17.08.2010
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Die Tübinger Save-me-Gruppe hat eine Aktion für die bereits in Tübingen lebenden irakischen Resettlement-Flüchtlinge gestartet. Sie wünschen sich eine Familienzusammenführung mit Angehörigen, die vor kurzem in Damaskus beim UNHCR als Flüchtlinge registriert wurden. In dem speziellen Fall geht es um die Angehörigen eines Irakers, der bei einem Bombenanschlag getötet wurde. Seine Ehefrau und der Bruder

Die Tübinger Save-me-Gruppe hat eine Aktion für die bereits in Tübingen lebenden irakischen Resettlement-Flüchtlinge gestartet. Sie wünschen sich eine Familienzusammenführung mit Angehörigen, die vor kurzem in Damaskus beim UNHCR als Flüchtlinge registriert wurden. In dem speziellen Fall geht es um die Angehörigen eines Irakers, der bei einem Bombenanschlag getötet wurde. Seine Ehefrau und der Bruder mit seiner Familie mussten nach akuter Bedrohung fliehen und halten sich derzeit in Syrien auf. Die Eltern und ein weiterer Bruder leben in Tübingen. Der hier lebende Bruder und seine Familie gehörten zu dem Kontingent von 2.500 irakischen Kriegsflüchtlingen, die im Jahr 2009 von Deutschland im Rahmen des Resettlementprogramms aufgenommen wurden. Die Tübinger Initiative hat bereits zahlreiche Unterstützerinnen und Unterstützer zur Aufnahme der Angehörigen in Deutschland gewonnen, darunter auch den Tübinger Bürgermeister Boris Palmer. Sie fordern eine Familienzusammenführung sowie eine regelmäßige Aufnahme eines Flüchtlingskontingents.

Die Save-me-Kampagne gibt es mittlerweile in über 50 Städten. Ein breites Bündnis von PRO ASYL mit dem Flüchtlingshochkommissariat der Vereinten Nationen (UNHCR), Wohlfahrtsverbänden, Kirchen, Menschenrechts- und Flüchtlingsorganisationen fordert, dass Deutschland jedes Jahr ein Kontingent an Flüchtlingen aus den Erstzufluchtsstaaten aufnimmt und integriert.

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