07.09.2010
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Foto: UNHCR, V. Tan

Die sintflutartigen Überschwemmungen in Pakistan haben diesen Sommer großes Leid ausgelöst. Inwieweit sie und andere extreme Wetterereignisse auf den Klimawandel zurückzuführen sind, wird diskutiert. Dürren und Überschwemmungen lösen jedenfalls bereits heute Migrationsbewegungen aus. Der Klimawandel könnte in Zukunft sogar zum Hauptgrund für die Flucht von Menschen sowohl innerhalb ihres Landes als auch grenzüberschreitend werden. Das

Die sintflutartigen Überschwemmungen in Pakistan haben diesen Sommer großes Leid ausgelöst. Inwieweit sie und andere extreme Wetterereignisse auf den Klimawandel zurückzuführen sind, wird diskutiert. Dürren und Überschwemmungen lösen jedenfalls bereits heute Migrationsbewegungen aus. Der Klimawandel könnte in Zukunft sogar zum Hauptgrund für die Flucht von Menschen sowohl innerhalb ihres Landes als auch grenzüberschreitend werden. Das befürchtet der Hohe Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen, António Guterres.

Bei einer Tagung in Bad Boll vom 24.-26. September 2010, die von verschiedenen Nichtregierungsorganisationen und PRO ASYL initiiert wurde, soll über einen künftigen wirksamen Schutz von „Klimaflüchtlingen“ diskutiert werden. Berichte über Auswirkungen des Klimawandels aus betroffenen Ländern und Regionen wie Bangladesh oder dem Horn von Afrika stehen dort auf der Tagesordnung. Daraus werden politische Forderungen und Vorschläge entwickelt, wie dem Phänomen in Zukunft begegnet und den betroffenen Menschen bestmöglicher Schutz gewährt werden kann.

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 „Auf der Flucht vor dem Klima“ (29.01.13)

 Klimawandel schafft Klimaflüchtlinge (18.12.09)