23.04.2014
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6.212 Anfragen haben die vier Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der telefonischen Hotline von PRO ASYL im Jahr 2013 beantwortet. Dirk Morlok (Foto) erlebt es als besonders dramatisch, wenn eine Abschiebung kaum noch zu verhindern ist. Bild: Marlene Becker

Dirk Morlok, seit elf Jahren in der Telefonberatung bei PRO ASYL in Frankfurt tätig, gibt Auskunft darüber, welche Themen derzeit häufig angefragt werden, wo gute Asylberatung an ihre Grenzen gelangt und was einen erfolgreichen Arbeitstag ausmacht.

Das Inter­view führ­te Mat­thi­as Wein­zierl vom Baye­ri­schen Flücht­lings­rat.

Was für Leu­te rufen bei euch eigent­lich an? Sind das die Betrof­fe­nen selbst?

Nein. Nur etwa zehn bis zwan­zig Pro­zent unse­rer gesam­ten Anru­fe­rin­nen und Anru­fer sind die Betrof­fe­nen selbst. Der über­wie­gen­de Teil der Anru­fe kommt eher von Unter­stüt­ze­rin­nen und Unter­stüt­zern, Nach­barn, Bekann­ten, Freun­din­nen und Freun­den oder Flücht­lin­gen, die schon län­ger hier in Deutsch­land leben. Die Betrof­fe­nen, ins­be­son­de­re neu ange­kom­me­ne Flücht­lin­ge, haben ja im Regel­fall noch nie etwas von PRO ASYL gehört – wie soll­ten sie also zu uns fin­den? Zudem spre­chen vie­le der Neu­an­kömm­lin­ge nicht unbe­dingt Deutsch, Eng­lisch, Fran­zö­sisch oder Spa­nisch – das sind übri­gens die vier Spra­chen, die wir mehr oder weni­ger in unse­rer Tele­fon­be­ra­tung abde­cken kön­nen.

Eine Ver­bin­dung zu unse­rem Bera­tungs­team ergibt sich also meist erst durch Drit­te. Häu­fig mel­den sich bei uns aber auch Anwäl­tin­nen und Anwäl­te sowie loka­le Bera­tungs­stel­len, die sich in kon­kre­ten Ein­zel­fäl­len zu bestimm­ten recht­li­chen Fra­ge­stel­lun­gen erkun­di­gen wol­len oder Kon­tak­te zu Orga­ni­sa­tio­nen in ande­ren euro­päi­schen Staa­ten suchen.

Wie vie­le Anfra­gen kom­men im Durch­schnitt am Tag bei euch in der Tele­fon­be­ra­tung an?

Das kann ich dir nur unge­fähr beant­wor­ten. Wir haben von Mon­tag bis Frei­tag eine vier­stün­di­ge Tele­fon­schicht und zwar vor­mit­tags von 10–12 Uhr und nach­mit­tags von 14–16 Uhr. In die­ser rela­tiv kur­zen Zeit errei­chen uns etwa 20 bis 25 Anru­fe. Die­se quan­ti­ta­ti­ve Anga­be sagt aber nicht viel aus, denn ein Bera­tungs­ge­spräch kann ger­ne auch mal eine drei­vier­tel Stun­de dau­ern und wäh­rend­des­sen ist unse­re Lei­tung belegt und kei­ner kommt mehr durch.

Zu wie­vielt arbei­tet ihr bei der Tele­fon­be­ra­tung? Wie teilt ihr euch die Arbeit auf und in wel­cher Form errei­chen euch denn die Anfra­gen?

