Kampf für Flüchtlingsrechte – in ganz Europa

Seit vie­len Jah­ren arbei­tet PRO ASYL mit Orga­ni­sa­tio­nen in ande­ren euro­päi­schen Län­dern zusam­men um den Ein­satz für die Rech­te von Schutz­su­chen­den direkt an der euro­päi­schen Außen­gren­ze zu unter­stüt­zen. In Grie­chen­land haben wir vor eini­gen Jah­ren mit unse­ren lang­jäh­ri­gen Partner*innen sogar eine eige­ne Orga­ni­sa­ti­on gegrün­det: Refu­gee Sup­port Aege­an. 16 Kolleg*innen sind dort mitt­ler­wei­le im Ein­satz – sie dol­met­schen für Geflüch­te­te, sind sozi­al­ar­bei­te­risch tätig oder leis­ten juris­ti­sche Unter­stüt­zung. Und sie brin­gen immer wie­der Prä­ze­denz­fäl­le vor Gericht.

Mit Partner*innen vor Ort

Auch in ande­ren Län­dern und natür­lich in Deutsch­land ste­hen wir Schutz­su­chen­den zur Sei­te, wenn sie ihre Rech­te vor Gericht durch­set­zen wol­len. Damit ekla­tan­te Men­schen­rechts­ver­let­zun­gen auch gerichts­fest doku­men­tiert wer­den kön­nen, unter­stüt­zen wir die Arbeit unab­hän­gi­ger Orga­ni­sa­tio­nen und sind im engen Aus­tausch mit Kolleg*innen vor Ort – dem Hun­ga­ri­an Hel­sin­ki Comit­tee aus Ungarn, dem Cent­re for Peace Stu­dies in Kroa­ti­en, klik­Ak­tiv aus Ser­bi­en, der pol­ni­schen Hel­sin­ki Foun­da­ti­on for Human Rights oder Initia­ti­ven wie dem Bor­der Vio­lence Moni­to­ring Net­work oder bordermonitoring.eu.

Erfolge vor Gericht!

Ob unse­re Recher­chen dafür sor­gen, dass es Abschie­be­stopps für Län­der gibt, in denen Geflüch­te­te men­schen­un­wür­dig behan­delt wer­den; ob wir mit Eil­ver­fah­ren nach der »Rule 39« vor dem Euro­päi­schen Men­schen­ge­richts­hof Gaf­ur und Fayek, zwei syri­sche Flücht­lings­kin­der, aus grie­chi­schen Elend­sla­gern holen oder in einem über acht Jah­re lang andau­ern­den Ver­fah­ren Gerech­tig­keit für die Über­le­ben­den der Boots­ka­ta­stro­phe vor Far­ma­ko­ni­si erreichen:

Der juris­ti­sche Weg ist oft lang­wie­rig und kom­pli­ziert. Wir wol­len dafür sor­gen, dass das aber nie­man­den davon abhält, skan­da­lö­se Rechts­brü­che an den Gren­zen vor Gericht zu brin­gen. Denn unse­re Über­zeu­gung ist: Men­schen­rech­te dür­fen nicht nur auf dem Papier existieren!

Mehr zu unse­rer gene­rel­len Arbeit erfahrt ihr in die­sem Video und in unse­rem Tätig­keits­be­richt!

PRO ASYL: Der Einzelfall zählt.

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Mit unse­rer Ein­zel­fall­be­ra­tung und unse­rem Rechts­hil­fe­fonds unter­stüt­zen wir Geflüch­te­te. Mit unse­ren Part­ner­or­ga­ni­sa­tio­nen in Grie­chen­land, Kroa­ti­en, Ungarn oder Ser­bi­en recher­chie­ren und doku­men­tie­ren wir Abschot­tung und Gewalt an Euro­pas Gren­zen. Und unser Advo­cacy-Team bringt Prä­ze­denz­fäl­le bis vor die höchs­ten Gerich­te: Damit Men­schen­rechts­ver­let­zun­gen nicht unge­straft blei­ben und Flücht­lin­ge Gerech­tig­keit erfahren.

Der Ein­satz für schutz­su­chen­de Men­schen kos­tet Geld! Jede Spen­de hilft, jeder Bei­trag ist eine wert­vol­le Unter­stüt­zung. Wir sagen schon jetzt: Herz­li­chen Dank!