Menschenrechtspreis 2010

Verleihung der PRO ASYL-Hand an Gabriele del Grande

Die STIFTUNG PRO ASYL verleiht den Menschenrechtspreis 2010, die PRO ASYL-Hand, an den italienischen Journalisten Gabriele del Grande. Damit soll sein langjähriges Engagement für Flüchtlinge und gegen die Abschottungspolitik Europas gewürdigt werden. Del Grande trägt mit seinen Publikationen und nicht zuletzt seinem Blog "Fortress Europe" maßgeblich dazu bei, die Missstände an den europäischen Außengrenzen aufzudecken und zahlreichen Flüchtlingen eine Stimme zu geben. Die Preisverleihung findet am 4. September 2010 in Frankfurt statt.

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PRO ASYL-Protestaktion gegen die Abschiebungen von Roma und anderen Minderheiten in den Kosovo

Gemeinsam mit bereits jetzt mehr als 3.700 Unterstützerinnen und Unterstützern protestiert PRO ASYL mit E-Mails an die Verantwortlichen gegen Abschiebungen in den Kosovo.

Bis zu 2.500 Menschen pro Jahr sollen zurückgeschickt werden. Im Kosovo erwartet die Abgeschobenen buchstäblich ein Leben am Rande der Müllkippe – etwa in kontaminierten Lagern. Der Zugang zu Arbeit, Bildung, sozialen Einrichtungen und gesundheitlicher Versorgung bleibt ihnen weitgehend versperrt. Ihre in Deutschland geborenen Kinder können sich kaum verständigen und finden dort keine Lebensperspektive.

PRO ASYL startete deshalb eine Protestaktion an die Innenminister: „Keine Abschiebungen ins Elend!“ Beteiligen Sie sich mit E-Mails und Fotos!

Zur Aktion "Keine Abschiebungen ins Elend!" >>

Posterfaltblatt "Keine Abschiebungen ins Elend" >>

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Beschnittene Existenz, herabgesetzte Würde.

 

Das Asylbewerberleistungsgesetz

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Lager abschaffen!

 


80.000 Menschen in Deutschland werden gezwungen, in Lagern zu leben. Das bedeutet zumeist: Viele Menschen auf engstem Raum, kein Privatleben, Arbeitsverbote, keine ausreichende medizinische Versorgung, Anwesenheitskontrollen, Essenspakete. Es ist an der Zeit, diesen andauernden Skandal zu beenden.

Faltblatt zum Lagerzwang (PDF)
Faltblatt zum Bleiberecht (PDF)

Grundrechte-Report 2010 erschienen

 

Ein detaillierter Bericht über die Lage der Bürger- und Menschenrechte in Deutschland

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Abschiebungspraxis in Deutschland


Zehntausende müssen jeden Tag mit ihrer Abschiebung rechnen. Hunderte sitzen in Abschiebungshaft, getrennt von ihren Familien, oft ohne wirksame medizinische Betreuung und unter Umständen mit der Aussicht, an einen Folterstaat ausgeliefert zu werden. Beim Thema Abschiebung zeigt die Politik Härte.

Abschiebung: die Härte deutscher Migrationspolitik >>

 

 

Europäischer Menschenrechtsgerichtshof verhandelt zu Dublin-Fällen

02.09.10

Am 1. September 2010 wurde vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg über die Rücküberstellungen von Asylsuchenden nach Griechenland verhandelt.... mehr >>

Demonstration gegen Lagerunterbringung

01.09.10

Seit 20 Jahren gibt es in Meinersen bei Gifhorn (Niedersachsen) bereits ein Flüchtlingslager, aber viele Anwohner kennen dieses gar nicht – geschweige denn die... mehr >>

Griechenland: Hungerstreik gegen Asylverweigerung

30.08.10

Nach einem wochenlangen Hungerstreik haben sechs Iraner in Griechenland politisches Asyl erhalten. Einer der Hungerstreikenden war am Vortag deutlich geschwächt in ein... mehr >>

Kein Sex ohne Zustimmung der Ausländerbehörde

01.09.10

Der Landkreis Northeim (Niedersachsen) sieht kein dringendes öffentliches Interesse -

PRO ASYL: Das Gesetz, das solche Auswüchse möglich macht, muss weg mehr >>

Diktator Gaddafi will mehr Geld von der EU für die Flüchtlingsabwehr

31.08.10

PRO ASYL fordert Beendigung der widerlichen Kooperation mit Libyen mehr >>

Bundesweiter Gedenktag für die Toten in Abschiebungshaft

30.08.10

Anlässlich des heutigen Gedenktages für die Toten in Abschiebungshaft fordern PRO ASYL und der Interkulturelle Rat in Deutschland die politisch Verantwortlichen in Bund... mehr >>

Europa darf nicht länger wegschauen!

Foto: Marily Stroux

Postkarten-Aktion für Kinderflüchtlinge in Griechenland

In den vergangenen zwei Jahren sind über Zehntausend Kinderflüchtlinge in Griechenland gestrandet. Wenn sie in Griechenland erstmals das Gebiet der Europäischen Union betreten, bedeutet das jedoch keineswegs Schutz oder ein Ende ihres Leidenswegs. Regelmäßig werden Kinder unter menschenunwürdigen, gesundheitsgefährdenden Bedingungen inhaftiert und danach einfach auf die Straße gesetzt. Nichts und niemand schützt sie vor Ausbeutung und Gewalt, sie wissen nicht wohin.

Mit einer Postkarten-Aktion appelliert PRO ASYL an den Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière und die EU-Kommissarin für Inneres, Cecilia Malmström, sich persönlich für den Schutz der Kinderflüchtlinge einzusetzen: Kinder dürfen in der Europäischen Union keinesfalls eingesperrt, drangsaliert und schutzlos auf die Straße gesetzt werden. Das Wohl des Kindes hat oberste Priorität. Im Interesse der Kinder muss eine humanitäre Lösung gefunden werden. Eine Aufnahme in Deutschland und anderen EU-Staaten ist zu organisieren. Engagieren Sie sich mit uns! Bestellen Sie die Postkarten und setzen Sie sich für Kinderflüchtlinge in Griechenland ein!

Infoblatt "Europa darf nicht wegschauen!" Über die Lage der Kinderflüchtlinge in Griechenland >>

Broschüre "Flüchtlinge in Griechenland: Gestrandet, entrechtet und ohne Schutz" >>

Broschüre bestellen >>

Griechenlandprojekt von PRO ASYL >>