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Natassa Strachini im Sommer 2023 in Athen. Foto: Jonas Bickmann / PRO ASYL

Am 3. Februar 2026 starben bei der Kollision zwischen einem Flüchtlingsboot und einem Schiff der griechischen Küstenwache vor der Insel Chios 15 Menschen und zwei ungeborene Babys. 24 Menschen wurden teils schwer verletzt. Unsere Kollegin Natassa Strachini, die schon kurz nach dem Unglück vor Ort war, schildert uns ihre Eindrücke.

Natas­sa lebt auf Chi­os und arbei­tet als Rechts­an­wäl­tin bei der Men­schen­rechts­or­ga­ni­sa­ti­on Refu­gee Sup­port Aege­an (RSA) – der Schwes­ter­or­ga­ni­sa­ti­on von PRO ASYL. Sie enga­giert sich seit mehr als 25 Jah­ren für Flücht­lin­ge. RSA ver­tritt drei der Fami­li­en, die das Schiffs­un­glück über­lebt, aber Ange­hö­ri­ge dabei ver­lo­ren haben.

Natas­sa, vor acht Tagen gab es vor der Küs­te von Chi­os, der Insel, auf der du lebst, ein töd­li­ches Schiffs­un­glück. Wor­an erin­nerst du dich, wenn du an die­sen Diens­tag­abend denkst?

Es war gegen zehn Uhr an einem ruhi­gen Abend. Ich war zu Hau­se und habe mir ein Online-Semi­nar über Lite­ra­tur ange­se­hen. Plötz­lich erhielt ich eine Nach­richt von einer Freun­din, die mich frag­te, was pas­siert sei. Ich habe sofort im Inter­net nach­ge­schaut. Es war bereits in den Schlag­zei­len: ein gro­ßes Schiffs­un­glück auf der Insel – mit vie­len Opfern. Im nächs­ten Moment saß ich in mei­nem Auto und fuhr zur Küs­te. Etwa eine Stun­de nach der Ver­öf­fent­li­chung der Nach­richt war ich also dort, an der Küs­te, wo sich der Vor­fall ereig­net hat­te. Ich konn­te den Hub­schrau­ber über dem Was­ser krei­sen sehen. Da war mir klar, dass sie noch nach Men­schen suchten.

Ich eil­te zum Kran­ken­haus. Ich sah Kran­ken­wa­gen, die die Toten in Säcken trans­por­tier­ten. Wir durf­ten nicht näher­kom­men, aber wir konn­ten die Säcke sehen. Sie wur­den in einen spe­zi­el­len Bereich des Kran­ken­hau­ses gebracht, einer nach dem ande­ren. Wir durf­ten nicht hin­ein­ge­hen. Aber die Leu­te, die wir ken­nen und die im Kran­ken­haus arbei­ten, kamen immer wie­der her­aus, um mit uns zu spre­chen und uns Neu­ig­kei­ten mit­zu­tei­len. Die Ärzt*innen, die die Ver­letz­ten und Toten als Ers­te sahen, bezeich­ne­ten es als Mas­sa­ker. Es ist nicht nur so, dass die­se Men­schen nicht geret­tet wur­den. Es war nicht nur ein Schiffs­un­glück. Es war mehr als das. Sie sag­ten, es sei, als hät­te es zehn Auto­un­fäl­le gleich­zei­tig gege­ben. Sie sag­ten, die Toten hät­ten sehr schwe­re Kopf­ver­let­zun­gen gehabt. Dass Blut aus den Lei­chen­sä­cken tropf­te. Die Ärzt*innen stan­den unter Schock, die Kran­ken­schwes­tern und Pfle­ger – sie alle stan­den unter Schock.

