24.11.2011
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Wieviele "V-Leute" demonstrieren hier wohl mit? Am 19.11.2011 zogen etwa 250 Neonazis durch Remagen. Foto: <a href="http://www.clemensundritter.de">www.clemensundritter.de</a>

Initiativen gegen rechte Gewalt fordern eine Umkehr in der Politik staatlicher Behörden beim Vorgehen gegen Rechtsradikalismus.

Jahrelang konnte eine neonazistische Gruppe mit dem Namen „Nationalsozialistischer Untergrund“ unbehelligt rassistische Morde begehen. Immer deutlicher zeigt sich, dass die Ermittlungsbehörden komplett versagt haben, Menschen mit Migrationshintergrund vor den rassistischen Mördern zu schützen. Immer deutlicher wird auch, dass der Verfassungsschutz durch die Bezahlung von sogenannten „V-Leuten“ Neonazi-Strukturen zumindest indirekt unterstützt hat.

Angesichts dessen appellieren zahlreiche Initiativen gegen rechte Gewalt und Projekte zur Hilfe von Opfern an die Bundesregierung: In ihrem Appell „10 Interventionen gegen Rechts“ fordern sie eine Umkehr in der Politik staatlicher Behörden gegen Rechtsradikalismus. PRO ASYL unterstützt den Appell der Opferberatungsprojekte und der mobilen Beratungsteams gegen Rechts. 

Zum Appell auf Taz.de 

Der Appell als PDF

Pressemitteilung: PRO ASYL fordert Aktionsplan gegen Rassismus