01.04.2026

Pres­se­state­ment

Zur Debat­te zur Aus­sa­ge von Bun­des­kanz­ler Fried­rich Merz, in den kom­men­den Jah­ren soll­ten 80 Pro­zent der in Deutsch­land leben­den Men­schen aus Syri­en dort­hin zurück­keh­ren, kom­men­tiert Karl Kopp, Geschäfts­füh­rer von PRO ASYL:  „Die angeb­li­che ‚80-Pro­zent-Zahl‘ zur Rück­füh­rung von Syrer*innen ist kein Befund, son­dern poli­ti­sche Dampf­plau­de­rei in Zah­len­form: weder belast­bar noch recht­lich halt­bar. Wäh­rend Bun­des­kanz­ler Fried­rich Merz und der syri­sche Über­gangs­prä­si­dent Ahmed al-Sha­raa ein absur­des ‚Wer hat es gesagt?‘-Spiel auf­füh­ren, blei­ben eine ver­un­si­cher­te Com­mu­ni­ty, die ver­dräng­te Rea­li­tät in Syri­en und der Jubel der völ­ki­schen Rech­ten zurück.“

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