Regelmäßig starten wir Aktionen, bei denen wir Ihre Mithilfe brauchen! Ob E-Mail-Appelle an verantwortliche Politiker, Petitionen oder Kampagnen: Alle Infos über neue Aktionen gibt es auf unserer Facebook-Seite, bei Twitter und bei Google+ – oder in unserem E-Mail-Newsletter.

Gegen den EU-Türkei-Deal!

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Europa muss die Menschenrechte von Flüchtlingen einhalten!

Der EU-Türkei-Deal führte bereits in kürzester Zeit zu schwerem Unrecht gegenüber Schutzsuchenden und zu gravierenden Verletzungen der Europäischen Menschenrechtskonvention. Wir fordern Bundeskanzlerin Angela Merkel dazu auf, den EU-Türkei-Deal zu stoppen!

Gemeinsam gegen Rassismus!

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Foto: Corbis

Gemeinsam gegen Rassismus! In Zeiten zunehmender rechter Hetze ist es wichtig, dass wir alle zusammen unsere Stimme erheben und Rassismus entschlossen entgegentreten. Informationen, Aktionsmöglichkeiten und Materialien dazu gibt es auf unserer Themenseite „Gemeinsam gegen Rassismus“

Wieviele Tote noch? Seenotrettung jetzt!

PRO ASYL wendet sich mit einem dringenden Appell an das Europaparlament und seinen Präsidenten Martin Schulz: Die EU muss das Sterben an ihren Außengrenzen beenden und legale gefahrenfreie Wege für Flüchtlinge öffnen. Eine zivile europäische Seenotrettung muss aufgebaut werden. Das EU-Parlament muss sofort die benötigten finanziellen Mittel bereitstellen.

Bitte unterstützen Sie unseren Appell!

Wir treten ein! Für Flüchtlingsschutz. Gegen Dublin III.

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www.wir-treten-ein.de

Das Dublin-System sorgt dafür, dass Flüchtlinge in Europa wie Stückgut hin- und hergeschoben werden, immer wieder in Haft oder obdachlos auf der Straße landen. Doch dagegen regt sich vielfältiger Widerstand. Beteiligen auch Sie sich an unserer Petition und informieren Sie sich über die zahlreichen Aktionen auf der Kampagnenseite www.wir-treten-ein.de!

Überblick: Kampagnen von PRO ASYL

Seit der Gründung im Jahr 1986 gab es unzählige Aktionen von PRO ASYL: Kampagnen, Unterschriftenlisten, Petitionen. Eine kleine historische Auswahl:

Gemeinsam mit den Toten Hosen und Claudia Roth wurden im Jahr 2012 über 30.000 Unterschriften aus der Kampagne "Flucht ist kein Verbrechen" im Deutschen Bundestag übergeben.
Zitate von bedeutenden deutschen Politikern wurden bei dieser Kampagne in den Kontext von Flucht und Migration gestellt.
"Schäuble-Reisen" - im Jahr 2007 wurde mit einer öffentlichen Aktion im Stile eines Reiseveranstalters darauf aufmerksam gemacht, in welche Länder Menschen abgeschoben werden und welche Gefahren ihnen dort drohen.
Die Save me Kampagne hat sich 2008 gegründet, um zu erreichen, dass Deutschland regelmäßig Schutzbedürftige nach Deutschland holt - das so genannte Resettlement. Innerhalb von drei Jahren haben es lokale Save me Initiativen geschafft, dass über 50 Städte und Gemeinden sich per Ratsbeschluss zur aktiven Aufnahme von Flüchtlingen bereit erklärten. Weitere Infos: http://www.save-me-kampagne.de/
Mit einer Plakatkampagne unter dem Motto "Machen wir keinen Schritt zurück!" wurde im Jahr 1993 gegen die Einschränkung des Grundrechts auf Asyl, das im Artikel 16 des Grundgesetzes verankert war, protestiert.
Anlässlich des Tags des Flüchtlings forderten Amnesty International und PRO ASYL im Jahr 2011 in Berlin ein Aufnahmeprogramm für Flüchtlinge. In einem kleinen Boot kreuzten Aktivistinnen und Aktivisten auf der Spree vor dem Bundesinnenministerium und forderten lauthals: „S.O.S. für Flüchtlinge“.
Heute aktueller denn je ist die erste große Kampagne gegen das Sterben an den europäischen Außengrenzen aus dem Jahr 2008. Bei der dazugehörigen Petition wurden über 15.000 Unterschriften gesammelt.
Schlüssel nach Brüssel! 2012 haben wir dazu aufgerufen, einen alten Schlüssel an das Europäische Parlament zu senden um damit gegen ein europaweit geplantes Inhaftierungsprogramm für Schutzsuchende einzutreten. Mehr als 20.000 der dazugehörigen Postkarten an das Europäische Parlament wurden bestellt.
Der Einzelfall zählt! Mit aufrüttelnden Plakaten, die auf abgelehnte Asylanträge trotz eindeutiger Fluchtgründe aufmerksam gemacht haben, wurde im Jahr 1996 gegen die Entscheidungspraxis der Behörden protestiert.
Unter dem Motto "Mit Diskriminierung macht man keinen Staat" gab es im Jahr 2010 eine Kampagne, die sich gegen die inhumanen Einschränkungen der Rechte von Asylsuchenden richtete.
"Hier geblieben! Recht auf Bleiberecht!" war der zentrale Slogan mit dem ab dem Jahr 2003 gegen die Abschiebung von Menschen, die lange Jahre geduldet in Deutschland lebten, protestiert wurde.
Anlässlich der WM 2006 wurde das offizielle FIFA WM - Logo entfremdet um auf die hohe Zahl der Abschiebungen aufmerksam zu machen.
Die bei dieser Aktion gesammelten über 25.000 Unterschriften wurden gemeinsam mit Geflüchteten im Deutschen Bundestag übergeben.
Rassismus hat viele Gesichter! Zum Beispiel die Essenspakete, die viele Asylbewerber anstelle der Möglichkeit, sich ihre Verpflegung selbst auszuwählen, erhalten. Mit Plakaten, wie diesem mit dem Titel "Es wird gegessen, was vom Amt kommt!", wurden solche Praktiken im Jahr 2001 angeprangert.
Zum Tag des Flüchtlings 2008 wurden als Symbol für die toten Flüchtlinge im Mittelmeer an einem zentralen Ort in Frankfurt bedruckte Pappfiguren im Main verteilt.
Im Rahmen der Aktion "Hier geblieben!" wurde zur Innenministerkonferenz im Jahr 2007 gemeinsam mit dem Künstler Kurt Fleckenstein und den "Jugendlichen ohne Grenzen" gegen die Verschärfung des Asylrechts protestiert. Unter dem Motto "Abgefertigt!" besetzten Menschen in typischen Tragetaschen den Pariser Platz in Berlin.