gra­ti­on muss in der nächs­ten Legis­la­tur­pe­ri­ode
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15.10.2009  

Aktuelle Recherche bestätigt: Abgeschobene Roma haben im Kosovo kaum Chancen auf ein menschenwürdiges Leben

PRO ASYL: Die neue Bun­des­re­gie­rung muss Abschie­bun­gen stop­pen Ein heu­te ver­öf­fent­lich­ter Recher­che­be­richt bestä­tigt: Die geplan­ten Abschie­bun­gen von Roma in das Koso­vo sind unver­ant­wort­lich. Abge­scho­be­ne haben im Koso­vo kaum eine Chan­ce, eine men­schen­wür­di­ge Exis­tenz zu begrün­den. Ihnen steht ein Leben am Ran­de des phy­si­schen Exis­tenz­mi­ni­mums bevor. Ihre Men­schen­rech­te auf kör­per­li­che Unver­sehrt­heit, auf Zugang zu Gesund­heits­ver­sor­gung und
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14.10.2009  

Koalition plant angeblich Einführung einer Visawarndatei

PRO ASYL: Warn­da­tei ist mit Welt­of­fen­heit und Daten­schutz nicht ver­ein­bar Laut einer dpa-Mel­dung haben sich nach Aus­kunft des CDU-Innen­ex­per­ten Wolf­gang Bos­bach Uni­on und FDP auf die Ein­füh­rung einer „Warn­da­tei gegen Visa-Miss­brauch“ geei­nigt. Damit soll ein Pro­jekt neu auf­ge­legt wer­den, das im Früh­jahr die­sen Jah­res am Wider­stand der SPD geschei­tert war. „Die Warn­da­tei ist mit Welt­of­fen­heit
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07.10.2009  

Cap Anamur-Prozess: Freispruch für Kapitän Stefan Schmidt und Elias Bierdel

Doch bereits das Ver­fah­ren hat­te nega­ti­ve Signal­wir­kung auf die huma­ni­tä­re Hil­fePRO ASYL: Auf die Ankla­ge­bank gehört die Flücht­lings­po­li­tik Ita­li­ens und Euro­pas Der Cap Ana­mur-Pro­zess ist nach drei Jah­ren zu Ende. Mit dem Frei­spruch hat die ita­lie­ni­sche Jus­tiz die ein­zig mög­li­che Kon­se­quenz gezo­gen, denn schon die Ankla­ge hät­te nie erho­ben wer­den dür­fen. Huma­ni­tä­re Hil­fe ist nie­mals
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05.10.2009  

Urteilsverkündung im Cap Anamur Prozess

Kund­ge­bung und Mahn­wa­che vor dem ita­lie­ni­schen Gene­ral­kon­su­lat in Frank­furt Anläss­lich der erwar­te­ten Urteils­ver­kün­dung im Cap Ana­mur Pro­zess rufen PRO ASYL und der Hes­si­sche Flücht­lings­rat für mor­gen Diens­tag, den 06. Okto­ber 2009, um 11.00 Uhr zu einer Kund­ge­bung und Mahn­wa­che vor dem ita­lie­ni­schen Gene­ral­kon­su­lat in Frank­furt am Main auf. Unter dem Mot­to „Huma­ni­tä­re Hil­fe ist kein
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01.10.2009  

5.000 Rettungsringe für Flüchtlinge

Die neue Bun­des­re­gie­rung muss jetzt ein Flücht­lings­auf­nah­me­pro­gramm instal­lie­ren Zum bun­des­deut­schen Flücht­lings­tag am 2. Okto­ber prä­sen­tie­ren heu­te Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­ter der Save me Kam­pa­gne in Deutsch­land eine „Instal­la­ti­on der Auf­nah­me­be­reit­schaft für Flücht­lin­ge“ aus rund 5.000 Ret­tungs­rin­gen mit Kam­pa­gnen-Orts­schil­dern und Schlauch­boo­ten. Die Ret­tungs­rin­ge ste­hen stell­ver­tre­tend für rund 5.000 Bür­ge­rin­nen und Bür­ger, die sich öffent­lich bereit erklärt haben,
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