28.09.2010
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Foto: Anna Neumann

Am Frei­tag wur­de im Vor­feld des Tag des Flücht­lings die Inter­kul­tu­rel­le Woche 2010 mit einer Auf­takt­ver­an­stal­tung in Essen eröff­net. Das Mot­to die­ses Jahr: „Zusam­men­hal­ten – Zukunft gewin­nen“. Die Euro­päi­sche Uni­on hat das Jahr 2010 zum Jahr zur Bekämp­fung von Armut und sozia­ler Aus­gren­zung aus­ge­ru­fen. Flücht­lin­ge sind in Deutsch­land beson­ders von Dis­kri­mi­nie­rung und Aus­gren­zung betrof­fen.  Mot­to zum Tag

Am Frei­tag wur­de im Vor­feld des Tag des Flücht­lings die Inter­kul­tu­rel­le Woche 2010 mit einer Auf­takt­ver­an­stal­tung in Essen eröff­net. Das Mot­to die­ses Jahr: „Zusam­men­hal­ten – Zukunft gewin­nen“. Die Euro­päi­sche Uni­on hat das Jahr 2010 zum Jahr zur Bekämp­fung von Armut und sozia­ler Aus­gren­zung aus­ge­ru­fen. Flücht­lin­ge sind in Deutsch­land beson­ders von Dis­kri­mi­nie­rung und Aus­gren­zung betrof­fen.  Mot­to zum Tag des Flücht­lings am 1. Okto­ber 2010 ist des­halb „Mit Dis­kri­mi­nie­rung macht man kei­nen Staat“.

Par­al­lel zu einem Öku­me­ni­schen Got­tes­dienst zum bun­des­wei­ten Auf­takt der Inter­kul­tu­rel­len Woche gab es am Frei­tag eine Foto­ak­ti­on auf dem Platz vor der Kir­che. Bei der von ProAsyl/Flüchtlingsrat Essen orga­ni­sier­ten Akti­on lie­ßen sich unter ande­rem der Vor­sit­zen­de des Rates der Evan­ge­li­schen Kir­che in Deutsch­land (EKD), Prä­ses Niko­laus Schnei­der, und ande­re Men­schen auf einem blau­en Sofa mit dem Slo­gan „Kei­ne Abschie­bun­gen in Fol­ter­staa­ten!“ foto­gra­fie­ren. Die For­de­rung hat­te einen kon­kre­ten Hin­ter­grund: Aus Essen wur­den im Juli sechs Frau­en und Män­ner auf Basis des deutsch-syri­schen Rück­über­nah­me­ab­kom­mens nach Syri­en abge­scho­ben. Zwei von ihnen wur­den sofort nach der Ankunft ver­haf­tet.

Ver­an­stal­tun­gen der Inter­kul­tu­rel­len Woche und zum Tag des Flücht­lings »