Auch im neuen Libyen wird gefoltert
Berichten von Menschenrechtsorganisationen zufolge werden Gefangene in Libyen brutal gefoltert. Viele der Opfer sind Flüchtlinge und Migranten.
Fast zeitgleich veröffentlichten am 25. und 26. Januar 2012 die Organisationen Ärzte ohne Grenzen und Amnesty International sowie die Menschenrechtskommissarin der Vereinten Nationen, Navi Pillay, Stellungnahmen, in denen sie grausame Folterpraktiken in libyschen Haftanstalten aufs schärfste kritisieren. Navi Pillay berichtete, das Internationale Komitee des Roten Kreuzes habe rund 8.500 Personen in 60 Haftzentren zwischen März und Dezember 2011 aufgesucht und befragt. Unter den Gefangenen... mehr >>
Ein Euro für den Flüchtlingsschutz, 20 Euro für die Flüchtlingsabwehr
Bei einem informellen Ratstreffen diskutierten die EU- Innenminister über „Solidarität“ im Asylwesen. Nach Auffassung von PRO ASYL war schon das Diskussionspapier dazu verfehlt.
Die dänische EU- Präsidentschaft versuchte beim heutigen Treffen der EU- Innenminister in Kopenhagen mit einem Diskussionspapier Bewegung in die Frage einer „genuinen und praktischen Solidarität“ im Hinblick auf die europäische Flüchtlingspolitik zu bringen. War schon die am 2. Dezember 2011 vorgelegte Mitteilung der EU- Kommission über eine „verstärkte EU- interne Solidarität im Asylbereich“ kein großer Entwurf in Richtung mehr Solidarität, so ist die Tischvorlage der Präsidentschaft... mehr >>
„So unsicher wie Somalia“ - Flüchtlinge berichten aus Libyen
In Malta sind die ersten geretteten Flüchtlinge des Jahres 2012 gelandet – vor allem somalische Flüchtlinge, die aus Libyen flohen. Ihnen zufolge herrscht in Libyen Unsicherheit und Rechtlosigkeit.
Wie Migrants at Sea berichtete, rettete am 13. Januar die italienische Küstenwache 72 somalische Flüchtlinge vor Malta, die in Libyen gestartet sein sollen – darunter waren laut UNHCR auch eine schwangere Frau und 29 Minderjährige. Am 15. Januar rettete ein italienisches Containerschiff und die maltesische Marine 68 Flüchtlinge, die in Libyen gestartet und vier Tage auf offener See ausgeharrt hatten, wobei den Flüchtlingen zufolge ein Mann starb. Eine der zehn geretteten Frauen... mehr >>
Warum wir eine neue Bleiberechtsregelung brauchen
Noch immer leben hierzulande 75.000 Menschen, die auch nach sechs Jahren in Deutschland keine gesicherte Aufenthaltsperspektive haben - Menschen, die gezwungen sind, ein Leben auf Abruf zu führen - und das trotz mehrerer Bleiberechtsregelungen. PRO ASYL fordert daher eine neue, wirksame und dauerhafte Bleiberechtsregelung, die den vielen in Deutschland nur geduldeten Menschen endlich eine Zukunftsperspektive bietet. Mehr Informationen zum Thema Bleiberecht finden Sie hier.
Aufruf an Niedersachsens Ministerpräsident - jetzt unterzeichnen!
