Großbritannien und Dänemark präsentieren Aufnahmeprogramm für gefährdete afghanische Ortskräfte
PRO ASYL: Die Bundesregierung muss schleunigst nachziehen und Visa erteilen mehr >>
26. Mai: 20 Jahre Änderung des Grundrechts auf Asyl
Startschuss für einen europäischen Wettlauf der Schäbigkeiten PRO ASYL fordert ein gemeinsames EU-Asylrecht auf hohem Schutzniveau mehr >>
Forderungen zur Innenministerkonferenz in Hannover
Anlässlich der Konferenz der Innenminister von Bund und Ländern vom 22. bis 24. Mai in Hannover fordern PRO ASYL, der Flüchtlingsrat Niedersachsen, Jugendliche ohne Grenzen (JOG) und das Roma-Center Göttingen Verbesserungen in der Flüchtlingspolitik. Parallel zur IMK veranstalten JOG ein... mehr >>
STOPP. Schau hin! - Bundesweiter Aktionstag für die Opfer der Syrienkrise
PRO ASYL fordert Visaerleichterungen für syrische Flüchtlinge und eine Beratungshotline für in Deutschland lebende Angehörige. mehr >>
Schwerwiegende Mängel im zyprischen Asylsystem
Eine neue Studie „Asyl in der Republik Zypern“ beleuchtet die erschreckende Situation von Schutzsuchenden auf der Insel: die Regelinhaftierung von Neuankommenden, prekäre Aufnahmebedingungen und ein völlig defizitäres Asylverfahren. mehr >>
Fehlender Schutz vor Rassismus – Kritik durch UN-Menschenrechtsrat
Deutschland musste sich heute den unbequemen Fragen von rund 100 Staaten zu seiner Menschenrechtslage stellen. NGOs in Deutschland hatten schon im Vorfeld Kritik geübt. mehr >>
Baden-Württemberg nimmt Sammelabschiebungen wieder auf
Ein erster Charter startete am 24. April nach Serbien und Mazedonien. Auch aus anderen Bundesländern sind Abschiebungsflüge in die Staaten Ex-Jugoslawiens geplant. mehr >>
Appell: Hunderttausende Syrische Flüchtlinge brauchen dringend Hilfe
Über eine Million Menschen sind vor dem Bürgerkrieg aus Syrien in die Nachbarstaaten geflohen. Deutschland hat sich nun endlich bereit erklärt, 5000 Flüchtlinge aus der Region aufzunehmen. Das ist gut, aber angesichts der Situation im Krisengebiet kann das nur ein erster Schritt sein. Zahlreiche in Deutschland lebende Syrer warten darauf, endlich ihre Angehörigen zu sich in Sicherheit bringen zu können. PRO ASYL appelliert an die Bundesregierung, ihr Engagement für syrische Flüchtlinge auszuweiten.
Unterzeichnen Sie hier den Appell an Bundeskanzlerin Angela Merkel
26. Mai 1993: Änderung des Grundrechts auf Asyl
Die Verfassungsänderung und die restriktiven Begleitgesetze waren die Initialzündung für einen Wettlauf der Schäbigkeiten gegenüber Schutzsuchenden, der die EU-Flüchtlingspolitik bis heute prägt. Angesichts der dem Beschluss vorangegangenen Pogrome und der auf ihn folgenden Anschläge hatte PRO ASYL der verfassungsändernden Mehrheit vorgeworfen, man habe sehenden Auges in Kauf genommen, dass die Grundgesetzänderung in der rechten Szene als Signal für eine „ethnische Säuberung“ Deutschlands verstanden worden sei. „Dies ist ein Sieg der Straße und eine Niederlage des Rechtsstaates", so PRO ASYL.
Stellungnahme von PRO ASYL zum Jahrestag der Grundgesetzänderung
Memorandum: Freie Wahl für Flüchtlinge
Das derzeitige Dublin-System weist den EU-Staaten an den Außengrenzen die Verantwortung für die Asylverfahren zu. Diese werden überproportional beansprucht und sind vielfach überfordert. Die Folge: Flüchtlinge werden in Ländern wie Griechenland, Italien, Ungarn und Malta zu Obdachlosen gemacht, erleben schlimmste Armut und Übergriffe. Kommt es nicht zu einem Systemwechsel, wird sich die asylpolitische Krise in der EU weiter verschärfen. Mit einem Memorandum fordert ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis daher eine grundlegende Veränderung im Umgang mit Asylsuchenden in der EU. Sie sollen selbst bestimmen können, in welchem Land der EU sie den Asylantrag stellen und ihr Asylverfahren durchlaufen möchten. Memorandum (deutsch)
Memorandum (english)
Residenzpflicht
Die sogenannte "Residenzpflicht" sorgt dafür, dass Flüchtlinge eine bestimmte Region nur mit Sondergenehmigung verlassen dürfen. Unsere Residenzpflicht-Karte zeigt, in welchen Regionen sich Flüchtlinge bis an welche Grenzen bewegen dürfen.
Leben in Lagern
Flüchtlinge werden in Deutschland gezwungen, in Sammellagern zu leben. Wie ist der Zustand dieser Einrichtungen? Die PRO ASYL-Lagerkarte dokumentiert exemplarisch einige der Lager in verschiedenen Bundesländern.
"Bleiberecht für alle!"
Parallel zu den regelmäßigen Tagungen der Innenministerkonferenz haben die Veranstaltungen der Jugendlichen ohne Grenzen längst ihren festen Platz. Unter dem Motto "Bleiberecht für alle" kommen die Flüchtlingsaktivistinnen und -Aktivisten diesmal vom 21. bis 23. Mai in Hannover zu ihrer eigenen Konferenz zusammen, stellen ihre Forderungen an die Innenminister von Bund und Ländern und küren jedesmal bei einer feierlichen Gala den "Abschiebeminister". Wieder werden sich die Jugendlichen ohne Grenzen für ein weit reichendes Bleiberecht und das gleiche Recht auf Bildung einsetzen.
Diese und weitere Forderungen werden mit einer Demonstration am 22. Mai um 17 Uhr vom Hauptbahnhof Hannover aus unterstrichen.

- Foto: Piero Chiussi
Tournee gegen Ausgrenzung von Flüchtlingen: Heinz Ratz & The Refugees on stage
Rund 10 Musiker tauschen ihre tristen Flüchtlingsunterkünfte gegen die Bühnen der Republik ein und spielen mit Heinz Ratz und "Strom & Wasser" feat. "The Refugees" rund 100 mitreißende Konzerte! Die "Lagertour 2013" ist schon die zweite von Heinz Ratz initiierte Protest-Tour gegen die Ausgrenzung und Entrechtung von Flüchtlingen. Wieder treten die Bands auch in Sammelunterkünften für Flüchtlinge auf. mehr













