30.12.2025

Heiko Kauffmann hat Pro Asyl mit gegründet und ist fast sein ganzes Leben lang aktiv, für Menschenrechte und Geflüchtete. Dafür wurde er mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. In einem kleinen Ort in Vorpommern ist so ein Einsatz wichtiger denn je.

Neu­lich stopp­te im Ort ein Auto auf der Stra­ße, eine Frau stieg aus und brei­te­te die Arme aus: „Ich muss Sie ein­fach mal drü­cken!“ Seit Hei­ko Kauff­mann für sei­nen jahr­zehn­te­lan­gen Ein­satz für Men­schen­rech­te und Flücht­lings­hil­fe mit dem Bun­des­ver­dienst­kreuz aus­ge­zeich­net wur­de, grü­ßen ihn in sei­nem Hei­mat­ort in Meck­len­burg-Vor­pom­mern vie­le Leu­te herz­lich. „Das ist schön“, sagt der 77-Jäh­ri­ge. Fast sein gan­zes Leben lang ist er aktiv, hat Pro Asyl mit gegrün­det, ter­res des hom­mes und Amnes­ty Inter­na­tio­nal stark geprägt. Eigent­lich liegt ihm der Rum­mel um sei­ne Per­son nicht so. Aber die­se Aus­zeich­nung sei eine Wür­di­gung für sie alle, fin­det Hei­ko Kauff­mann. Zur Ver­lei­hung trat er nicht allei­ne auf die Büh­ne, son­dern brach­te den Pas­tor sei­ner Hei­mat­ge­mein­de mit, eine lang­jäh­ri­ge Kol­le­gin aus dem Arbeits­kreis Asyl und eine jun­ge Ira­ne­rin. Gemein­sam zei­gen sie Flag­ge in Trib­sees, einem klei­nen Städt­chen mit­ten in Vor­pom­mern: für Tole­ranz, Viel­falt, Respekt und Men­schen­wür­de. „Das ist enorm wich­tig! Um uns her­um ist die extre­me Rech­te sehr stark.“ Dass in Trib­sees ein ande­rer Wind herrscht, hat viel mit Hei­ko Kauff­mann und dem Arbeits­kreis Asyl zu tun. „Wir wol­len ein posi­ti­ves Wir-Gefühl stärken.“

Eigent­lich hat er gar kei­ne Zeit für lan­ge Gesprä­che. Er muss gleich los, zu einem Tref­fen. Sie haben eine Schrift­stel­le­rin nach Trib­sees geholt, ver­an­stal­ten Lesun­gen in Schu­len und Alters­hei­men, außer­dem ist ein Lite­ra­tur­kon­zert in der Kir­che geplant. Und sie müs­sen drin­gend ihren Info­stand vor­be­rei­ten, regel­mä­ßig ste­hen sie auf dem Markt­platz. „Um die Mei­nungs­ho­heit zu behal­ten“, betont der Päd­ago­ge. „Dafür braucht es hier schon eine gro­ße Por­ti­on Zivil­cou­ra­ge.“ Rech­te tre­ten in der Regi­on aggres­siv auf, bedro­hen und belei­di­gen Men­schen. Umso wich­ti­ger ist es für Hei­ko Kauff­mann, vie­le Men­schen im Ort zusam­men­zu­brin­gen, mit­ein­an­der ins Gespräch zu kom­men. Zum Bei­spiel durch den Auf­ruf: Trib­sees steht auf gegen Het­ze, unter­zeich­net haben alle Arzt­pra­xen im Ort, meh­re­re Guts­häu­ser, ein Café, der Kul­tur­ver­ein, der Schorn­stein­fe­ger, loka­le Sozi­al­ver­bän­de und vie­le mehr.