Gazale Salame wurde 2005 mit ihren zwei jüngeren Kindern abgeschoben - und dadurch von ihrem Mann und ihren zwei älteren Kindern getrennt. Die Abschiebung riss die Familie auseinander und verbannte Gazale mit zwei Kindern in die Türkei - ein Land, das sie gar nicht kannte. Seit sieben Jahren kämpft die Familie dafür, wieder in Deutschland zusammen leben zu dürfen. Unterstützen Sie die Familie Salame/Siala und fordern Sie mit uns die niedersächsische Landesregierung auf, Gazale und ihren Kindern die Rückkehr zu erlauben. Zur Aktion auf der Seite des Flüchtlingsrats Niedersachsen
Theater für Menschenrechte
Jamila wurde aus Deutschland nach Ghana abgeschoben, die Ghanaerin Naisha möchte studieren und Arbeit finden, Kerim ist auf der Flucht vor dem Krieg in Afghanistan. Auf der gefährlichen Reise nach Europa kreuzen sich ihre Wege... Mit "SOS for Human Rights" präsentiert das GRIPS-Theater ein Theaterstück für Menschen ab zwölf Jahren, das europaweit aufklären, den „vermeintlich Stimmlosen“ ein Megaphon in die Hand geben und für ihre Rechte eintreten will. Mehr Informationen
Video "Voices of Choucha"
Im Flüchtlingslager Choucha im tunesisch-libyschen Grenzgebiet sitzen noch immer rund 4000 Flüchtlinge aus dem Sudan, aus Somalia, aus Eritrea, aus Nigeria, der Elfenbeinküste und anderen Ländern fest. Schon im Mai besuchte eine Delegation von Menschenrechtsaktivisten mit Unterstützung von PRO ASYL das Flüchtlingslager und sprach dort mit zahlreichen Flüchtlingen. Die Flüchtlinge haben eine Botschaft: „Bringt uns an einen Ort, wo wir unser Leben weiterführen können.“ Zum Video
Auch im neuen Libyen wird gefoltert
Berichten von Menschenrechtsorganisationen zufolge werden Gefangene in Libyen brutal gefoltert. Viele der Opfer sind Flüchtlinge und Migranten. mehr >>
Ein Euro für den Flüchtlingsschutz, 20 Euro für die Flüchtlingsabwehr
Bei einem informellen Ratstreffen diskutierten die EU- Innenminister über „Solidarität“ im Asylwesen. Nach Auffassung von PRO ASYL war schon das Diskussionspapier dazu... mehr >>
„So unsicher wie Somalia“ - Flüchtlinge berichten aus Libyen
In Malta sind die ersten geretteten Flüchtlinge des Jahres 2012 gelandet – vor allem somalische Flüchtlinge, die aus Libyen flohen. Ihnen zufolge herrscht in Libyen... mehr >>
PRO ASYL zur Asylstatistik 2011
Anstieg der Asylantragstellerzahlen – Absenkung der Schutzquote?PRO ASYL kritisiert Personalbeschaffung aus der Bundeswehr Hinweis zum Herkunftsland Serbien mehr >>
Bundestagsdebatte zu Kinderrechten
In der gestrigen Bundestagsdebatte zu den Anträgen der Opposition zur Stärkung der Kinderrechte stellten sich die Regierungsfraktionen erneut gegen die vollständige... mehr >>
Ukraine: Flüchtlinge als Opfer allumfassender Korruption
Ein Bericht von PRO ASYL und Border Monitoring Project Ukraine (BMPU) deckt systematische Ausbeutung von Schutzsuchenden auf. Auch die EU-Flüchtlingspolitik ist für die... mehr >>
25 Jahre PRO ASYL- 25 Jahre Einsatz für Flüchtlinge und Menschenrechte. Das Engagement von PRO ASYL ist schwierig in einer politischen Situation, die europaweit leider als "contra Asyl" beschrieben werden muss. Dennoch haben wir in 25 Jahren zusammen wichtige Erfolge für verfolgte Menschen erzielt. Am 3. September 2011 feierte PRO ASYL 25jähriges Bestehen. mehr>>
Mit der Kampagne "Save-me – Eine Stadt sagt ja!" werben Initiativen in über 50 deutschen Städten für die Aufnahme von Flüchtlingen vor Ort – mit großem Erfolg: 44 Städte haben bisher ihre Bereitschaft erklärt, verfolgten Menschen Schutz zu bieten - darunter die Landeshauptstädte Düsseldorf, Erfurt, Hannover, Mainz, Kiel, Stuttgart, München und andere. Tausende Menschen unterstützen dieses Anliegen. Machen Sie mit!









