22.01.2026

Pres­se­state­ment

Ein Kom­men­tar von PRO ASYL zur Mel­dung, dass Deutsch­land zusam­men mit eini­gen ande­ren EU-Län­dern Abschie­be­zen­tren („Return Hubs“) außer­halb der EU vorbereitet.

Wieb­ke Judith, rechts­po­li­ti­sche Spre­che­rin von PRO ASYL: „Dass der bri­ti­sche Ruan­da-Deal geschei­tert ist und ita­lie­ni­sche Aus­la­ge­rungs­mo­del­le von Gerich­ten gestoppt wur­den, scheint Innen­mi­nis­ter Dob­rindt nicht zu beein­dru­cken. Mit den soge­nann­ten Return Hubs plant die Bun­des­re­gie­rung nichts ande­res als Abschie­be­la­ger außer­halb von rechts­staat­li­chen Bedin­gun­gen: Pau­scha­le Inhaf­tie­run­gen, feh­len­der Zugang zu Rechts­schutz, Intrans­pa­renz sowie das Aus­blei­ben demo­kra­ti­scher Kon­trol­le füh­ren zur sys­te­ma­ti­schen Ent­rech­tung der Betrof­fe­nen. Es darf kei­ne sol­chen ‚rechts­frei­en Zonen‘ außer­halb der EU geben. Die­se ‚Aus-den-Augen-aus-dem-Sinn‘-Politik ist kein Migra­ti­ons­ma­nage­ment, son­dern setzt Men­schen­le­ben aufs Spiel.“

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