10.12.2025

Pres­se­state­ment

Zu der heu­ti­gen Ankün­di­gung des Bun­des­in­nen­mi­nis­ters Alex­an­der Dob­rindt, etwa 640 hoch­gra­dig gefähr­de­te Men­schen aus Afgha­ni­stan im Rah­men der Men­schen­rechts­lis­te und des soge­nann­ten Über­brü­ckungs­pro­gramms nicht auf­zu­neh­men, sagt Karl Kopp, Geschäfts­füh­rer von PRO ASYL:

„Eis­kalt zeigt Alex­an­der Dob­rindt, was er von Huma­ni­tät und Men­schen­rech­ten hält: nichts. Die Vor­gän­ger­re­gie­rung hat die­sen Men­schen nur aus einem Grund die Auf­nah­me ver­spro­chen: Sie haben sich in Afgha­ni­stan für Frau­en­rech­te, Men­schen­rech­te und Frei­heit ein­ge­setzt. Dob­rindt lässt sie nun end­gül­tig in aku­ter Lebens­ge­fahr in Paki­stan zurück. Ihnen droht nun, dass sie in die Hän­de des isla­mis­ti­schen Tali­ban-Regimes, den neu­en Part­nern des Bun­des­in­nen­mi­nis­ters, gera­ten. Ehr­lich ist, dass Dob­rindt die­se Poli­tik der Här­te und Käl­te am Tag der Men­schen­rech­te ver­kün­det. Für die neue Regie­rung ist die­ser schänd­li­che Umgang mit Men­schen in Lebens­ge­fahr eine mora­li­sche Bankrotterklärung.”

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