24.08.2012

Anläss­lich des Jah­res­ta­ges des Pogroms von Ros­tock-Lich­ten­ha­gen for­dern PRO ASYL und die lan­des­wei­ten Flücht­lings­rä­te, Flücht­lin­ge zu schüt­zen und Ras­sis­mus die Stirn zu bie­ten.

Kon­kret for­der­te PRO ASYL-Geschäfts­füh­rer Gün­ter Burk­hardt die Bun­des­re­gie­rung auf, den Appell der Außen­po­li­ti­ker aller Par­tei­en zur Auf­nah­me von Flücht­lin­gen aus Syri­en auf­zu­grei­fen. Dazu gehö­re auch ein Kon­zept zum Schutz von Flücht­lin­gen aus dem Irak, die in Syri­en Zuflucht gesucht hat­ten, sowie Maß­nah­men zur Auf­nah­me von Fami­li­en­an­ge­hö­ri­gen von in Deutsch­land leben­den Flücht­lin­gen aus der Regi­on.

Vor 20 Jah­ren  instru­men­ta­li­sier­te die Poli­tik das Pogrom von Ros­tock-Lich­ten­ha­gen zur Ände­rung des Grund­rechts auf Asyl. Die Fol­gen der Ereig­nis­se von 1992 wir­ken damit bis heu­te fort. Die Abkehr von der auf Abschot­tung und Aus­gren­zung abzie­len­den Flücht­lings­po­li­tik ist über­fäl­lig.

Zur gemein­sa­men Pres­se­er­klä­rung der Lan­des­flücht­lings­rä­te und PRO ASYL
„Flücht­lin­ge schüt­zen – Ras­sis­mus die Stirn bie­ten“ 

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