24.03.2010
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Die Gesamt­zahl der Asyl­ge­su­che in den Indus­trie­län­dern hat sich im letz­ten Jahr im Ver­gleich zu 2008 prak­tisch nicht ver­än­dert. Das geht aus der ges­tern ver­öf­fent­lich­ten Jah­res­sta­tis­tik des UN-Hoch­kom­mis­sa­ri­ats für Flücht­lin­ge (UNHCR) her­vor. 2009 blieb die Zahl der Asyl­an­trä­ge in den unter­such­ten 44 Indus­trie­na­tio­nen gegen­über 2008 fast gleich bei knapp über 377.000. UNO-Flücht­lings­kom­mis­sar Antó­nio Guter­res sag­te,

Die Gesamt­zahl der Asyl­ge­su­che in den Indus­trie­län­dern hat sich im letz­ten Jahr im Ver­gleich zu 2008 prak­tisch nicht ver­än­dert. Das geht aus der ges­tern ver­öf­fent­lich­ten Jah­res­sta­tis­tik des UN-Hoch­kom­mis­sa­ri­ats für Flücht­lin­ge (UNHCR) her­vor. 2009 blieb die Zahl der Asyl­an­trä­ge in den unter­such­ten 44 Indus­trie­na­tio­nen gegen­über 2008 fast gleich bei knapp über 377.000. UNO-Flücht­lings­kom­mis­sar Antó­nio Guter­res sag­te, die „Flut“ von Asyl­su­chen­den in rei­che­re Län­der sei ein Mythos.

Wäh­rend die Gesamt­zahl kon­stant blieb, sind Ver­än­de­run­gen in den jewei­li­gen Län­dern und regio­na­le Unter­schie­de durch­aus zu beob­ach­ten. In Skan­di­na­vi­en stieg die Zahl der Asyl­an­trä­ge gegen­über dem Vor­jahr auf 51.000 – in Deutsch­land auf 27.649. Dage­gen sank sie in Süd­eu­ro­pa um etwa 33 Pro­zent. Die USA ver­zeich­ne­te mit 49.000 die meis­ten Asyl­ge­su­che, wobei nur cir­ca 36.000 Anträ­ge von neu ein­ge­reis­ten Asyl­su­chen­den stam­men. In Rela­ti­on zur Bevöl­ke­rungs­zahl der USA ist die­se Zahl als sehr nied­rig ein­zu­stu­fen.

Bei den Her­kunfts­län­dern von Asyl­su­chen­den nahm die Zahl aus Afgha­ni­stan um 45 Pro­zent zu, damit liegt Afgha­ni­stan mit 26.800 Asyl­an­trä­gen an der Spit­ze. Es fol­gen Irak und Soma­lia mit 24.000 bzw. 22.600 Anträ­gen.

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 PRO ASYL zur Asyl­sta­tis­tik 2009 (21.01.10)