12.08.2010
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Foto: JOG

Ende Juli wur­de eine sechs­köp­fi­ge Fami­lie aus Deutsch­land nach Syri­en abge­scho­ben. Wie Kurdwatch berich­tet, wur­den bei der Ankunft am Flug­ha­fen zwei Fami­li­en­mit­glie­der von syri­schen Sicher­heits­kräf­ten fest­ge­nom­men. Ihr der­zei­ti­ger Auf­ent­halts­ort sei nicht bekannt. Drei der Abge­scho­be­nen sind in Deutsch­land gebo­ren. Die Eltern hat­ten in Deutsch­land Asyl bean­tragt und dabei eine fal­sche Iden­ti­tät ange­ge­ben. Anschei­nend wur­den Ham­za

Ende Juli wur­de eine sechs­köp­fi­ge Fami­lie aus Deutsch­land nach Syri­en abge­scho­ben. Wie Kurdwatch berich­tet, wur­den bei der Ankunft am Flug­ha­fen zwei Fami­li­en­mit­glie­der von syri­schen Sicher­heits­kräf­ten fest­ge­nom­men. Ihr der­zei­ti­ger Auf­ent­halts­ort sei nicht bekannt. Drei der Abge­scho­be­nen sind in Deutsch­land gebo­ren. Die Eltern hat­ten in Deutsch­land Asyl bean­tragt und dabei eine fal­sche Iden­ti­tät ange­ge­ben. Anschei­nend wur­den Ham­za und Kha­lid H. fest­ge­nom­men, weil sie in Deutsch­land straf­fäl­lig gewor­den waren. Unklar sei laut Kurdwatch, wer die syri­schen Sicher­heits­kräf­te über ihre Straf­fäl­lig­keit infor­miert habe.

PRO ASYL for­dert einen sofor­ti­gen Abschie­bungs­stopp nach Syri­en. Die aktu­el­len Vor­komm­nis­se bestä­ti­gen die bis­he­ri­ge syri­sche Poli­tik der dau­er­haf­ten Men­schen­rechts­ver­let­zun­gen. Das deutsch-syri­sche Rück­über­nah­me-Abkom­men muss gekün­digt wer­den.

 Bun­des­tags­in­nen­aus­schuss debat­tiert über deutsch-syri­sches Rück­über­nah­me­ab­kom­men (27.01.10)

 Aus­wär­ti­ges Amt legt ad hoc-Bericht zur abschie­bungs­re­le­van­ten Lage in Syri­en vor (15.01.10)