16.12.2016

Appell an Bun­des­re­gie­rung und Bun­des­tag, Ent­schei­dung zu akzep­tie­ren

Heu­te stand im Bun­des­rat die Ent­schei­dung über das drit­te Gesetz zur Ände­rung des Asyl­be­wer­ber­leis­tungs­ge­set­zes (Asyl­bLG) und damit über wei­te­re gra­vie­ren­de Leis­tungs­kür­zun­gen für Asyl­su­chen­de inner­halb weni­ger Mona­te an (dazu unse­re Pres­se­er­klä­rung vom 15.12.2016). Der von PRO ASYL, Flücht­lings­rä­ten und Wohl­fahrts­ver­bän­den scharf kri­ti­sier­te Gesetz­ent­wurf hat im Bun­des­rat kei­ne Zustim­mung gefun­den.

PRO ASYL-Geschäfts­füh­rer Gün­ter Burk­hardt zur Ent­schei­dung des Bun­des­rats:

»PRO ASYL begrüßt die heu­ti­ge Ent­schei­dung des Bun­des­ra­tes. Dies ist eine rich­ti­ge Maß­nah­me. Eine immer wei­te­re Aus­gren­zung der Betrof­fen scha­det nicht nur ihnen son­dern der gesam­ten Gesell­schaft. Wir appel­lie­ren an Bun­des­re­gie­rung und Bun­des­tag, die­se Ent­schei­dung zu akzep­tie­ren und nicht den Ver­mitt­lungs­aus­schuss anzu­ru­fen.«

PRO ASYL hält das Asyl­bLG für ein dis­kri­mi­nie­ren­des und aus­gren­zen­des Gesetz. PRO ASYL for­dert des­halb: Die­ses Gesetz muss auf­ge­ho­ben und die Poli­tik der Aus­gren­zung been­det wer­den.

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