»Es ist nicht nur so, dass die­se Men­schen nicht geret­tet wur­den. Es war nicht nur ein Schiffs­un­glück. Es war mehr als das. Die Ärzt*innen sag­ten, es sei, als hät­te es zehn Auto­un­fäl­le gleich­zei­tig gege­ben. Sie sag­ten, die Toten hät­ten sehr schwe­re Kopf­ver­let­zun­gen gehabt. Dass Blut aus den Lei­chen­sä­cken tropfte.«

Natas­sa Strachini

Und was war mit dir? Warst du unter Schock? Oder gewöhnt man sich nach so vie­len Jah­ren, in denen man sol­che Tra­gö­di­en mit­er­lebt hat, fast daran?

Nein, dar­an kann man sich nie gewöh­nen. Die Kran­ken­schwes­tern sag­ten, dass es dies­mal anders war als bei frü­he­ren Schiffs­un­glü­cken, bei denen wir alle schon Tote gese­hen haben. Weil die Ver­stor­be­nen dies­mal so schwe­re Ver­let­zun­gen hat­ten. Das war etwas ande­res. Und jedes Mal, wenn so etwas pas­siert, kom­men die Erin­ne­run­gen aller frü­he­ren Erfah­run­gen wie­der hoch. Wir sind alle trau­ma­ti­siert. Nicht nur ich. Auch die loka­le Bevöl­ke­rung ist durch sol­che Vor­fäl­le trau­ma­ti­siert. Nie­mand wünscht sich den Tod die­ser Men­schen. Es ist sehr, sehr schwer, und nie­mand kann es fas­sen. Weißt du, im ers­ten Moment hof­fen wir alle, dass dies nur ein böser Traum ist, aus dem man auf­wa­chen kann. Aber tief im Inne­ren weiß man sehr wohl, dass dies real ist.

Natas­sa unter­bricht unser Gespräch, weil sie einen Anruf von einem der Über­le­ben­den erhält, der sie aus dem Kran­ken­haus anruft. Nach ein paar Minu­ten fährt sie fort:

An Bord waren haupt­säch­lich Fami­li­en. Es gab auch eini­ge allein­ste­hen­de Män­ner, aber vor allem Fami­li­en: Von den etwa 40 Men­schen hat­ten wir 11 Kin­der und sie­ben Frau­en, die über­lebt haben. Fast die Hälf­te waren also Kin­der und Frau­en. Die­se Men­schen haben Kin­der ver­lo­ren, sie haben Ehe­män­ner ver­lo­ren, sie haben Ehe­frau­en ver­lo­ren. Und so stan­den und ste­hen sie alle unter schwe­rem Schock. Die Kin­der … sie haben nicht gespro­chen. Sie waren sehr still.

Und die­se Fami­li­en müs­sen dann ihre ver­lo­re­nen Ange­hö­ri­gen iden­ti­fi­zie­ren. Das ist ein­fach herz­zer­rei­ßend. Ich war bei einer der Fami­li­en, als sie ihre Ange­hö­ri­gen iden­ti­fi­zie­ren muss­te. Bei der Küs­ten­wa­che wur­den ihnen Fotos gezeigt. Nicht nur eines, son­dern vie­le Fotos der Ver­stor­be­nen. Ein Vater muss­te sei­nen Sohn, ein Kind, iden­ti­fi­zie­ren. In die­sem Fall geschah dies zwei bis drei Tage nach dem Unfall, wäh­rend die Men­schen noch im Kran­ken­haus lagen.

Was könnt ihr jetzt für sie tun?

