Die Hürden beim Familiennachzug

Geflüch­te­te Men­schen sind in einer beson­ders schwie­ri­gen Lage. Häu­fig muss­ten sie sich wäh­rend ihrer Flucht von der Fami­lie tren­nen. Wäh­rend sie danach eigent­lich einen Schutz­raum benö­ti­gen, um zur Ruhe zu kom­men, ban­gen sie hin­ge­gen um ihre Ange­hö­ri­gen, die selbst oft noch in einer schwie­ri­gen, gar lebens­be­droh­li­chen Situa­ti­on aus­har­ren.

Verweigerter Familiennachzug: Ein Grundrecht wird bürokratisch entstellt

Seit März 2016 haben Flücht­lin­ge mit sub­si­diä­rem Schutz­sta­tus kein Recht mehr, die engs­ten Ange­hö­ri­gen nach­zu­ho­len. Auch über drei Jah­re spä­ter haben sich die Hoff­nun­gen getrenn­ter Fami­li­en auf ein Ende die­ser Zumu­tung nicht erfüllt. Seit August 2018 gilt ein undurch­sich­ti­ges Gna­den­recht für maxi­mal 1.000 Ange­hö­ri­ge im Monat.