09.12.2016

PRO ASYL appel­liert an Län­der, Abschie­bun­gen nach Afgha­ni­stan zu ver­hin­dern

PRO ASYL-Geschäfts­füh­rer Gün­ter Burk­hardt appel­liert an die SPD-, grün und links mit­re­gier­ten Bun­des­län­der, Men­schen­rechts­ver­let­zun­gen infol­ge von Abschie­bun­gen zu ver­hin­dern und sich nicht an Abschie­bun­gen nach Afgha­ni­stan zu betei­li­gen.

Abschie­bun­gen nach Afgha­ni­stan sind skru­pel­los und gefähr­den Men­schen­le­ben. »Ein­fach Men­schen nach Kabul flie­gen, aus­la­den und sie ihrem unge­wis­sen Schick­sal über­las­sen ist ver­ant­wor­tungs­los«, kri­ti­siert Burk­hardt. »Die dort angeb­lich siche­ren Gebie­te sind nicht erreich­bar und was heu­te angeb­lich sicher ist, ist es mor­gen nicht mehr.«

Tau­sen­de Tote, Kampf­hand­lun­gen in 31 von 34 Pro­vin­zen und Hun­der­tau­sen­de von Bin­nen­ver­trie­be­nen sind in Afgha­ni­stan die Rea­li­tät. »Wir erwar­ten, dass die SPD-, grün und links mit­re­gier­ten Län­der den Rechts­ruck der CDU nicht mit­ma­chen«, sagt Burk­hardt.

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