29.09.2011
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Letzte Instruktionen vor der Aktion von Amnesty International und PRO ASYL

Anlässlich des Tags des Flüchtlings forderten Amnesty International und PRO ASYL gestern in Berlin ein Aufnahmeprogramm für Flüchtlinge-

In einem klei­nen Boot kreuz­ten ges­tern Akti­vis­tin­nen und Akti­vis­ten von Amnes­ty Inter­na­tio­nal und PRO ASYL auf der Spree vor dem Bun­des­in­nen­mi­nis­te­ri­um und for­dern laut­hals: „S.O.S. für Flücht­lin­ge“. Mit dabei war auch der Schau­spie­ler Ben­no Für­mann, der vom Boot aus mit einem Mega­phon die Ver­ant­wort­li­chen im Bun­des­in­nen­mi­nis­te­ri­um auf­for­der­te, end­lich Flücht­lin­ge auf­zu­neh­men, die in hoff­nungs­lo­ser Lage in Flücht­lings­la­gern in Nord­afri­ka fest­sit­zen und weder dort blei­ben noch in ihre Her­kunfts­län­der zurück kön­nen.

Bei der anschlie­ßen­den Pres­se­kon­fe­renz zum Tag des Flücht­lings am 30. Sep­tem­ber mach­ten sich Wolf­gang Grenz von Amnes­ty Inter­na­tio­nal und Gün­ter Burk­hardt von PRO ASYL für ein Resett­le­ment­pro­gramm zur Auf­nah­me von Flücht­lin­gen stark und unter­stüt­zen damit die aktu­el­len For­de­run­gen des UN-Flücht­lings­kom­mis­sa­ri­ats (UNHCR), das dar­auf drängt, dass Deutsch­land und ande­re EU-Staa­ten Auf­nah­me­plät­ze für Flücht­lin­ge bereit­stel­len.

Zur gemein­sa­men Pres­se­mit­tei­lung von Amnes­ty Inter­na­tio­nal und PRO ASYL

Zur Pres­se­er­klä­rung des UNHCR

Ankunft von Flücht­lin­gen aus Tune­si­en am heu­ti­gen Mon­tag (03.09.12)

Euro­pa­rat-Unter­su­chung: Wer ist schuld am Flücht­lings­ster­ben im Mit­tel­meer? (30.12.11)

Rhein­land-Pfalz for­dert Auf­nah­me von Flücht­lin­gen (22.11.11)