Die Stim­mung in der Gesell­schaft erin­nert Hei­ko Kauff­mann an die 1990er Jah­re, als Neo­na­zis vol­ler Hass durch die Städ­te zogen und Flücht­lings­hei­me in Brand steck­ten, in Mölln, Solin­gen, Ros­tock-Lich­ten­ha­gen. Doch er sieht einen wich­ti­gen Unter­schied zu damals: „Die Zivil­ge­sell­schaft ist heu­te stär­ker.“ Auch dazu hat Hei­ko Kauff­mann viel bei­getra­gen. Weil er zusam­men mit ande­ren über­haupt erst fes­te Struk­tu­ren auf­ge­baut hat.

Als Nach­kriegs­kind war Hei­ko Kauff­mann schon in der Schu­le poli­tisch aktiv, war Klas­sen- und Schul­spre­cher. Als sich zum Bei­spiel beim Con­ter­gan-Skan­dal der Medi­ka­men­ten­her­stel­ler wei­ger­te, eine Ent­schä­di­gung für die Kin­der mit schwe­ren Fehl­bil­dun­gen zu zah­len, ver­zich­te­ten die Schü­le­rin­nen und Schü­ler auf ihren Wan­der­tag – und arbei­te­ten statt­des­sen in einer Fabrik, um Geld zu sam­meln. Nach dem Abitur stu­dier­te Hei­ko Kauff­mann zunächst Jura, wech­sel­te aber bald zu Päd­ago­gik, Sozio­lo­gie, Poli­tik und Eth­no­lo­gie. An der Uni Mar­burg erleb­te er die Pro­tes­te der 68er Gene­ra­ti­on. „Das war eine hoch­po­li­ti­sche Zeit für uns alle.“ Sie gin­gen auf die Stra­ße, für Frie­den, Men­schen­rech­te, Umwelt­schutz, Frau­en­rech­te. Dar­aus folg­ten die ers­ten Bür­ger­initia­ti­ven. „Ein groß­ar­ti­ges Resul­tat die­ser Zeit.“

Seit jeher inter­es­sier­te sich Hei­ko Kauff­mann für die Ursa­chen von Krieg, Ver­fol­gung und Gewalt, sowohl indi­vi­du­ell, sozi­al­psy­cho­lo­gisch als auch gesell­schaft­lich, – und streb­te danach, etwas dar­an zu ver­än­dern. „Die Frie­dens­for­schung hiel­te gute Lösun­gen bereit, wie sich Kon­flik­te lösen las­sen“, sagt er. „Doch Poli­tik und Wirt­schaft nut­zen die­ses Wis­sen nicht.“ Als Stu­dent schloss er sich Amnes­ty Inter­na­tio­nal an. „Das war eine wil­de Zeit.“ Sie grün­de­ten die Grup­pe 136 – und setz­ten sich dafür ein, dass Amnes­ty nicht nur auf ande­re Län­der in der Welt blickt, son­dern sich auch der Ver­ant­wor­tung im eige­nen Land stellt. Das gefiel nicht jedem. Trotz­dem wur­de Hei­ko Kauff­mann als „Ver­tre­ter der jun­gen, auf­müp­fi­gen Grup­pe“ in den Vor­stand gewählt. Als nach dem Mili­tär­putsch in Chi­le tau­sen­de Men­schen vor der Ver­fol­gung durch das Pino­chet-Regime ins Aus­land flie­hen muss­ten, zöger­te die Bun­des­re­gie­rung zunächst. Mit der jun­gen Grup­pe bei Amnes­ty trom­mel­te Hei­ko Kauff­mann dafür, dass die Städ­te selbst aktiv wur­den und sich bereit erklär­ten, Flücht­lin­ge auf­zu­neh­men. „Unse­re Akti­on war ein vol­ler Erfolg.“ Damals gab es noch kei­ne Flücht­lings­rä­te, auch noch kei­ne huma­ni­tä­ren Pro­gram­me zur Auf­nah­me beson­ders schutz­be­dürf­ti­ger Flücht­lin­ge. „Da haben wir als Zivil­ge­sell­schaft viel ver­än­dert“, betont der Menschenrechtsaktivist.

