01.04.2026  

80-Prozent-Debatte ist politische Dampfplauderei in Zahlenform

Zur Debatte zur Aussage von Bundeskanzler Friedrich Merz, in den kommenden Jahren sollten 80 Prozent der in Deutschland lebenden Menschen aus Syrien dorthin zurückkehren, kommentiert Karl Kopp, Geschäftsführer von PRO ASYL: „Die angebliche ,80-Prozent-Zahl‘ zur Rückführung von Syrer*innen ist kein Befund, sondern politische Dampfplauderei in Zahlenform: weder belastbar noch rechtlich haltbar. Während Bundeskanzler Friedrich Merz und der syrische Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa ein absurdes ,Wer hat es gesagt?‘-Spiel aufführen, bleiben eine verunsicherte Community, die verdrängte Realität in Syrien und der Jubel der völkischen Rechten zurück.“
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30.03.2026  

PRO ASYL und Flüchtlingsräte der Bundesländer zum Besuch von Ahmed al-Scharaa: Keine Abschiebedeals auf dem Rücken von Menschenrechten!

PRO ASYL und Landesflüchtlingsräte kritisieren den für den heutigen Montag geplanten Empfang des syrischen Machthabers Ahmed al-Scharaa durch die Bundesregierung scharf. Selbst nach den Massakern in Syrien an Alawit*innen, Drus*innen, Kurd*innen und anderen Minderheiten empfängt die Bundesregierung einen Mann, dessen Truppen an schwersten Menschenrechtsverbrechen beteiligt sind.
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11.03.2026  

Politischer Tabubruch: Gemeinsame Abstimmung von EVP und Rechtsextremen im Innenausschuss des Europaparlaments

Was im Ausschuss für bürgerliche Freiheiten, Justiz und Inneres (LIBE) des Europäischen Parlaments geschehen ist, ist ein politischer Tabubruch. Während die CDU in Berlin noch am 9. März erneut bekräftigte, eine Zusammenarbeit mit der Alternative für Deutschland (AfD) sei für sie ,kategorisch ausgeschlossen‘, machte die Fraktion der Europäischen Volkspartei (EVP) in Brüssel am selben Tag gemeinsame Sache mit den Rechtsextremen.
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03.03.2026  

PRO ASYL zur humanitären Aufnahme verfolgter Iraner*innen

PRO ASYL fordert die Wiederaufnahme der humanitären Visavergabe für besonders bedrohte Menschen aus dem Iran, die aufgrund ihres Einsatzes für Demokratie und Menschenrechte ins Visier der Geheimdienste geraten sind und verfolgt werden. Seit der Amtszeit der neuen Bundesregierung wurde keine Visumzusage mehr erteilt. In den Jahren zuvor waren es noch mehrere hundert für zum Teil schwer verletzte vom Regime verfolgte Iraner*innen. 
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