Wir arbei­ten mitt­ler­wei­le zu viert auf zwei­ein­halb Stel­len. Die Anru­fe auf der öffent­li­chen Bera­tungs­num­mer wer­den von einer Per­son beant­wor­tet. Dabei wech­seln wir uns im Team ab. Die ande­ren küm­mern sich in der Zwi­schen­zeit um ihre Ein­zel­fäl­le, die eben­falls über die öffent­li­che Bera­tungs­lei­tung rein­kom­men und dann durch­ge­stellt wer­den, oder bear­bei­ten die ein­ge­hen­den E-Mails, Brie­fe oder Faxe. Haupt­säch­lich errei­chen uns Anfra­gen per Mail, die wir dann alle schrift­lich oder tele­fo­nisch beant­wor­ten. Wäh­rend einer Tele­fon­schicht kann es daher vor­kom­men, dass drei Men­schen gleich­zei­tig tele­fo­nie­ren. Dem­entspre­chend laut ist es auch manch­mal in unse­rem Büro.

In eurer täg­li­chen Bera­tungs­tä­tig­keit bekommt ihr sicher einen guten Über­blick über die dring­lichs­ten Bedürf­nis­se und Pro­ble­me der Anru­fe­rin­nen und Anru­fer. Wo liegt denn der­zeit der größ­te Bera­tungs­be­darf?

Das mit Abstand wich­tigs­te The­ma des letz­ten Jah­res und wahr­schein­lich auch der nächs­ten Mona­te ist ganz klar Syri­en. Ich habe in den elf Jah­ren, in denen ich bei PRO ASYL Tele­fon­be­ra­tung mache, vie­le Flücht­lings­kri­sen mit­be­kom­men: Irak, Afgha­ni­stan, Soma­lia. Aber so einen Ansturm, wie wir ihn der­zeit mit Syri­en erfah­ren, habe ich zuvor weder in die­ser Qua­li­tät noch Quan­ti­tät erlebt. Es mel­den sich der­zeit wirk­lich sehr vie­le in Deutsch­land leben­de syri­sche Bür­ge­rin­nen und Bür­ger, die ver­zwei­felt nach einer Mög­lich­keit suchen, ihre Ver­wand­ten her­ho­len zu kön­nen. Es mel­den sich aber auch sehr vie­le Unter­stüt­ze­rin­nen und Unter­stüt­zer, die eben­falls ihren syri­schen Freun­din­nen und Freun­den oder Bekann­ten dabei hel­fen wol­len.

Es läuft immer auf die glei­che Fra­ge hin­aus: Wie bekom­men wir die Leu­te hier her? Es gibt ja bereits Auf­nah­me­pro­gram­me, die aber lei­der zum Groß­teil nicht wirk­lich oder nur sehr lang­sam und büro­kra­tisch funk­tio­nie­ren. Zudem sind die Anfor­de­run­gen dabei so hoch, dass sie für vie­le kaum zu erfül­len sind. So wird zum Bei­spiel von den hier leben­den syri­schen Fami­li­en eine vol­le Lebens­un­ter­halts­si­che­rung für die „ein­rei­se­wil­li­gen“ Per­so­nen gefor­dert. Für vie­le ist es aber schlicht und ein­fach nicht mög­lich, mit ihrem Ein­kom­men noch eine zusätz­li­che Per­son oder zumeist sogar eine gan­ze Fami­lie auf unab­seh­ba­re Zeit zu ver­sor­gen und zu finan­zie­ren.

Ansons­ten beschäf­ti­gen wir uns in der Bera­tung natür­lich regel­mä­ßig mit Fra­gen zum Asyl­ver­fah­ren und mit dro­hen­den Abschie­bun­gen. Ein wei­te­res sehr wich­ti­ges The­ma sind Anfra­gen im Zusam­men­hang mit der so genann­ten Dub­lin-Ver­ord­nung, also die Rege­lung der Zustän­dig­kei­ten für Asyl­ver­fah­ren inner­halb der EU und der damit ein­her­ge­hen­den Abschie­bun­gen.

Wie geht ihr bei einem Anruf vor? Wie läuft so ein Bera­tungs­ge­spräch kon­kret ab?