Außer­dem enga­gier­te sich Hei­ko Kauff­mann für ter­res des hom­mes. Die Orga­ni­sa­ti­on hol­te Kin­der aus dem Viet­nam­krieg nach Deutsch­land, die durch Napalm­bom­ben schlim­me Ver­bren­nun­gen erlit­ten hat­ten, damit sie hier in Kran­ken­häu­sern behan­delt wer­den konn­ten. Zugleich habe sich die Situa­ti­on für Flücht­lin­ge ste­tig ver­schlech­tert, berich­tet er. „Damals wur­de genau­so Stim­mung gemacht wie heu­te.“ Die Poli­tik setz­te auf Aus­gren­zung, die Sprin­ger­zei­tun­gen hetz­ten gegen Flücht­lin­ge. Hei­ko Kauff­mann wid­me­te sich bei ter­res des hom­mes voll und ganz den The­men Asyl und Migra­ti­on, vor allem im Inland, half beim Auf­bau von Basis­grup­pen vor Ort und stieß vie­le Pro­jek­te an. Sie waren in der Frie­dens­be­we­gung aktiv, gin­gen jedes Jahr zum Geden­ken an Hiro­shi­ma auf die Stra­ße. In den 1980er Jah­ren rie­fen sie die ers­te bun­des­wei­te Kam­pa­gne gegen Aus­län­der­feind­lich­keit und Ras­sis­mus ins Leben. Ihr Slo­gan: „Flücht­lin­ge sind gefähr­det, nicht gefährlich!“

Hei­ko Kauff­mann erin­nert an Kemal Alt­un: Weil er in die Tür­kei abge­scho­ben wer­den soll­te, stürz­te sich der jun­ge kur­di­sche Flücht­ling aus Ver­zweif­lung aus dem sechs­ten Stock eines Ber­li­ner Gerichts in den Tod. „Der Auf­schrei in der Bevöl­ke­rung war groß. Die Soli­da­ri­tät auch.“ Spä­tes­tens jetzt war klar: „So geht es nicht wei­ter. Wir brau­chen einen Flücht­lings­rat.“ Ein bun­des­wei­tes Bünd­nis soll­te die loka­len Initia­ti­ven bün­deln. Zusam­men mit ein paar Mistrei­tern grün­de­te Hei­ko Kauff­mann 1986: Pro Asyl. „Wir waren eine ganz klei­ne Grup­pe.“ Vie­le Jah­re lang war er Spre­cher und im Vor­stand aktiv. Sie orga­ni­sier­ten gro­ße Pro­tes­te, als die Kohl-Regie­rung 1993 das Grund­recht auf Asyl durch eine Ände­rung des Grund­ge­set­zes stark ein­schränk­te. Die Zer­stö­rung des Arti­kels 16 sei eine direk­te Reak­ti­on auf die rechts­extre­men Brand­an­schlä­ge auf Asyl­be­wer­ber­hei­me gewe­sen, sagt Hei­ko Kauff­mann. Schon immer habe die Poli­tik in der Geschich­te den fal­schen Weg ein­ge­schla­gen. Sie bestra­fe die Flücht­lin­ge. Nicht die Rechts­extre­mis­ten. „So ist es lei­der auch heute.“

