Ausweitung der Abschiebungshaft droht: Gesetz zu Bleiberecht und Aufenthaltsbeendigung verabschiedet

03.07.15

Am 2. Juli 2015 hat der Bundestag das Gesetz zur Neubestimmung des Bleiberechts und der Aufenthaltsbeendigung verabschiedet. Das Gesetz ist in Teilen geprägt von der Absicht, bereits in Deutschland lebende Flüchtlinge besser zu stellen. Gleichzeitig werden rechtliche Möglichkeiten geschaffen, um... mehr >>

Gesetzentwurf: Flüchtlingskinder sollen Deutschlandweit verteilt werden

02.07.15

Weil Bund- und Länder nicht in der Lage sind, einen fairen Lastenausgleich zu errechnen, sollen nun statt Geldern unbegleitete Flüchtlingskinder umhergeschoben werden. Ein fataler Entschluss: Vielerorts bestehen keine Aufnahmestrukturen. Die Interessen der Minderjährigen bleiben außen vor. mehr >>

Bundestag beschließt Ausweitung der Abschiebungshaft und Bleiberechtsregelung

02.07.15

Heute soll im Bundestag das „Gesetz zur Neubestimmung des Bleiberechts und Aufenthaltsbeendigung“ verabschiedet werden. Das Gesetz enthält nicht nur eine Bleiberechtsregelung - es führt auch zu einer Ausweitung der Abschiebungshaft. Künftig droht Flüchtlingen, die unter die Dublin-Regelung fallen,... mehr >>

Rassistische Gewalt gegen Flüchtlinge nimmt weiter zu

01.07.15

Freital, Lübeck, Meißen: Rassistische Hetze, Anschläge und Gewalttaten sind weiter auf dem Vormarsch. Das belegen auch gestern vom Verfassungsschutz veröffentlichte Zahlen. Doch geht die Gefahr – anders als der Inlandsgeheimdienst suggeriert – nicht allein von Rechtsextremen aus – sondern nicht... mehr >>

Faktencheck: Seehofers Mär vom „massenhaften Asylmissbrauch“

26.06.15

Während in Freital die Progromstimmung der 90er Jahre zurückgehrt und Gewalt gegen Flüchtlinge zunimmt, heizt CSU-Chef Seehofer die Debatte an. Angesichts eines „massenhaften Asylmissbrauchs“ fordert er schnelle Abschiebungen statt Verständnis. Das ist nicht nur politisch fatal, auch die Zahlen... mehr >>

EU-Gipfel: 40.000 Flüchtlinge sollen umgesiedelt werden

26.06.15

Alleine im ersten Halbjahr 2015 kamen 102.000 Bootsflüchtlinge nach Italien und Griechenland. Die humanitäre Not wächst: Tausende bleiben ohne Versorgung und sind obdachlos. Die EU-Staaten wollen nun innerhalb von zwei Jahren 40.000 umsiedeln. Ein Tropfen auf dem heißen Stein. Den Preis zahlen die... mehr >>

EU bringt Kriegsschiffe, Hubschrauber, U-Boote und Drohnen für den „Kampf gegen Schlepper“ in Position

25.06.15

1000 EU-Soldaten, 6 Millionen Euro pro Monat: Die EU hat die erste Phase ihres Militäreinsatzes im Mittelmeer gestartet. Nun wurden Details bekannt. Die Gefahr einer Eskalation wächst: Aus Libyen wird bereits mit Luftschlägen gegen EU-Schiffe gedroht. mehr >>

Wie viele Tote noch? – Seenotrettung jetzt!

Im Jahr 2015 starben im Mittelmer bereits rund 1.800 Menschen auf der Flucht nach Europa. Schon nach der Katastrophe vor Lampedusa im Oktober 2013 zeigten sich europäische Politikerinnen und Politiker betroffen und versprachen eine Wende in der EU-Flüchtlingspolitik. Bis heute ist dies nicht geschehen. Derzeit sterben so viele Flüchtlinge im Mittelmeer wie nie zuvor.

