21.09.2012
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"Es passt schon!" - Motiv der Interkulturellen Woche 2012

Im Vordergrund der diesjährigen Interkulturellen Woche steht die Situation von Flüchtlingen in Deutschland und Europa.

Im Vor­feld des Tags des Flücht­lings am 27. Sep­tem­ber fand heu­te die Auf­takt­ver­an­stal­tung in Pots­dam statt. Bei einem öku­me­ni­schen Got­tes­dienst kri­ti­sier­te der evan­ge­li­sche Bischof Mar­kus Drö­ge die geplan­ten Flug­ha­fen-Schnell­ver­fah­ren für Asyl­su­chen­de am neu­en Flug­ha­fen Ber­lin Bran­den­burg. Dort steht bereits ein Abschie­bungs­ge­fäng­nis bereit, obwohl der Flug­be­trieb noch gar nicht eröff­net ist. Die Schnell­ver­fah­ren, die kei­ne Zeit für die sorg­fäl­ti­ge Prü­fung von Asyl­grün­den vor­se­hen wider­sprä­chen der Men­schen­wür­de, sag­te Drö­ge. 

Zei­chen gegen Ras­sis­mus und Aus­gren­zung

Der Ber­li­ner Bischof kri­ti­sier­te auch die schlep­pen­den Ermitt­lun­gen gegen den NSU. Die Gefahr ras­sis­ti­scher Gewalt wer­de in Deutsch­land immer noch aus­ge­blen­det und die Macht von Vor­ur­tei­len gegen­über Frem­den und fremd Gemach­ten in der Mit­te der Gesell­schaft klein­ge­re­det, urteil­te Drö­ge. 

4.500 Ver­an­stal­tun­gen bun­des­weit

Bun­des­weit fin­den zwi­schen dem 23. und dem zum 29. Sep­tem­ber rund 4 500 Ver­an­stal­tun­gen statt, die unter dem Mot­to: „Herz­lich will­kom­men – wer immer du bist“ ein Zei­chen gegen Ras­sis­mus und Aus­gren­zung set­zen wol­len.

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