Häu­fig müs­sen wir auf uns gestell­te Fra­gen zuerst mit einer Flut an Rück­fra­gen reagie­ren, um über­haupt den Sach­ver­halt auf­zu­klä­ren und das eigent­li­che Pro­blem ein­gren­zen zu kön­nen. Dar­um reagie­ren wir auch auf vie­le E-Mails nach Mög­lich­keit mit einem klä­ren­den Rück­ruf. Bei uns mel­det sich zum Bei­spiel ein Anru­fer und berich­tet uns auf­ge­regt, dass er gera­de eine „Abschie­bung“ erhal­ten habe. Zual­ler­erst müs­sen wir dann her­aus­fin­den, was damit über­haupt gemeint ist:

Ist der Asyl­an­trag abge­lehnt wor­den und im Bescheid steht, dass nach Ablauf einer Frist die Abschie­bung droht? Lebt der Anru­fer seit vie­len Jah­ren mit einer Dul­dung hier und hat nun von der Aus­län­der­be­hör­de eine Abschie­bungs­an­dro­hung erhal­ten? Han­delt es sich um einen Dub­lin-Fall und es liegt eine Abschie­bungs­an­ord­nung vor? Erst wenn die­se und ande­re Fra­gen geklärt sind, kön­nen wir die Pro­blem­la­ge ein­gren­zen und ent­spre­chend kon­kret bera­ten. In vie­len Fäl­len ist das aber trotz­dem nur schwer mög­lich, weil das Asyl- und Aus­län­der­recht in Deutsch­land ein ziem­li­cher Dschun­gel ist und wir nicht immer zu einer kon­kre­ten Klä­rung des Sach­ver­halts kom­men.

Wel­che Fäl­le stel­len sich in der Bera­tung als beson­ders dra­ma­tisch her­aus?

Ich fin­de es immer dra­ma­tisch, wenn klar wird, dass eine Abschie­bung ansteht und wir fest­stel­len müs­sen, dass sie kaum noch zu ver­hin­dern ist. Im Ernst­fall rufen hier Leu­te an und sind ver­zwei­felt: „Hil­fe, mein Ver­wand­ter, mein Nach­bar, mei­ne Freun­din, die Fami­lie unse­rer Schü­le­rin ist heu­te Mor­gen von der Poli­zei abge­holt wor­den und befin­det sich auf dem Weg zum Flug­ha­fen“. Dann ist es fünf vor zwölf! Und hier wird sofort alles ande­re hin­ten­an­ge­stellt.

Und was macht ihr in einem sol­chen Moment?

Wir müs­sen umge­hend mög­lichst viel zum Sach­ver­halt her­aus­fin­den, ob eine Anwäl­tin oder ein Anwalt ein­ge­schal­tet ist, wer sonst in den Fall invol­viert ist, ob es Sinn macht, den Flug­ha­fen­so­zi­al­dienst zu infor­mie­ren und so wei­ter. Wir als Bera­tungs­team kön­nen eine Abschie­bung ohne­hin nicht selbst ver­hin­dern, aber wir haben gewis­se Spiel­räu­me, inner­halb derer wir agie­ren und die wir nut­zen kön­nen. Wir ver­su­chen dann, unse­re und loka­le Netz­wer­ke und Unter­stüt­ze­rin­nen und Unter­stüt­zer zu akti­vie­ren und klä­ren, ob die anwalt­li­che Ver­tre­tung über die dro­hen­de Abschie­bung infor­miert ist und z.B. einen Eil­an­trag gestellt hat und dadurch Zeit gewon­nen oder die Abschie­bung vor­läu­fig gestoppt wer­den kann.

Aber wenn so ein Antrag bereits gestellt und abge­lehnt wur­de, dann ist auf der rein recht­li­chen Ebe­ne kaum noch etwas zu errei­chen. Das kann zwar von Ein­zel­fall zu Ein­zel­fall alles sehr unter­schied­lich lau­fen, aber in man­chen Fäl­len ist dann wirk­lich nichts mehr zu machen.

Wie teilt ihr jeman­dem am Tele­fon mit, dass in sei­nem Fall nichts mehr zu machen ist? Das stel­le ich mir äußerst unan­ge­nehm vor.

