Die Menschenrechtslage im Iran und die deutsche Asylpraxis

February 2026

Mas­sen­fest­nah­men, Fol­ter, sexua­li­sier­te Gewalt, immer mehr Hin­rich­tun­gen: Die Repres­si­on in der Isla­mi­schen Repu­blik Iran hat 2025 und Anfang 2026 dra­ma­tisch zuge­nom­men. Den­noch sinkt in Deutsch­land die Schutz­quo­te deut­lich: 2025 erhiel­ten nur 27 Pro­zent der inhalt­lich geprüf­ten Asyl­su­chen­den aus dem Iran Schutz.

Die­sen Wider­spruch benennt PRO ASYL im Poli­cy Paper „Die Men­schen­rechts­la­ge im Iran und die deut­sche Asyl­pra­xis“, ana­ly­siert pro­ble­ma­ti­sche Argu­men­ta­ti­ons­mus­ter des BAMF und for­dert Kon­se­quen­zen: Schutz statt Abschie­bung, rea­li­täts­na­he Ent­schei­dun­gen im BAMF und die Aner­ken­nung struk­tu­rel­ler Verfolgung.

Febru­ar 2026, 10 S.