Forderungen zur Innenministerkonferenz in Hannover

21.05.13

Anlässlich der Konferenz der Innenminister von Bund und Ländern vom 22. bis 24. Mai in Hannover fordern PRO ASYL, der Flüchtlingsrat Niedersachsen, Jugendliche ohne Grenzen (JOG) und das Roma-Center Göttingen Verbesserungen in der Flüchtlingspolitik. Parallel zur IMK veranstalten JOG ein... mehr >>

STOPP. Schau hin! - Bundesweiter Aktionstag für die Opfer der Syrienkrise

16.05.13

PRO ASYL fordert Visaerleichterungen für syrische Flüchtlinge und eine Beratungshotline für in Deutschland lebende Angehörige.  mehr >>

Schwerwiegende Mängel im zyprischen Asylsystem

29.04.13

Eine neue Studie „Asyl in der Republik Zypern“ beleuchtet die erschreckende Situation von Schutzsuchenden auf der Insel: die Regelinhaftierung von Neuankommenden, prekäre Aufnahmebedingungen und ein völlig defizitäres Asylverfahren.  mehr >>

Fehlender Schutz vor Rassismus – Kritik durch UN-Menschenrechtsrat

25.04.13

Deutschland musste sich heute den unbequemen Fragen von rund 100 Staaten zu seiner Menschenrechtslage stellen. NGOs in Deutschland hatten schon im Vorfeld Kritik geübt. mehr >>

Baden-Württemberg nimmt Sammelabschiebungen wieder auf

24.04.13

Ein erster Charter startete am 24. April nach Serbien und Mazedonien. Auch aus anderen Bundesländern sind Abschiebungsflüge in die Staaten Ex-Jugoslawiens geplant. mehr >>

Wichtige Themen bleiben außen vor

22.04.13

Gesetzentwurf zur Verbesserung der Rechte international Schutzberechtigter Heute fand im Innenausschuss des Bundestages eine Anhörung zur Änderung des Aufenthaltsrechts statt. Damit sollen verschiedene EU-Richtlinien umgesetzt werden, die auch Flüchtlinge betreffen. Das Gesetzespaket ist ein... mehr >>

Nach rechtswidriger Abschiebung aus Deutschland: Davinder Pal Singh Bhullar in Lebensgefahr

17.04.13

Nur noch ein laufendes Gnadengesuch kann den Vollzug der Todesstrafe verhindern. PRO ASYL hat an die Bundesregierung appelliert, noch einmal alle diplomatischen Bemühungen zu ergreifen, um das Leben von Singh Bhullar zu retten.  mehr >>

Appell: Hunderttausende Syrische Flüchtlinge brauchen dringend Hilfe

Über eine Million Menschen sind vor dem Bürgerkrieg aus Syrien in die Nachbarstaaten geflohen. Deutschland hat sich nun endlich bereit erklärt, 5000 Flüchtlinge aus der Region aufzunehmen. Das ist gut, aber angesichts der Situation im Krisengebiet kann das nur ein erster Schritt sein. Zahlreiche in Deutschland lebende Syrer warten darauf, endlich ihre Angehörigen zu sich in Sicherheit bringen zu können. PRO ASYL appelliert an die Bundesregierung,  ihr Engagement für syrische Flüchtlinge auszuweiten. 
Unterzeichnen Sie hier den Appell an Bundeskanzlerin Angela Merkel

Bild: UNHCR

Memorandum: Freie Wahl für Flüchtlinge

Das derzeitige Dublin-System weist den EU-Staaten an den Außengrenzen die Verantwortung für die Asylverfahren zu. Diese werden überproportional beansprucht und sind vielfach überfordert. Die Folge: Flüchtlinge werden in Ländern wie Griechenland, Italien, Ungarn und Malta zu Obdachlosen gemacht, erleben schlimmste Armut und Übergriffe. Kommt es nicht zu einem Systemwechsel, wird sich die asylpolitische Krise in der EU weiter verschärfen. Mit einem Memorandum fordert ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis daher eine grundlegende Veränderung im Umgang mit Asylsuchenden in der EU. Sie sollen selbst bestimmen können, in welchem Land der EU sie den Asylantrag stellen und ihr Asylverfahren durchlaufen möchten.  Memorandum (deutsch)
Memorandum (english)

Presseerklärung 7.3.2013

 

Residenzpflicht

Die sogenannte "Residenzpflicht" sorgt dafür, dass Flüchtlinge eine bestimmte Region nur mit Sondergenehmigung verlassen dürfen. Unsere Residenzpflicht-Karte zeigt, in welchen Regionen sich Flüchtlinge bis an welche Grenzen bewegen dürfen. 

Leben in Lagern

Flüchtlinge werden in Deutschland gezwungen, in  Sammellagern zu leben. Wie ist der Zustand dieser Einrichtungen? Die PRO ASYL-Lagerkarte dokumentiert exemplarisch einige der Lager in verschiedenen Bundesländern.

"Bleiberecht für alle!" 

Parallel zu den regelmäßigen Tagungen der Innenministerkonferenz haben die Veranstaltungen der Jugendlichen ohne Grenzen längst ihren festen Platz. Unter dem Motto "Bleiberecht für alle" kommen die Flüchtlingsaktivistinnen und -Aktivisten diesmal vom 21. bis 23. Mai in Hannover zu ihrer eigenen Konferenz zusammen, stellen ihre Forderungen an die Innenminister von Bund und Ländern und küren jedesmal bei einer feierlichen Gala den "Abschiebeminister". Wieder werden sich die Jugendlichen ohne Grenzen für ein weit reichendes Bleiberecht und das gleiche Recht auf Bildung einsetzen. 

Diese und weitere Forderungen werden mit einer Demonstration am 22. Mai um 17 Uhr vom Hauptbahnhof Hannover aus unterstrichen. 

Infoflyer

 

"Wir haben alles getan, was wir konnten. Aber es reicht nicht."

In einer gemeinsamen Erklärung fordern die Vertreter von fünf humanitären UN-Organisationen ein Ende des brutalen Krieges, der mehr als 70 000 Menschenleben gekostet und fünf Millionen Menschen in die Flucht getrieben hat: "Im Namen aller, die so gelitten haben, und den vielen, deren Zukunft ungewiss ist: Genug!" Die Erklärung im vollständigen Wortlaut (englisch) finden Sie hier.

Foto: Piero Chiussi

Tournee gegen Ausgrenzung von Flüchtlingen: Heinz Ratz & The Refugees on stage 

Rund 10 Musiker tauschen ihre tristen Flüchtlingsunterkünfte gegen die Bühnen der Republik ein und spielen mit Heinz Ratz und "Strom & Wasser" feat. "The Refugees" rund 100 mitreißende Konzerte! Die "Lagertour 2013" ist schon die zweite von Heinz Ratz initiierte Protest-Tour gegen die Ausgrenzung und Entrechtung von Flüchtlingen. Wieder treten die Bands auch in Sammelunterkünften für Flüchtlinge auf. mehr