In sol­chen Fäl­len bedeu­tet unse­re Tele­fon­tä­tig­keit einen gewis­sen Schutz für uns als Bera­te­rin­nen und Bera­ter. Es ist natür­lich ein­fa­cher, den Hil­fe­su­chen­den die unan­ge­neh­men Din­ge nicht direkt ins Gesicht sagen zu müs­sen, wie es ja bei Bera­tungs­stel­len vor Ort der Fall ist. Die Tele­fon­be­ra­tung hat aber auch den Nach­teil, dass es schwie­ri­ger sein kann, ein Ver­trau­ens­ver­hält­nis auf­zu­bau­en. Wobei ich sagen muss, dass uns das eigent­lich über­ra­schend gut gelingt und vie­le Anru­fe­rin­nen und Anru­fer in kur­zer Zeit Ver­trau­en zu uns ent­wi­ckeln und offen mit uns über alles reden.

Wie sieht denn ein erfolg­rei­cher Arbeits­tag bei euch aus? Wann gehst du gut gelaunt aus dem Büro und bist zufrie­den, weil du etwas erreicht hast?

Ein Tag ist erfolg­reich, wenn wir vie­len Leu­ten – in wel­cher Form auch immer – wei­ter­hel­fen konn­ten. Das scheint uns auch ganz gut zu gelin­gen, denn wir bekom­men häu­fig posi­ti­ves Feed­back, auch wenn wir in man­chen Fäl­len sagen müs­sen „Ihre Chan­cen ste­hen nicht gut“. Aber unser Bemü­hen, nach einer Lösung zu suchen, die Anru­fe­rin­nen und Anru­fer und ihre Pro­ble­me ernst zu neh­men und dar­über auf­zu­klä­ren, was mög­lich ist und was lei­der nicht, kommt anschei­nend an. Allein die­ses posi­ti­ve Feed­back kann bewir­ken, dass ich gut gelaunt das Büro ver­las­se. Trotz­dem wür­de ich das natür­lich nicht als erfolg­rei­chen Tag bezeich­nen.

Wann dann?

Ich bewer­te einen Tag als beson­ders erfolg­rei­chen Arbeits­tag, wenn wir erfah­ren, dass Fäl­le posi­tiv aus­ge­gan­gen sind. Bei­spiels­wei­se wenn jemand durch unser Mit­tun eine Aner­ken­nung als Flücht­ling oder eine Auf­ent­halts­er­laub­nis bekom­men hat oder unse­re Akti­vi­tä­ten eine Dub­lin-Abschie­bung ver­hin­dern konn­ten und ein Asyl­ver­fah­ren jetzt in Deutsch­land statt­fin­det.

Wenn mir aus der Zusam­men­ar­beit mit euch etwas beson­ders auf­ge­fal­len ist, dann die gro­ße Ver­bind­lich­keit, die man bei eurer Tele­fon­be­ra­tung antrifft. Die fin­de ich unge­wöhn­lich. Selbst in aus­sichts­lo­se­ren Fäl­len bekommt man immer einen Rück­ruf von euch und ihr zeigt auch ein Inter­es­se dar­an, wie der Fall sich denn wei­ter­ent­wi­ckelt hat. Da wer­den sie gehol­fen…

Das ist auch unser Anspruch. Ob wir dem aller­dings immer gerecht wer­den, möch­te ich aber nicht beur­tei­len, das müs­sen ande­re tun. PRO ASYL hat auf sei­nen Publi­ka­tio­nen den Slo­gan ste­hen: „Der Ein­zel­fall zählt“ und genau das ver­su­chen wir hier in der Bera­tung auch umzu­set­zen. Manch­mal ist es aber unmög­lich, kon­kret zu bera­ten und natür­lich gibt es auch hier und da mal jeman­den, der von uns ent­täuscht ist. Schluss­end­lich hängt das damit zusam­men, ob sich ein Pro­blem klä­ren lässt und ob wir genü­gend Kapa­zi­tä­ten haben, uns umfas­send für einen Ein­zel­fall ein­set­zen zu kön­nen. Letzt­end­lich kön­nen wir uns natür­lich nicht um jeden Fall kon­kret küm­mern.