Der­zeit ver­tre­ten wir von RSA drei Fami­li­en. Wir hel­fen ihnen, zu ihrem Recht zu kom­men. Am Tag nach dem Vor­fall kon­tak­tier­te uns ein in Deutsch­land leben­der Flücht­ling aus Afgha­ni­stan über PRO ASYL, weil sein erwach­se­ner Sohn, sei­ne Schwie­ger­toch­ter und deren drei Kin­der auf dem Boot waren. Zu die­sem Zeit­punkt wuss­te er nicht, ob sie noch leb­ten oder nicht. Auf­grund sei­ner Bit­te, ihn zu ver­tre­ten, erhiel­ten wir Zugang zum Kran­ken­haus und zur Fami­lie. Die Mut­ter die­ser Fami­lie war im neun­ten Monat schwan­ger. Durch den Vor­fall hat sie ihr Baby ver­lo­ren. Sie liegt immer noch auf der Inten­siv­sta­ti­on. Und ihr 12-jäh­ri­ger Sohn ist gestor­ben. Das Wich­tigs­te ist, für sie da zu sein, damit sie sich nicht allein gelas­sen füh­len. Wir müs­sen uns um die Büro­kra­tie küm­mern, um Ver­fah­ren, mit denen sie nicht ver­traut sind, und natür­lich wer­den wir sie bis zum Ende ihres Asyl­ver­fah­rens ver­tre­ten und ver­su­chen, Gerech­tig­keit für die­ses Unglück zu erkämpfen.

»Der­zeit ver­tre­ten wir von RSA drei Fami­li­en. Wir hel­fen ihnen, zu ihrem Recht zu kommen.«

Natas­sa Strachini

Wie ist ihre Situa­ti­on jetzt?

Die­se Fami­lie wur­de aus­ein­an­der­ge­ris­sen. Zunächst wuss­te der Vater nur, dass sei­ne Frau in einer ande­ren Abtei­lung des Kran­ken­hau­ses lag und er sie nicht sehen durf­te. Dann wur­de ihm plötz­lich mit­ge­teilt, dass er zusam­men mit den bei­den über­le­ben­den Kin­dern und ande­ren Flücht­lin­gen nach Athen auf­bre­chen müs­se. Er bat uns um Hil­fe, wir inter­ve­nier­ten, und schließ­lich wur­de er ord­nungs­ge­mäß infor­miert und durf­te sie sehen. Aber dann muss­te er sei­ne schwer ver­letz­te Frau, die noch dazu das unge­bo­re­ne Baby ver­lo­ren hat­te, dort zurück­las­sen und mit den Kin­dern nach Athen fahren.

Das ist ein­fach zu viel für die­se Men­schen. Sie bekom­men nicht genü­gend Infor­ma­tio­nen, es gibt kei­ne Dolmetscher*innen. Sie haben mit vie­len ver­schie­de­nen Stel­len zu tun, mit der Küs­ten­wa­che, der Poli­zei, dem Kran­ken­haus. Wir ver­su­chen also, sie bei all dem zu unter­stüt­zen. Außer­dem wer­den die Über­le­ben­den in Flücht­lings­la­ger geschickt. Und wir wis­sen alle sehr genau, dass die­se Lager kei­ne geeig­ne­ten Orte für Men­schen sind, die psy­chisch und phy­sisch trau­ma­ti­siert sind.

Man soll­te mei­nen, dass Men­schen, die gera­de eine so furcht­ba­re Erfah­rung gemacht haben, jede nur erdenk­li­che Unter­stüt­zung und vor allem auch Trost erhal­ten würden.

Ja, statt­des­sen scheint es, als hät­ten sie auch alle ihre Rech­te ver­lo­ren. Nicht nur das Recht, am Leben zu sein. Es scheint, als hät­ten sie alles ver­lo­ren. Sie wur­den behan­delt, als wären sie, ich weiß nicht, sie waren zwar nicht in Haft, aber den­noch durf­te nie­mand sie tref­fen oder sehen. Es schien, als wären sie Kriminelle.

Dabei haben sie doch eigent­lich nur über­lebt. Es klingt, als wür­de ihnen ihre Mensch­lich­keit genommen.

Genau das pas­siert hier. Ich den­ke, dass Ent­mensch­li­chung das ist, womit wir es hier zu tun haben und womit wir uns tat­säch­lich aus­ein­an­der­set­zen müs­sen. Das sind nicht nur Men­schen. Es sind Men­schen auf der Flucht. Sie sind sowie­so schon sehr vul­nerabel. Und jetzt sind sie zusätz­lich trau­ma­ti­siert. Sie sind Opfer und Über­le­ben­de eines Schiffs­un­glücks unter Umstän­den, die drin­gend geklärt wer­den müssen.

