Das Asylbewerberleistungsgesetz und das Grundrecht auf ein menschenwürdiges Existenzminumum

Februar 2011

Stel­lung­nah­me zur Anhö­rung am 07.02.2011 im Aus­schuss für Arbeit und Sozia­les des Deut­schen Bun­des­ta­ges

Die­se Stel­lung­nah­me geht zunächst auf Ent­ste­hung, Begrün­dung, Erfor­der­lich­keit, Eig­nung und Ver­hält­nis­mä­ßig­keit des Asyl­be­wer­ber­leis­tungs­ge­set­zes ein. Sie geht auch auf die zusätz­li­chen Kür­zun­gen und feh­len­den Kon­troll­mög­lich­kei­ten im Fall einer Sach­leis­tungs­ver­sor­gung nach Asyl­bLG ein.
Sodann wer­den Fra­gen des Per­so­nen­krei­ses und der Anwen­dungs­dau­er des Asyl­bLG, Pro­ble­me der leis­tungs­recht­li­chen »Mit­haf­tung« von Kin­dern, der Ein­kom­mens- und Ver­mö­gens­an­rech­nung, der Pra­xis der Kran­ken­hil­fe, sowie die Kumu­la­ti­on des Asyl­bLG mit den wei­te­ren gesetz­li­chen Ein­schrän­kun­gen für Flücht­lin­ge erläu­tert.
Schließ­lich wird die Ver­fas­sungs­mä­ßig­keit des Asyl­bLG im Hin­blick auf Men­schen­wür­de und Gleich­heits­grund­satz, das Urteil des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­rich­tes zum Alg II vom Febru­ar 2010 und die dar­an anschlie­ßen­den Vor­la­ge­be­schlüs­se des Lan­des­so­zi­al­ge­rich­tes NRW zum Asyl­bLG geprüft.

Her­aus­ge­ber: PRO ASYL; Flücht­lings­rat Ber­lin e.V.