Hei­ko Kauff­mann pen­del­te vie­le Jah­re zwi­schen Osna­brück, wo ter­res des hom­mes sei­nen Sitz hat, und Düs­sel­dorf, wo sei­ne Frau als Anwäl­tin arbei­te­te. „Sie war in all den Jah­ren mei­ne wich­tigs­te Stüt­ze“, sagt der 77-Jäh­ri­ge. „Wir haben viel gemein­sam unter­nom­men.“ Hei­ko Kauff­mann war viel auf Rei­sen, publi­zier­te, hielt Vor­trä­ge und ver­an­stal­te­te Tagun­gen. Wich­tig war ihm der kon­ti­nu­ier­li­che Aus­tausch mit Wis­sen­schaft und Poli­tik. So zum Bei­spiel mit dem Insti­tut für Migra­ti­ons­for­schung und Inter­kul­tu­rel­le Stu­di­en, IMIS, der Uni Osna­brück, dem Duis­bur­ger Insti­tut für Sprach- und Sozi­al­for­schung, DISS, und dem Zen­trum für Anti­se­mi­tis­mus­for­schung in Ber­lin. Aber stets galt für ihn: „Nicht nur Theo­rie, son­dern immer auch Pra­xis.“ Wo er konn­te, leis­te­te er kon­kret Hil­fe. Zum Bei­spiel, als eine schwan­ge­re, kur­di­sche Mut­ter mit einem ihrer Kin­der aus Hil­des­heim abge­scho­ben wur­de. Die Poli­zei hol­te sie zu Hau­se ab, als der Vater gera­de die bei­den älte­ren Töch­ter zur Schu­le brach­te. „Sol­che Tren­nun­gen zer­stö­ren Fami­li­en – und ver­sto­ßen gegen unse­re Ver­fas­sung, Arti­kel 6 ist da ein­deu­tig“, kri­ti­siert der Akti­vist. „Wo bleibt die Mensch­lich­keit?“ Hei­ko Kauff­mann star­te­te mit dem nie­der­säch­si­sche Flücht­lings­rat und Pro Asyl eine bun­des­wei­te Kam­pa­gne. „Wir konn­ten sie zurückholen.“

Pri­vat reis­ten Hei­ko Kauff­mann und sei­ne Frau so oft sie konn­ten nach Meck­len­burg-Vor­pom­mern, kauf­ten irgend­wann in Trib­sees ein altes Gärt­ner­haus, erst als Feri­en­haus. Als sei­ne Frau schwer krank wur­de, beschloss das Paar, den Beruf auf­zu­ge­ben und ganz dort­hin zu zie­hen. „Ich dach­te, ich tre­te erst ein­mal kür­zer.“ Doch kaum ange­kom­men, las er in der Zei­tung, dass die klei­ne Stadt eine Flücht­lings­un­ter­kunft bekom­men soll­te. Die ers­ten Stim­men dage­gen wur­den laut. „Da schrill­ten bei mir die Alarm­glo­cken.“ Genau so ging es dem neu­en Pas­tor im Ort. Sie schlos­sen sich mit ande­ren aus der Kir­chen­ge­mein­de zusam­men und grün­de­ten den Arbeits­kreis Asyl. Ihr Ziel ist, Begeg­nun­gen zu för­dern. Sie wol­len dafür sor­gen, dass die Flücht­lin­ge mit den Men­schen im Ort in Kon­takt kom­men. „Das geht gut über Kul­tur.“ Der Arbeits­kreis Asyl betreibt im Ort ein inter­kul­tu­rel­les Café, bie­tet eine Tausch­bör­se für Kin­der­klei­dung an, Spiel­krei­se für Kin­der, eine Mal­werk­statt und vie­les mehr. Außer­dem ermög­licht die Gemein­de immer wie­der Kir­chen­asyl. „Damit konn­ten wir in zehn Jah­ren über 40 Men­schen hel­fen“, sagt Hei­ko Kauff­mann. Außer­dem unter­neh­men sie regel­mä­ßig Aus­flü­ge zusam­men, zum Bei­spiel in den Vogel­park oder in Zoos, und fei­ern Fes­te. „So kön­nen wir die Stim­mung posi­tiv beein­flus­sen und Men­schen zusam­men brin­gen.“ Genau dar­um geht es sei­ner Mei­nung nach: aktiv zu wer­den und dem Hass und der Het­ze etwas Bun­tes, Fröh­li­ches ent­ge­gen­zu­set­zen. „So stär­ken wir den Zusammenhalt.“

„Viele Glücksmomente“

Drei Fra­gen an Hei­ko Kauff­mann, Mit­be­grün­der von Pro­Asyl aus Tribsees

1) Für dei­nen jahr­zehn­te­lan­gen Ein­satz für Men­schen­rech­te und Flücht­lings­hil­fe bist du mit dem Bun­des­ver­dienst­or­den aus­ge­zeich­net wor­den. Was bedeu­tet so eine Aus­zeich­nung in Deutsch­land in die­sen Zeiten?

