23.12.2009
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Mainz hat sich kurz vor Weih­nach­ten zur Auf­nah­me von Flücht­lin­gen bekannt. Eine ent­spre­chen­de Reso­lu­ti­on wur­de von allen Frak­tio­nen des Stadt­ra­tes mit Aus­nah­me der Repu­bli­ka­ner unter­zeich­net. Die rhein­land-pfäl­zi­sche Lan­des­haupt­stadt erklärt damit ihre Bereit­schaft, von UNHCR als beson­ders schutz­be­dürf­tig ein­ge­stuf­te Men­schen im Rah­men eines soge­nann­ten Resett­le­ment­pro­gramms dau­er­haft auf­zu­neh­men und alle Anstren­gun­gen zu unter­neh­men die­se erfolg­reich zu inte­grie­ren.

Mainz hat sich kurz vor Weih­nach­ten zur Auf­nah­me von Flücht­lin­gen bekannt. Eine ent­spre­chen­de Reso­lu­ti­on wur­de von allen Frak­tio­nen des Stadt­ra­tes mit Aus­nah­me der Repu­bli­ka­ner unter­zeich­net. Die rhein­land-pfäl­zi­sche Lan­des­haupt­stadt erklärt damit ihre Bereit­schaft, von UNHCR als beson­ders schutz­be­dürf­tig ein­ge­stuf­te Men­schen im Rah­men eines soge­nann­ten Resett­le­ment­pro­gramms dau­er­haft auf­zu­neh­men und alle Anstren­gun­gen zu unter­neh­men die­se erfolg­reich zu inte­grie­ren. Ins­ge­samt haben bereits 18 Kom­mu­nen einen der­ar­ti­gen Beschluss zur Auf­nah­me von Flücht­lin­gen gefasst. Fast 5000 Men­schen unter­stüt­zen die­ses Anlie­gen im Rah­men der save me Kam­pa­gne aktiv mit ihrer Per­son und ihrem Namen.

Ein brei­tes Bünd­nis von PRO ASYL mit dem Flücht­lings­hoch­kom­mis­sa­ri­at der Ver­ein­ten Natio­nen (UNHCR), Wohl­fahrts­ver­bän­den, Kir­chen, Men­schen­rechts- und Flücht­lings­or­ga­ni­sa­tio­nen for­dert, dass Deutsch­land sich ver­pflich­tet, kon­ti­nu­ier­lich ein jähr­li­ches Kon­tin­gent von Flücht­lin­gen dau­er­haft auf­zu­neh­men und zu inte­grie­ren. Gemäß dem durch die Ver­ein­ten Natio­nen an UNHCR erteil­ten Auf­trag, für Flücht­lin­ge dau­er­haf­te Lösun­gen zu fin­den, brau­chen die auf­ge­nom­me­nen Flücht­lin­ge von Beginn an ein siche­res Auf­ent­halts­recht, wer­den arbeits- und sozi­al­recht­lich mit Inlän­dern gleich­ge­stellt und erhal­ten best­mög­li­che Inte­gra­ti­ons­chan­cen.

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