05.02.2020

Erfurt/Frankfurt. Ange­sichts des erschre­cken­den Wahl­er­geb­nis­ses sind PRO ASYL und Lan­des­flücht­lings­rä­te ent­setzt. In Thü­rin­gen wur­de ein Tabu-Bruch voll­zo­gen: Die FDP und die CDU pak­tie­ren offen mit einer ras­sis­ti­schen und demo­kra­tie­ver­höh­nen­den Par­tei. Damit wird der Ein­fluss von Ras­sis­ten und Rechts­po­pu­lis­ten nun noch mehr auf das Regie­rungs­han­deln zuneh­men.

Thü­rin­gen droht zum Test­ge­län­de für das Her­ab­sen­ken men­schen- und flücht­lings­recht­li­cher Stan­dards zu wer­den. Seit Jah­ren erstarkt der Ras­sis­mus und Natio­na­lis­mus euro­pa­weit, wer­den die Angrif­fe auf die All­ge­mein­gül­tig­keit der Men­schen­rech­te zahl­rei­cher und inten­si­ver. Dies trifft in beson­de­rem Maße Flücht­lin­ge, deren Rech­te vie­ler­orts, nun auch in Thü­rin­gen, zur Dis­po­si­ti­on gestellt wer­den.

PRO ASYL und Lan­des­flücht­lings­rä­te rufen zur Ver­tei­di­gung der Men­schen­rech­te und demo­kra­ti­scher Wer­te auf. Aktu­ell demons­trie­ren PRO ASYL und Lan­des­flücht­lings­rä­te mit vor dem Thü­rin­ger Land­tag.

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