11.04.2020

Baye­ri­scher Kul­tus­mi­nis­ter a.D. Prof Dr. Hans Mai­er (CSU) star­tet mit sei­ner Fami­lie Spen­den­ak­ti­on für das Grie­chen­land-Pro­jekt der Stif­tung PRO ASYL

Mit der Spen­den­ak­ti­on »Ein Oster­licht für Moria« will der ehe­ma­li­ge Kul­tus­mi­nis­ter in Bay­ern, Prof. Dr. Hans Mai­er Geflüch­te­ten auf Les­bos medi­zi­ni­sche Hil­fe zukom­men las­sen. Der Erlös geht an die Stif­tung PRO ASYL, die sich zusam­men mit der Nan­sen-Preis­trä­ge­rin des UNHCR und den lang­jäh­ri­gen Projektpartner*innen von Refu­gee Sup­port Aege­an (RSA) seit Jah­ren für ankom­men­de Geflüch­te­te auf den grie­chi­schen Inseln ein­setzt. Efi Lat­s­ou­di und PRO ASYL/RSA set­zen die außer­ge­wöhn­li­che Hilfs­ak­ti­on vor Ort um.

»Ostern ist das Fest der Hoff­nung, das Fest des Lich­tes und der Freu­de. Aber in die­sem Jahr ist es anders. Angst mischt sich in die Vor­freu­de. Angst vor Coro­na – hier und über­all auf der Welt«, heißt es im Spen­den­auf­ruf der Fami­lie Meier.

Der Auf­ruf macht auf die kata­stro­pha­le Lage für die Geflüch­te­ten im Lager Moria auf­merk­sam, aus Moria »erreicht uns der Hil­fe­ruf von 20.000 Geflüch­te­ten, von Säug­lin­gen, Kin­dern, von schwan­ge­ren Frau­en, von Kran­ken von Ver­zwei­fel­ten. Wie sol­len sie sich schüt­zen? Unse­re Liebs­ten wer­den uns feh­len in die­sem Jahr – wir kön­nen nicht alle zusam­men sein an Ostern. Aber wir kön­nen gemein­sam ein Oster­licht der Hoff­nung ent­zün­den, ein Oster­licht für Moria!« so Prof. Dr. Mai­er mit sei­ner Familie.

Am 04.04.2020 hat Efi Lat­s­ou­di  in der Tages­schau auf die immer dra­ma­ti­sche­re Situa­ti­on im Lager Moria auf­merk­sam gemacht. Im Inter­view für PRO ASYL berich­te­te sie über ihre Moti­va­ti­on den Men­schen zu hel­fen und über die Her­aus­for­de­run­gen auf Lesbos.

Die Ver­sor­gungs­la­ge im völ­lig über­füll­ten »Hot­spot« Moria auf der Insel Les­bos ist seit Jah­ren unzu­rei­chend: Mehr als 20.000 Men­schen in einem Lager, das nur für 3.000 gebaut wor­den ist, kaum Mög­lich­kei­ten, Abstand zu hal­ten. Ende Janu­ar 2020 gab es dort drei Ärz­te, acht Kran­ken­schwes­tern und sie­ben Dol­met­scher. In Tei­len Lagers müs­sen sich bis zu 500 Per­so­nen eine Dusche tei­len. Die Coro­na-Pan­de­mie macht vor kei­nen Gren­zen Halt. Eine Aus­brei­tung des Virus unter sol­chen Bedin­gun­gen hät­te kata­stro­pha­le Folgen.

»Wenn zu all dem unfass­ba­ren Leid und Cha­os noch eine Coro­na Epi­de­mie kom­men soll­te, dann bricht die ohne­hin nur sehr not­dürf­ti­ge Gesund­heits­ver­sor­gung auf Les­bos völ­lig zusam­men. Und das trifft die Flücht­lin­ge beson­ders hart, aber auch die Ein­woh­ner der Insel.  Des­halb wer­den jetzt drin­gend medi­zi­ni­sche Hilfs­gü­ter und Per­so­nal gebraucht um das ein­zi­ge, völ­lig über­las­te­te Kran­ken­haus auf der Insel zu unter­stüt­zen und um Qua­ran­tä­ne­maß­nah­men mög­lich zu machen«, heißt es wei­ter im »Osterlicht«-Aufruf der Fami­lie Maier.

Hans Mai­er ist ein streit­ba­rer Kämp­fer für Men­schen­rech­te, der immer wie­der sei­ne Stim­me auch mah­nend erhebt mit dem Anlie­gen, an den Erhalt der christ­li­chen Wer­te in der CSU zu erin­nern. Die Stif­tung PRO ASYL dankt Hans Mai­er und sei­ner Fami­lie für die­se außer­ge­wöhn­li­che Aktion.

Spen­den an die Stif­tung PRO ASYL sind unter dem Stich­wort »Oster­licht Moria« sind hier möglich:
IBAN: DE17 3506 0190 1013 7010 12 bei der KD Bank Dortmund
Unter www.proasyl.de/spenden ste­hen wei­te­re Zah­lungs­mög­lich­kei­ten zur Verfügung.

 

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