19.11.2012
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Fariborz Birjandian, Direktor des Calgary Catholic Immigration Center, bei der Vorstellung des kanadischen Resettlement-Programms. Bild: Ingeborg Heck-Böckler

Am 15. und 16. November 2012 fand in Nürnberg die Konferenz „Partnerschaften im Resettlementverfahren“ statt.

Bei der von PRO ASYL gemein­sam mit dem Deut­schen Roten Kreuz, ICMC und UNHCR ver­an­stal­te­ten Tagung dis­ku­tier­ten Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­ter natio­na­ler, regio­na­ler und kom­mu­na­ler Ebe­nen den aktu­el­len Auf­nah­me­pro­zess von 300 Flücht­lin­gen aus Choucha/Tunesien und der Tür­kei und reflek­tier­ten prak­ti­sche Model­le für eine gelin­gen­de Auf­nah­me und Inte­gra­ti­on von Resett­le­ment­flücht­lin­gen. Dahin­ter steht die Erwar­tung von PRO ASYL, dass es bei bei bun­des­weit jähr­lich 300 Auf­nah­me­plät­zen für Flücht­lin­ge nicht blei­ben wird. Deutsch­land kann mehr!

Berei­chert wur­de die Kon­fe­renz von den Resett­le­ment-Erfah­run­gen ande­rer Staa­ten wie Kana­da und Schwe­den, die seit gerau­mer Zeit sehr viel mehr Flücht­lin­ge auf­neh­men. Unter der Lei­tung von ICMC und in Part­ner­schaft mit UNHCR sowie zahl­rei­chen euro­päi­schen Nicht­re­gie­rungs­or­ga­ni­sa­tio­nen betei­ligt sich PRO ASYL 2012/2013 über die Save-me-Kam­pa­gne am Pro­jekt SHARE, das den Auf­bau eines euro­päi­schen Netz­werks von Städ­ten und Regio­nen zum Ziel hat. Mehr zum The­ma unter www.resettlement.eu.

Resett­le­ment: Auf­ge­nom­men und allein gelas­sen (10.08.14)

IMK Osna­brück: Appell zur Auf­nah­me von Chou­cha-Flücht­lin­gen in Deutsch­land  (05.12.13)

Chou­cha: Hun­der­te Flücht­lin­ge ohne Schutz in der Wüs­te (04.07.13)

Chou­cha-Flücht­lin­ge pro­tes­tie­ren in Tunis (01.02.13)

„save me“ in 56 Kom­mu­nen bun­des­weit (27.11.12)

Zwei­te Auf­nah­me­ak­ti­on im Rah­men des Resett­le­ment-Pro­gramms (09.10.12)

Ankunft von Flücht­lin­gen aus Tune­si­en am heu­ti­gen Mon­tag (03.09.12)