EU beschließt Programm zur Flüchtlingsbekämpfung – und Seenotrettung „light“

24.04.15

Nach den großen Flüchtlingskatastrophen der vergangenen Woche trafen sich die Staats- und Regierungschefs der EU gestern zu einem Sondergipfel in Brüssel. Doch schon vorab hatte die EU einen Zehn-Punkte-Plan veröffentlicht, der nichts Gutes verhieß. Auch der jetzt offizielle Beschluss der EU macht... mehr >>

Internationales Recht: EU muss Bootsflüchtlinge retten und aufnehmen

23.04.15

Seenotrettung ist essentielle humanitäre Pflicht. Doch auch Völkerrecht, Seerecht und EU-Menschenrecht verpflichten zur Rettung. Dabei sind enge Grenzen gesetzt: Die angedachten Pull-Backs in Richtung Libyen, Tunesien oder Ägypten etwa verbieten das Völkerrecht und das Seerecht. Was ist ein... mehr >>

EU-Sondergipfel: Wie Europa das Sterben stoppen kann

22.04.15

Morgen treffen sich die EU-Regierungschefs zu einem Sondergipfel. Bisherige Vorschläge greifen zu kurz und zielen vorrangig auf Fluchtverhinderung. Das ist fatal: Über 1.700 Flüchtlingen sind in 2015 bereits gestorben. Doch wie kann das Sterben gestoppt werden? Sieben Maßnahmen, die wirklich helfen. mehr >>

Flüchtlingssterben auf dem Mittelmeer: Kommt der politische Richtungswechsel?

21.04.15

Nachdem in wenigen Tagen weit über 1000 Schutzsuchende und Migranten im Mittelmeer ertranken, bekunden die Spitzen der deutschen und europäischen Politik, das Massensterben beenden zu wollen. Doch der nun von der EU vorgelegte 10-Punkte-Plan beinhaltet wenig Neues – und skandalös Verfehltes. mehr >>

Wie viele Tote noch? Seenotrettung statt Abwehr!

20.04.15

Weit über 1000 Menschen sterben innerhalb weniger Tage auf der Flucht nach Europa. Doch die Antworten der EU auf die fortlaufenden Katastrophen sind zynisch wie eh und je: Abschottung, Schlepperbekämpfung, Auffanglager. Dabei kann nur eines das Massensterben der Flüchtlinge beenden: Ein... mehr >>

Bayerns Sonderweg: Rein ins Lager, aber nicht wieder raus.

16.04.15

Viele Flüchtlingsunterkünfte sind überfüllt, alletorten entstehen neue Unterkünfte. In Bayern wird die Situation noch künstlich durch eine gesetzliche „Lagerpflicht“ verschärft, welche vielen Flüchtlingen den Auszug verbietet. Das verletzt Bundesrecht. Über hausgemachte Probleme und CSU-Sturheit. mehr >>

PRO ASYL-Bericht: Schwere Misshandlungen von Flüchtlingen in Bulgarien

15.04.15

Trotz Gewalt und Not: Über 4000 Flüchtlingen droht die Abschiebung aus Deutschland nach Bulgarien. PRO ASYL fordert sicheren Aufenthalt für betroffene Schutzsuchende.  mehr >>

Wie viele Tote noch? – Seenotrettung jetzt!

Im Jahr 2015 starben im Mittelmer bereits rund 1.800 Menschen auf der Flucht nach Europa. Schon nach der Katastrophe vor Lampedusa im Oktober 2013 zeigten sich europäische Politikerinnen und Politiker betroffen und versprachen eine Wende in der EU-Flüchtlingspolitik. Bis heute ist dies nicht geschehen. Derzeit sterben so viele Flüchtlinge im Mittelmeer wie nie zuvor.

Wir fordern: Es muss dringend eine europäische Seenotrettung aufgebaut werden, legale gefahrenfreie Wege für Flüchtlinge müssen geöffnet werden.