Das Wich­tigs­te für mich ist, dass damit unse­re Arbeit gewür­digt wird. Wir haben die Aus­zeich­nung gemein­sam ver­dient. Bei der Ver­lei­hung war unter ande­rem eine jun­ge Ira­ne­rin an mei­ner Sei­te. Sie ist im Zuge der Frau-Leben-Frei­heit-Bewe­gung mit ihrem Bru­der nach Deutsch­land geflüch­tet, bei­de haben viel Leid erlebt. Weil sie in Euro­pa als ers­tes Kroa­ti­en betre­ten haben, soll­ten sie als Dub­lin-Fäl­le dort­hin abge­scho­ben wer­den. Gemein­sam ist es uns gelun­gen, dass sie blei­ben dür­fen. Die bei­den ler­nen flei­ßig Deutsch, die jun­ge Frau will eine Aus­bil­dung im medi­zi­nisch-tech­ni­schen Bereich begin­nen. Wären sie erst jetzt geflüch­tet, kämen sie an der deut­schen Gren­ze gar nicht mehr rein. Man stel­le sich die Ver­zweif­lung all jener Men­schen vor, die zurück­ge­wie­sen zu wer­den, ohne dass ihr Fall auch nur geprüft wird. Da sind wir als Zivil­ge­sell­schaft gefordert.

2) Wenn du zurück­blickst: Was war für dich per­sön­lich dein größ­ter Erfolg?

Ob bei Pro­Asyl, Ter­res des Hom­mes oder Amnes­ty: In jeder Pha­se gab es vie­le Glücks­mo­men­te. Vor allem, wenn wir geschafft haben, dass Men­schen hier­blei­ben konn­ten. Mit vie­len habe ich noch Kon­takt. Neu­lich war zum Bei­spiel ein wun­der­schö­ner Moment: Eine Fami­lie war mit ihrem Baby direkt nach der Beset­zung der Krim aus der Ukrai­ne geflo­hen. Der Mann war Kriegs­dienst­ver­wei­ge­rer, woll­te auf kei­nen Men­schen mit einer Waf­fe schie­ßen. Die Fami­lie soll­te abge­scho­ben wer­den. Durch einen Antrag bei der Här­te­fall­kom­mis­si­on konn­ten wir errei­chen, dass sie blei­ben darf. Jetzt hat die Fami­lie ein eige­nes Restau­rant eröff­net. Ich war ein­ge­la­den, ein wun­der­ba­res Fest. Mich macht sehr glück­lich zu sehen, wie sie ihren Weg gegan­gen sind. Durch die Arbeit wird man mehr beschenkt, als man selbst geben kann.

3) Was wünschst du dir für die Zukunft?

Frie­den. Freund­lich­keit. Und mehr Zivil­cou­ra­ge. Mir wird immer mehr bewusst: Ohne Ach­tung der ande­ren Men­schen kann nie­mand glück­lich wer­den. Unse­re Auf­ga­be ist, dass wir respekt­voll mit­ein­an­der umge­hen. Im Klei­nen wie im Gro­ßen. Wir erle­ben gera­de einen schreck­li­chen Roll­back. Da müs­sen wir drin­gend umsteu­ern. Es geht dar­um, die Gesell­schaft zu ver­än­dern. In unse­rem eige­nen Inter­es­se. Wis­sen­schaft­lich ist belegt, was den Mensch im Kern aus­macht: Zuwen­dung und Koope­ra­ti­on. Es gilt, die Mensch­lich­keit zu stär­ken. Wir brau­chen eine offe­ne, viel­fäl­ti­ge, lebens­wer­te Gesell­schaft, in der alle Men­schen will­kom­men sind. Der Ver­dienst­or­den ist für mich zugleich Bot­schaft und Auf­trag: Das Schöns­te dar­an sind die Men­schen, denen wir hel­fen konn­ten und denen wir für immer ver­bun­den bleiben.


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