Scharfe Kritik an Gesetzentwurf zu Bleiberecht und Aufenthaltsbeendigung

05.03.15

Ausweitung der Abschiebungshaft, Aushöhlung des geplanten Bleiberechts – das sind die absehbaren Folgen der geplanten Neuregelung des Bleiberechts und der Aufenthaltsbeendigung. Der entsprechende Gesetzentwurf wird morgen im Bundestag beraten. PRO ASYL und die Wohlfahrtsverbände fordern: Der... mehr >>

Flucht aus dem Kosovo: Armut, Diskriminierung, Perspektivlosigkeit

03.03.15

Die gestiegene Zahl von Asylsuchenden aus dem Kosovo verleitete Politiker jüngst zu dramatisierender Rhetorik. Wieder einmal geht es um Verfahrensbeschleunigung und schnellere Abschiebungen – doch das wird den Exodus aus dem Kosovo kaum aufhalten. mehr >>

André Shepherd

Fall André Shepherd: Europäischer Gerichtshof urteilt zu Kriegsdienstverweigerung und Asyl

27.02.15

In seinem Urteil zum Fall des US-Deserteurs Shepherd hat der Europäische Gerichtshof zentrale Grundsatzfragen offen gelassen – und manche in inakzeptabler Weise beantwortet. Die Position von Kriegsdienstverweigerern wird im Asylverfahren damit nicht gestärkt. mehr >>

Europa finanziert Flüchtlingsgefängnisse in der Ukraine

17.02.15

Aktuelle Medienberichte zeigen, wie Flüchtlinge von ungarischen und slowakischen Grenzschützern illegal über die Grenze zurückgeschickt, ukrainischen Beamten übergeben und dann in Haft genommen werden. Die Haftanstalten werden von der EU mitfinanziert. Flüchtlinge berichten von Erniedrigungen,... mehr >>

"Freedom. We die here." Proteste nach dem Suizid eines pakistanischen Flüchtlings im Haftlager Amygdaleza. Foto: left.gr

Nach Suiziden in Haft: Griechische Regierung verspricht Ende der Inhaftierung

16.02.15

„Wir sind fertig mit den Haftzentren“, erklärte der griechische Staatssekretär Yannis Panousis am Samstag, nachdem sich in der Nacht zuvor ein Flüchtling im Haftlager Amygdaleza das Leben genommen hatte. Die Ankündigung, die Inhaftierung von Flüchtlingen und Migranten zu beenden, ist ein positives... mehr >>

Mehr als 300 Tote vor Lampedusa

12.02.15

Es ist eine der größte Flüchtlingstragödien seit Jahren: Nach Informationen des UNHCR sind mehr als 300 Flüchtlinge vor Lampedusa gestorben. Doch die Toten sind keine Opfer des Meeres oder krimineller Schlepper. Es sind die Opfer der zynischen Logik europäischer und deutscher Flüchtlingspolitik. mehr >>

"Mit Mare Nostrum wären sie noch am Leben"

10.02.15

29 Bootsflüchtlinge sind am Sonntag vor Lampedusa gestorben. Sie hätten gerettet werden können, wäre nicht mit dem Ende der italienischen Rettungsmission „Mare Nostrum“ und mit Beginn der Frontex-Mission Triton der Einsatzradius der Seenotrettung im Mittelmeer drastisch reduziert worden.  mehr >>

Wir treten ein! Für Flüchtlingsschutz. Gegen Dublin III.

Das Dublin-System sorgt dafür, dass Flüchtlinge in Europa wie Stückgut hin- und hergeschoben werden, immer wieder in Haft oder obdachlos auf der Straße landen. Doch dagegen regt sich immer mehr Widerstand. Wir treten ein: Gegen Dublin III – für Flüchtlingsschutz!

Unterstützen auch Sie den Appell "Wir treten ein!" auf www.wir-treten-ein.de >>>

Wie viele Tote noch? – Seenotrettung jetzt!

Am 3. Oktober 2013 sterben 366 Flüchtlinge, als ihr Boot vor Lampedusa sinkt. Europäische Politikerinnen und Politiker zeigten sich betroffen und versprachen eine Wende in der EU-Flüchtlingspolitik. Bis heute ist dies nicht passiert. Im Gegenteil:  Mehr als 3000 Menschen sind in diesem Jahr bereits gestorben sind.

Nun soll die Seenotrettung sogar zurückgefahren werden. Dies darf nicht geschehen! Eine europäische Seenotrettung muss aufgebaut werden, legale gefahrenfreie Wege für Flüchtlinge müssen geöffnet werden.

Bitte unterstützt unsere E-Mail-Aktion an den Präsidenten des Europaparlaments Martin Schulz! >>>

Flüchtlingsunterbringung in Deutschland

Wie Flüchtlinge in Deutschland untergebracht werden, unterscheidet sich von Ort zu Ort: Mancherorts kommen Asylsuchende in Wohnungen unter. Anderswo werden sie schäbig in riesige Gemeinschaftsunterkünften gepfercht.

PRO ASYL zeigt mit einer Studie zur Unterbringung von Flüchtlingen die Regelungen und Praxis der Bundesländer auf, wendet sich mit dem Positionspapier "Menschenwürdig handeln, langfristig planen" an die politisch Verantwortlichen und bietet eine Handreichung zum Thema "Flüchtlinge privat aufnehmen" an, da immer mehr Menschen bei uns nachfragen, wie sie privat helfen können.

Syrien-Aufnahmeprogramme

 

In Deutschland lebende Menschen mit syrischem Hintergrund haben eine geringe Chance, Angehörige, ggf. auch Bekannte aus der syrischen Krisenregion zu sich nach Deutschland in Sicherheit zu bringen. Bund und Länder haben hierfür Möglichkeiten zur legalen Einreise von Syrien-Flüchtlinge geschaffen - allerdings nur für eine geringe Zahl und unter bürokratischen Umständen. Weitere Informationen finden Sie hier.

 

 

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Flucht ist kein Verbrechen!

Machen Sie mit: Appellieren Sie mit uns an die Regierungsparteien, die geplanten Inhaftierungsmöglichkeiten für Asylsuchende aus dem „Gesetz zur Neubestimmung des Beiberechts und der Aufenthaltsbeendigung“ zu streichen.

Broschüre "Flucht braucht Wege"


Mit Blick auf die Flüchtlingskatastrophe vor Lampedusa im Oktober 2013 betrachtet diese Broschüre die aktuelle EU-Flüchtlingspolitik und zeigt alternative Optionen für eine menschenrechtskonformere Asylpolitik in Europa auf.

Download (PDF)>>>      Bestellen >>>

Ausstellung "Asyl ist Menschenrecht"


Warum fliehen Menschen? Welchen Gefahren sind sie ausgesetzt? Welche Wege müssen sie beschreiten, welche Hindernisse überwinden? Wo und unter welchen Umständen finden sie Schutz? 
Darüber informiert die Ausstellung "Asyl ist Menschenrecht".

Informationsausstellung „Asyl ist Menschenrecht“ >>>

Broschüre "Flucht ohne Ankunft"


Die Broschüre "Flucht ohne Ankunft - Die Misere von international Schutzberechtigten in der EU" stellt dar, warum schutzberechtigte Flüchtlinge in der EU so oft schutzlos bleiben und zeigt Handlungsmöglichkeiten und Wege aus der Misere.

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