Stellungnahme von PRO ASYL zur »Lagebeurteilung für Afghanistan« des Auswärtigen Amtes

August 2017

Die »Lage­be­ur­tei­lung für Afgha­ni­stan« des Aus­wär­ti­gen Amtes aus Juli 2017 zur Sicher­heits­si­tua­ti­on in Afgha­ni­stan erfüllt nicht die Anfor­de­run­gen, die an eine Neu­be­wer­tung gestellt wer­den muss­ten.

PRO ASYL kri­ti­siert in einer Stel­lung­nah­me den Man­gel an aus­rei­chend kon­kre­ten Infor­ma­tio­nen zur Beur­tei­lung der Bedro­hungs­la­gen, Sicher­heits­ri­si­ken und die Beschrei­bun­gen tat­säch­li­cher Ver­hält­nis­se vor Ort, die für Ent­schei­dun­gen über Asyl­an­trä­ge und über Abschie­bun­gen beson­ders wich­tig sind. Öffent­lich zugäng­li­che Fak­ten wer­den zwar auf­ge­lis­tet, aber nicht aus­rei­chend refe­riert. PRO ASYL hat bereits den vor­he­ri­gen, wei­ter­hin gül­ti­gen »Bericht über die asyl- und abschie­bungs­re­le­van­te Lage in der Isla­mi­schen Repu­blik Afgha­ni­stan« aus Okto­ber 2016 kri­ti­siert, was eben­falls bei­gefügt ist.

Herausgeber*in: PRO ASYL