Wir kön­nen jetzt noch nicht über die Details die­ses Vor­falls spre­chen, da wir die Ergeb­nis­se der Unter­su­chung abwar­ten müs­sen. Aber kannst du uns beschrei­ben, was der­zeit auf Chi­os geschieht? Wie ist die Stimmung?

Die Ein­hei­mi­schen, die Men­schen auf Chi­os, sind gespal­ten. Auf der einen Sei­te ste­hen die­je­ni­gen, die sich für die Flücht­lin­ge ein­set­zen. Ich kann nicht sagen, wie vie­le das sind. Wir wis­sen, dass Leu­te im Kran­ken­haus ange­ru­fen haben, weil sie hel­fen woll­ten. Sie haben Unter­stüt­zung ange­bo­ten, Spiel­zeug für die Kin­der gebracht. Auf der ande­ren Sei­te ste­hen die­je­ni­gen, die die Leu­te von der Küs­ten­wa­che als muti­ge Män­ner, als wah­re Hel­den fei­ern. Sie betrach­ten das Schiffs­un­glück als »ent­schei­den­den Sieg «.

Und wie ist die Situa­ti­on für euch, für die Zivilgesellschaft?

Es herrscht ein­deu­tig Feind­se­lig­keit. Und es gibt offe­ne Angrif­fe sei­tens unse­rer Regie­rung. Der Gesund­heits­mi­nis­ter hat einer NGO vor­ge­wor­fen, die über­le­ben­den Flücht­lin­ge zu mani­pu­lie­ren. Damit die­se sagen, dass die Küs­ten­wa­che den Unfall ver­ur­sacht habe. Ich glau­be, wir sind jetzt alle in gewis­ser Wei­se ins Visier gera­ten. Der Minis­ter erklär­te, dass auch der Geheim­dienst ein­ge­schal­tet wor­den sei. Sie ver­su­chen, das Nar­ra­tiv zu ändern.
Es war für uns alle sehr schwie­rig, Zugang zu den Über­le­ben­den zu bekom­men. Ich wür­de sogar sagen, dass sie aktiv iso­liert wur­den. Im Kran­ken­haus stand ich neben einem Geflüch­te­ten, und die Kran­ken­haus­ver­wal­tung ver­lang­te von mir eine schrift­li­che Geneh­mi­gung, um ihn zu tref­fen. Das macht kei­nen Sinn. Als Anwäl­tin braucht man kei­ne Geneh­mi­gung von jeman­dem, den man ver­tritt, wenn die­se Per­son nach einem fragt und anwe­send ist.

Einem Team von Ärz­te ohne Gren­zen, das am Tag nach dem Vor­fall vor Ort war, um psy­cho­lo­gi­sche Hil­fe zu leis­ten, wur­de der Zugang zu den Über­le­ben­den ver­wei­gert. Sie wur­den aus dem Kran­ken­haus geworfen.

»Ich glau­be, wir sind jetzt alle in gewis­ser Wei­se ins Visier gera­ten. Der Minis­ter erklär­te, dass auch der Geheim­dienst ein­ge­schal­tet wor­den sei. Sie ver­su­chen, das Nar­ra­tiv zu ändern.«

Natas­sa Strachini

[Sie macht eine lan­ge Pause.]

Weißt du, die­se töd­li­chen Schiffs­un­glü­cke pas­sie­ren immer wie­der. Und man ver­steht nicht, war­um. Es ist absurd. Man fin­det kei­nen ein­zi­gen Grund, war­um das immer wie­der pas­siert. Dass wir so vie­le Tote haben, Kin­der mit schwe­ren Ver­let­zun­gen. Ich ver­ste­he es nicht. Ich fin­de kei­ne ein­zi­ge Ent­schul­di­gung dafür, dass wir Men­schen bis heu­te so behandeln.

Du hast in den letz­ten acht Tagen so hart für die Rech­te der Über­le­ben­den und die Wür­de der Ver­stor­be­nen gekämpft. Wie hältst du das alles aus?

