Unter dem Motto „Gemeinsam gegen Rassismus“ rufen wir dazu auf, rassistischer Hetze entschlossen entgegenzutreten. Es kommt auf uns alle an!

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Foto: Corbis

Position gegen rechte Hetze beziehen!

In Zeiten, in denen flüchtlingsfeindliche Hetze immer weiter zunimmt und in immer mehr Angriffen und Anschlägen auf Flüchtlinge gipfelt, ist es besonders wichtig, klare Kante gegen Rassismus zu zeigen und zu unseren humanitären Werten zu stehen:

1. Gegen rechte Hetze und Gewalt

Ob in der Gemeinde, im Betrieb, im Bekannten- oder Freundeskreis oder in der Familie – beziehen Sie deutlich Position gegen flüchtlingsfeindliche und rassistische Äußerungen. Sollten Sie Zeugin oder Zeuge von Übergriffen werden, bringen Sie diese unverzüglich zur Anzeige. Menschen, die vor Krieg, Gewalt und Verfolgung fliehen, haben Anspruch auf unsere Hilfe und Solidarität.

2. Keine Einschränkung von Flüchtlingsrechten

Flüchtlinge haben das Recht auf Schutz und Achtung ihrer Menschenwürde – so, wie es in der Europäischen Menschenrechtskonvention, in der Genfer Flüchtlingskonvention und im deutschen Grundgesetz verankert ist. Die Definition willkürlicher Obergrenzen widerspricht diesem Recht. Europa muss sich der Verantwortung für jeden einzelnen Flüchtling stellen.

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Geistige Brandstifter hetzen gegen Flüchtlinge, jede Woche brennen Flüchtlingsunterkünfte. Es ist Zeit, dagegen aufzustehen!

3. Für Integration und Teilhabe von Anfang an

Permanente Verschärfungen in der deutschen Asylgesetzgebung stellen die verbrieften Rechte von Flüchtlingen mehr und mehr in Frage. Integration und Teilhabe von Anfang an ist die Voraussetzung für ein gutes Zusammenleben. Dazu zählen faire Asylverfahren ebenso wie der geförderte Zugang zu Deutschunterricht, Bildung, Arbeit und Wohnen.

4. Für ein offenes Europa

Gegenwärtig besteht die Europäische Union aus 28 Mitgliedstaaten mit rund 510 Millionen Einwohnern. Das Bruttoinlandsprodukt betrug 2014 rund 13.920 Milliarden Euro. Damit bildet die EU den wirtschaftsstärksten Raum der Welt. Alle Mitgliedstaaten der EU haben die Genfer Flüchtlingskonvention unterzeichnet. Die Aufgabe Deutschlands und aller EU-Staaten lautet daher: Flüchtlinge gemeinsam aufnehmen und eine humane und integrative Asylpolitik betreiben. Dies ist – auch angesichts der Größe und Wirtschaftskraft Europas – machbar. Solange Terror, Krieg und Gewalt herrschen wie z.B. in Ländern wie Syrien, Irak und Afghanistan, brauchen verfolgte Menschen Schutz.

Rassismus bedroht eine offene Gesellschaft

Die Bilanz der rechten Gewalt gegen Flüchtlinge im Jahr 2015 ist erschütternd: Durchschnittlich brannte jeden dritten Tag eine Flüchtlingsunterkunft, auch die unmittelbaren Angriffe auf Flüchtlinge haben dramatisch zugenommen. Die meisten dieser Taten bleiben unaufgeklärt.

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Brandanschläge auf Flüchtlings-unterkünfte gab es im Jahr 2015

Mitverantwortlich dafür, dass ein gesellschaftliches Klima, in dem so etwas möglich ist, entstehen konnte, ist die öffentliche Stimmungsmache gegen Flüchtlinge. Dazu trägt nicht nur die Hetze von AfD oder dem offen rassistischen Pegida-Bündnis bei, auch immer mehr Politiker*innen etablierter Parteien weichen dem wachsenden Druck und vergiften selbst das Klima durch populistische Beiträge:

Mit der Definition von Obergrenzen soll die Flüchtlingszahl reduziert werden, Zurückweisungen an der Grenze sollen Schutzsuchende fernhalten, Inhaftierungen sollen abschrecken, massenweise Abschiebungen sollen Wehrhaftigkeit und Stärke demonstrieren. Während sich die Stimmung weiter aufheizt, werden pausenlos Verschärfungen in der Asylgesetzgebung und schlechtere Lebensbedingungen für Flüchtlinge durchgesetzt.

Informationen gegen Hetze und Vorurteile

Wie kann man sich vor Ort gegen rassistische Hetze engagieren? Was kann man auf rassistische Vorurteile gegen Flüchtlinge entgegnen? Wir haben Ihnen hier unsere passenden Materialien zusammengestellt.

Wichtiger Hinweis: Bitte kleben Sie diese Aufkleber NICHT auf Wahlplakate von rechten, rechtspopulistischen oder anderen Parteien, deren Wahlkampf auf rassistische Stimmungsmache zielt! Die Manipulation von Wahlplakaten wird als Sachbeschädigung geahndet.
Wichtiger Hinweis: Bitte kleben Sie diese Aufkleber NICHT auf Wahlplakate von rechten, rechtspopulistischen oder anderen Parteien, deren Wahlkampf auf rassistische Stimmungsmache zielt! Die Manipulation von Wahlplakaten wird als Sachbeschädigung geahndet.
Wichtiger Hinweis: Bitte kleben Sie diese Aufkleber NICHT auf Wahlplakate von rechten, rechtspopulistischen oder anderen Parteien, deren Wahlkampf auf rassistische Stimmungsmache zielt! Die Manipulation von Wahlplakaten wird als Sachbeschädigung geahndet.
Wichtiger Hinweis: Bitte kleben Sie diese Aufkleber NICHT auf Wahlplakate von rechten, rechtspopulistischen oder anderen Parteien, deren Wahlkampf auf rassistische Stimmungsmache zielt! Die Manipulation von Wahlplakaten wird als Sachbeschädigung geahndet.
Wichtiger Hinweis: Bitte kleben Sie diese Aufkleber NICHT auf Wahlplakate von rechten, rechtspopulistischen oder anderen Parteien, deren Wahlkampf auf rassistische Stimmungsmache zielt! Die Manipulation von Wahlplakaten wird als Sachbeschädigung geahndet.