Wir fordern: Es muss dringend eine europäische Seenotrettung aufgebaut werden, legale gefahrenfreie Wege für Flüchtlinge müssen geöffnet werden.

Bitte unterstützt unsere E-Mail-Aktion an den Präsidenten des Europaparlaments Martin Schulz! >>>

Wir treten ein! Für Flüchtlingsschutz. Gegen Dublin III.

Das Dublin-System sorgt dafür, dass Flüchtlinge in Europa wie Stückgut hin- und hergeschoben werden, immer wieder in Haft oder obdachlos auf der Straße landen. Doch dagegen regt sich immer mehr Widerstand. Wir treten ein: Gegen Dublin III – für Flüchtlingsschutz!

Unterstützen auch Sie den Appell "Wir treten ein!" auf www.wir-treten-ein.de >>>

Ehrenamtliches Engagement für Flüchtlinge

Bundesweit engagieren sich Tausende Menschen für Flüchtlinge und es werden immer mehr. Auch Sie wollen Flüchtlinge unterstützen? Das ist großartig. Wir haben Ihnen hier dazu Informationen, Tipps, Kontakte und weiterführende Materialhinweise zusammengestellt.

Flüchtlingsunterbringung in Deutschland

Wie Flüchtlinge in Deutschland untergebracht werden, unterscheidet sich von Ort zu Ort: Mancherorts kommen Asylsuchende in Wohnungen unter. Anderswo werden sie schäbig in riesige Gemeinschaftsunterkünften gepfercht.

PRO ASYL zeigt mit einer Studie zur Unterbringung von Flüchtlingen die Regelungen und Praxis der Bundesländer auf, wendet sich mit dem Positionspapier "Menschenwürdig handeln, langfristig planen" an die politisch Verantwortlichen und bietet eine Handreichung zum Thema "Flüchtlinge privat aufnehmen" an, da immer mehr Menschen bei uns nachfragen, wie sie privat helfen können.

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Flucht ist kein Verbrechen!

Machen Sie mit: Appellieren Sie mit uns an die Regierungsparteien, die geplanten Inhaftierungsmöglichkeiten für Asylsuchende aus dem „Gesetz zur Neubestimmung des Beiberechts und der Aufenthaltsbeendigung“ zu streichen.

Broschüre: "Refugees in distress at sea"

Handeln und helfen: Hinweise für Skipper und Crews zum Umgang mit Flüchtlingen in Seenot. Diese Broschüre in englischer Sprache richtet sich an Schiffsbesatzungen und gibt einen Überblick über die Vorschriften der völkerrechtlichen Verpflichtung zur Seenotrettung. Außerdem enthält sie konkrete Handlungshilfen in Notsituationen und internationale Notrufnummern.

Download (PDF)>>>

Broschüre "Flucht braucht Wege"


Mit Blick auf die Flüchtlingskatastrophe vor Lampedusa im Oktober 2013 betrachtet diese Broschüre die aktuelle EU-Flüchtlingspolitik und zeigt alternative Optionen für eine menschenrechtskonformere Asylpolitik in Europa auf.

Download (PDF)>>>      Bestellen >>>

Ausstellung "Asyl ist Menschenrecht"


Warum fliehen Menschen? Welchen Gefahren sind sie ausgesetzt? Welche Wege müssen sie beschreiten, welche Hindernisse überwinden? Wo und unter welchen Umständen finden sie Schutz? 
Darüber informiert die Ausstellung "Asyl ist Menschenrecht".

Informationsausstellung „Asyl ist Menschenrecht“ >>>

Syrien-Aufnahmeprogramme

Die Aufnahmeprogramme des Bundes für insgesamt 20.000 syrische Flüchtlinge sind weitgehend abgeschlossen. Ein neues Programm ist bislang - auch für irakische Flüchtlinge - nicht auf den Weg gebracht.

In Deutschland lebende Menschen mit syrischem Hintergrund haben allerdings über die noch laufenden Länderprogramme ggf. noch eine geringe Chance, Angehörige, ggf. auch Bekannte aus der syrischen Krisenregion nach Deutschland in Sicherheit zu bringen. Weitere Informationen finden Sie hier.