23.01.2026

Pres­se­state­ment

PRO ASYL zur For­de­rung nach einem ver­bes­ser­ten Blei­be­recht für jun­ge Geflüch­te­te in und nach einer Ausbildung

Helen Reze­ne, Co-Geschäfts­füh­re­rin von PRO ASYL: „Ein siche­res Blei­be­recht für jun­ge Geflüch­te­te und Geflüch­te­te in Aus­bil­dung ist über­fäl­lig. Wer in Deutsch­land eine Aus­bil­dung macht und sich damit auf ein erfolg­rei­ches Arbeits­le­ben vor­be­rei­tet, darf nicht wei­ter mit Abschie­bung bedroht wer­den. Die Bun­des­re­gie­rung muss end­lich ver­bind­li­che Rege­lun­gen erlas­sen: Aus­bil­dung muss mit einem Blei­be­recht ver­bun­den wer­den und somit sicher vor Abschie­bung schüt­zen – wäh­rend der Aus­bil­dung und danach.

Der­zeit sto­ßen Men­schen, die eine Dul­dung haben, auf mas­si­ve Hür­den beim Ver­such, ein Blei­be­recht zu erhal­ten: Unkla­re Zustän­dig­kei­ten, hohe büro­kra­ti­sche Anfor­de­run­gen und ein restrik­ti­ver Voll­zug füh­ren dazu, dass selbst Men­schen, die seit Jah­ren Teil der Gesell­schaft sind, abge­scho­ben wer­den. Wir von PRO ASYL berich­ten immer wie­der von Fäl­len, in denen Men­schen mit­ten aus der Aus­bil­dung oder aus Bil­dungs­stät­ten her­aus abge­scho­ben wer­den. Nötig ist daher eine pra­xis­na­he Neu­re­ge­lung des Blei­be­rechts, die die­sen Namen verdient.“

 

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