Wenn wir also wis­sen, in bestimm­ten Regio­nen gibt es gute Bera­tungs­stel­len oder eine gute Infra­struk­tur, dann macht es ein­fach Sinn, dort­hin zu ver­mit­teln. Zum einen, um sich nicht selbst zu über­las­ten und zum ande­ren auch aus Sicht der Betrof­fe­nen, weil Bera­tungs­stel­len vor Ort die Sach­be­ar­bei­te­rin­nen und Sach­be­ar­bei­ter der Aus­län­der­be­hör­de ihrer Stadt oder die ent­spre­chen­den Leu­te bei der Außen­stel­le des Bun­des­amts ken­nen und dadurch even­tu­ell eine bes­se­re Gesprächs­ba­sis oder einen „schnel­le­ren Draht“ haben.

Wer­det ihr regel­mä­ßig Ziel von Pöbel- und Schmäh­an­ru­fen?

Pöbe­l­an­ru­fe kom­men – zumin­dest bei uns in der Bera­tung – eigent­lich eher sel­ten vor. Häu­fi­ger sind Per­so­nen, die hier anru­fen und eine ande­re Auf­fas­sung als wir ver­tre­ten und dar­über dis­ku­tie­ren möch­ten. Per Tele­fon zu pöbeln, das trau­en sich offen­bar nur weni­ge. Gepö­belt wird vor allem und in Unmas­sen anonym per E-Mail.

Magst Du uns mal ein Bei­spiel geben?

Die Bei­spie­le sind sehr unter­schied­lich, rei­chen aber bis hin zu mas­si­ven Dro­hun­gen. Nach dem Mot­to: Ihr gehört ver­gast oder ähn­li­ches…

Haben Pöbe­lei­en denn in der letz­ten Zeit zuge­nom­men?

Ja, das kann man klar sagen. Pöbe­lei­en hän­gen fast immer mit irgend­wel­chen kon­kre­ten Ereig­nis­sen zusam­men. Zum Bei­spiel unmit­tel­bar nach dem Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts­ur­teil zur Erhö­hung der Sozi­al­leis­tun­gen für Asyl­su­chen­de. Dazu äußer­te sich PRO ASYL posi­tiv mit einer Pres­se­er­klä­rung und danach sind wir für eini­ge natür­lich die Bösen, die dafür sor­gen, dass dem deut­schen Steu­er­zah­ler ver­meint­lich unge­recht­fer­tigt das Geld aus der Tasche gezo­gen wird.

Auch die Lam­pe­du­sa-Kata­stro­phe im Okto­ber 2013 hat diver­se Pöbe­lei­en nach sich gezo­gen. Wir haben zwar zum einen total vie­le Hilfs- und Unter­stüt­zungs­an­ge­bo­te bekom­men. Aber im sel­ben Atem­zug kamen auch Anfein­dun­gen, nach dem Mot­to: „Das Boot ist voll, wir kön­nen nicht alle auf­neh­men.“ Und das sind noch die harm­lo­se­ren Aus­sa­gen hier­zu gewe­sen… und ange­sichts des Aus­ma­ßes die­ser Kata­stro­phe und der Bil­der dazu selbst nach elf Jah­ren bei PRO ASYL mehr als scho­ckie­rend für mich.

Und was ist eure Stra­te­gie, wenn dann doch eine Pöb­le­rin oder ein Pöb­ler am Appa­rat ist?

Es gibt wie gesagt Leu­te, die eine ande­re Mei­nung ver­tre­ten als wir und dis­ku­tie­ren möch­ten, und das machen wir dann auch. Wenn wir jedoch beschimpft wer­den, dann been­den wir das Gespräch höf­lich und bestimmt.

Das Inter­view haben wir dem Maga­zin Hin­ter­land (Nr. 25) ent­nom­men. Es ist hier in leicht gekürz­ter Form wie­der­ge­ge­ben. 

 Syri­en-Flücht­lin­ge: Auf­nah­me in Deutsch­land erleich­tern! (28.02.14)