Gestrandet in Griechenland: Abgeschobene Afghanen fliehen erneut

Aus Deutsch­land abge­scho­be­ne afgha­ni­sche Schutz­su­chen­de sind oft erneut zur Flucht gezwun­gen. Mitarbeiter*innen von Refu­gee Sup­port Aege­an (RSA), Part­ner­or­ga­ni­sa­ti­on von PRO ASYL in Grie­chen­land, haben vier der abge­scho­be­nen Flücht­lin­ge getrof­fen, die in den Flücht­lings­la­gern der Ägä­is-Inseln und in Athen gestran­det sind.
Erbärmiche Zustände im Winter 2ß17 im Eu-»Hotspot« Moria auf Lesbos.

Anhaltende Fluchtbewegungen: Recht auf Asyl wird zur Fata Morgana

Die Bun­des­re­gie­rung und die Regie­rungs­chefs der EU-Staa­ten sind auf der Flucht. Sie flie­hen vor der Rea­li­tät. Vor Euro­pas Gren­zen tobt mit uner­bitt­li­cher Här­te der Krieg in Syri­en und in Deutsch­land wird das Asyl- und Auf­ent­halts­recht wei­ter ver­schärft. An Euro­pas Gren­zen steht die Zukunft des Flücht­lings­schut­zes auf dem Spiel. Es geht um nicht mehr und nicht weni­ger als um die Fra­ge, ob das Recht auf Asyl in Euro­pa noch erreich­bar ist. Es besteht die Gefahr, dass es zu einer Fata Mor­ga­na wird: Ein schö­nes, aber uner­reich­ba­res Trug­bild.