Eine Aktion von PRO ASYL, unterstützt von den Toten Hosen

Anschläge auf Flüchtlingsunterkünfte, Gewalttaten gegen Schutzsuchende, rassistische Hetze – das ist Alltag in Deutschland. Gemeinsam mit den Toten Hosen stellen wir uns auf der »Laune der Natour« dieser Entwicklung entgegen!

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Foto: Paul Ripke

Gib auch du keine Ruhe! Unterschreib unseren Aufruf – an unseren Infoständen auf der Tour von den Toten Hosen oder hier online:

Wir geben keine Ruhe - Gemeinsam gegen Rassismus!

Tag für Tag rassistische Angriffe!

Tag für Tag werden Angriffe auf Flüchtlinge und Flüchtlingsunterkünfte verübt. Allein in diesem Jahr gab es mehr als 800 Vorfälle (Stand: 26. Oktober) – das sind im Durchschnitt mehr als drei Angriffe täglich. Rassistische Gewalt breitet sich immer weiter aus, rechtspopulistische Stimmungsmache ist allgegenwärtig. Das Gefährliche dabei ist auch die zunehmende Akzeptanz rassistischen Gedankenguts über das rechte Spektrum hinaus.

»Wir müssen Rassismus überstimmen. Es ist wichtig, dass wir uns alle engagieren und Hass und Vorurteilen entgegentreten. Es geht um Menschenrechte und Respekt.«

Die Toten Hosen

 Wir haben es satt.

Schon vor beinahe 25 Jahren spielten Die Toten Hosen den Song »Willkommen in Deutschland« gegen Rassismus und rechte Gewalt. Damals, nach neonazistischen Anschlägen und Ausschreitungen – unter anderem in Hoyerswerda, Rostock-Lichtenhagen, Mölln und Solingen – war das dringend nötig. Weil die Zeilen von damals aber leider auch heute noch hochaktuell sind, unterstützt die Band den Aufruf von PRO ASYL.

»Ich habs satt nur zu reden und rumzustehn. Vor diesem Feind werde ich mich nicht umdrehn.
Es ist auch mein Land- und ich will nicht, dass ein Viertes Reich draus wird.
Es ist auch dein Land- steh auf und hilf, dass blinder Hass es nicht zerstört!«

Die Toten Hosen, »Willkommen in Deutschland«, 1993

WIR fordern:

  • Klare Kante gegen Rassismus zeigen! Wer gegen Migrant*innen und Flüchtlinge hetzt, ist für die Gewalttaten mitverantwortlich. Weghören oder wegschauen heißt mitmachen.
  • Konsequente Aufklärung! Lückenlose polizeiliche sowie staatsanwaltliche Ermittlungen und die Strafverfolgung bei rassistisch motivierter Gewalt müssen gewährleistet werden. 
  • Bleiberecht für die Opfer rassistischer Attacken. Betroffene brauchen Schutz und Sicherheit.
  • Flüchtlingsrechte sind Menschenrechte! Das individuelle Recht auf Asyl muss gelten. Immer neue Asylrechtsverschärfungen, ob in Deutschland oder Europa, sind ein Angriff auf diese Menschenrechte.