Bitte unterstützt unsere E-Mail-Aktion an den Präsidenten des Europaparlaments Martin Schulz! >>>

Wir treten ein! Für Flüchtlingsschutz. Gegen Dublin III.

Das Dublin-System sorgt dafür, dass Flüchtlinge in Europa wie Stückgut hin- und hergeschoben werden, immer wieder in Haft oder obdachlos auf der Straße landen. Doch dagegen regt sich immer mehr Widerstand. Wir treten ein: Gegen Dublin III – für Flüchtlingsschutz!

Unterstützen auch Sie den Appell "Wir treten ein!" auf www.wir-treten-ein.de >>>

Flüchtlingsunterbringung in Deutschland

Wie Flüchtlinge in Deutschland untergebracht werden, unterscheidet sich von Ort zu Ort: Mancherorts kommen Asylsuchende in Wohnungen unter. Anderswo werden sie schäbig in riesige Gemeinschaftsunterkünften gepfercht.

PRO ASYL zeigt mit einer Studie zur Unterbringung von Flüchtlingen die Regelungen und Praxis der Bundesländer auf, wendet sich mit dem Positionspapier "Menschenwürdig handeln, langfristig planen" an die politisch Verantwortlichen und bietet eine Handreichung zum Thema "Flüchtlinge privat aufnehmen" an, da immer mehr Menschen bei uns nachfragen, wie sie privat helfen können.

Facebook | Twitter | G+ | RSS


 

 

 

Flucht ist kein Verbrechen!

Machen Sie mit: Appellieren Sie mit uns an die Regierungsparteien, die geplanten Inhaftierungsmöglichkeiten für Asylsuchende aus dem „Gesetz zur Neubestimmung des Beiberechts und der Aufenthaltsbeendigung“ zu streichen.

Broschüre: "Refugees in distress at sea"

Handeln und helfen: Hinweise für Skipper und Crews zum Umgang mit Flüchtlingen in Seenot. Diese Broschüre in englischer Sprache richtet sich an Schiffsbesatzungen und gibt einen Überblick über die Vorschriften der völkerrechtlichen Verpflichtung zur Seenotrettung. Außerdem enthält sie konkrete Handlungshilfen in Notsituationen und internationale Notrufnummern.

Download (PDF)>>>

Broschüre "Flucht braucht Wege"


Mit Blick auf die Flüchtlingskatastrophe vor Lampedusa im Oktober 2013 betrachtet diese Broschüre die aktuelle EU-Flüchtlingspolitik und zeigt alternative Optionen für eine menschenrechtskonformere Asylpolitik in Europa auf.

Download (PDF)>>>      Bestellen >>>

Ausstellung "Asyl ist Menschenrecht"


Warum fliehen Menschen? Welchen Gefahren sind sie ausgesetzt? Welche Wege müssen sie beschreiten, welche Hindernisse überwinden? Wo und unter welchen Umständen finden sie Schutz? 
Darüber informiert die Ausstellung "Asyl ist Menschenrecht".

Informationsausstellung „Asyl ist Menschenrecht“ >>>

Syrien-Aufnahmeprogramme

 

In Deutschland lebende Menschen mit syrischem Hintergrund haben eine geringe Chance, Angehörige, ggf. auch Bekannte aus der syrischen Krisenregion zu sich nach Deutschland in Sicherheit zu bringen. Bund und Länder haben hierfür Möglichkeiten zur legalen Einreise von Syrien-Flüchtlinge geschaffen - allerdings nur für eine geringe Zahl und unter bürokratischen Umständen. Erste Informationen hierzu finden Sie hier. 

Broschüre "Flucht ohne Ankunft"


Die Broschüre "Flucht ohne Ankunft - Die Misere von international Schutzberechtigten in der EU" stellt dar, warum schutzberechtigte Flüchtlinge in der EU so oft schutzlos bleiben und zeigt Handlungsmöglichkeiten und Wege aus der Misere.

Download (PDF) >>>          Bestellen >>>