Ich habe im Moment weder die Zeit noch das Recht, mich mit mei­nen Gefüh­len zu beschäf­ti­gen. Ich muss tun, was ich tun muss, um die­se Fami­li­en zu unter­stüt­zen. Das Glei­che gilt für mei­ne Kolleg*innen in Athen, für unser gesam­tes Team. Wir müs­sen unse­re Gefüh­le bei­sei­te­las­sen, auch wenn wir natür­lich sehr trau­rig und frus­triert sind. Es ist eine Tra­gö­die. Auch wenn ich gar nichts damit zu tun hät­te. Ein­fach als ein nor­ma­ler, mit­füh­len­der Mensch. Die Men­schen in ihrem Schmerz zu sehen. Zu sehen, wie die­se Kin­der lei­den, zu wis­sen, dass ihre Mut­ter auf der Inten­siv­sta­ti­on liegt und sie ihre Geschwis­ter ver­lo­ren haben. Ohne jeden Grund.

Aber im Moment ver­su­chen wir, unse­re inne­re Ruhe zu bewah­ren. Damit wir einen kla­ren Kopf behal­ten und den Pro­zess fort­set­zen kön­nen, denn wir müs­sen ihr Leben ver­tei­di­gen. Wir müs­sen jetzt ihre Stim­me sein, um ihre Rech­te zu ver­tei­di­gen. Das ist für sie sehr wich­tig. Und so wer­den ihre Prio­ri­tä­ten jetzt zu unse­ren Prio­ri­tä­ten. Spä­ter kön­nen wir uns dann um uns kümmern.

Kommst du manch­mal an einen Punkt, an dem du dar­an denkst, aufzugeben?
Natas­sa lacht. Dann sagt sie:

Die­se Fra­ge wird mir oft von Freund*innen und Men­schen in mei­nem Umfeld gestellt: »Wie lan­ge noch? Wie lan­ge kannst du das noch durch­hal­ten?« Ich weiß es nicht. Ich mei­ne, das ist etwas, das von innen kommt, es ist nichts Logi­sches. Wir ste­hen mit gan­zem Her­zen an der Sei­te der Men­schen und wer­den ihre Rech­te ver­tei­di­gen, solan­ge wir kön­nen. Das ist alles, was wir sagen kön­nen. Und nie­mand weiß, was die Zukunft bringt.

Und was hält dich am Lau­fen? Gibt es etwas, das dir Hoff­nung macht für die Zukunft?

Hoff­nung für die Zukunft… Die Geflüch­te­ten geben uns Kraft. Das war schon immer so. Im Grun­de ist es ihre Ent­schlos­sen­heit, Gerech­tig­keit zu for­dern. Das treibt uns an. In unse­ren Her­zen glau­ben wir alle an die Men­schen­rech­te, an glei­che Men­schen­rech­te für alle. Aber es sind die Flücht­lin­ge selbst, die für Gerech­tig­keit kämp­fen, und das ist, glau­be ich, unse­re größ­te Motivation.

Gleich­zei­tig sehen wir ja alle, dass es täg­lich schlim­mer zu wer­den scheint. Das betrifft nicht nur Grie­chen­land oder Euro­pa. Ich den­ke, es ist ein glo­ba­les Pro­blem. Und wir alle müs­sen jetzt ein wenig enger zusam­men­rü­cken, unse­re Zivil­ge­sell­schaf­ten. Unser Team zum Bei­spiel besteht aus 15 Per­so­nen. Ohne­ein­an­der wür­den wir es nie schaf­fen. Wenn ich allein wäre, wür­de ich es nicht schaf­fen. Des­halb hal­te ich es für sehr wich­tig, als Team zu agie­ren und sich gegen­sei­tig zu unter­stüt­zen. Das macht einen gro­ßen Unterschied.

Das Inter­view wur­de von Agnes Lisa Weg­ner (PRO ASYL) auf Eng­lisch geführt und ins Deut­sche übersetzt.