20.05.2011
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Rom: Nachtlager von obdachlosen Flüchtlingen in der Garage der ehemaligen somalischen Botschaft. Foto: Shirin Shahidi

Ein neuer Bericht der Schweizerischen Flüchtlingshilfe und der norwegischen Organisation Jussbuss bestätigt die von PRO ASYL dokumentierten dramatischen Zustände in Italien: Asylsuchende und auch anerkannte Flüchtlinge müssen unter erbärmlichen Zuständen in Italien leben. Auch besonders verletzliche Gruppen – wie Kinder und Traumatisierte – sind betroffen. In dem Bericht wird aufgrund der verheerenden Lebensverhältnisse in Italien

Ein neuer Bericht der Schweizerischen Flüchtlingshilfe und der norwegischen Organisation Jussbuss bestätigt die von PRO ASYL dokumentierten dramatischen Zustände in Italien: Asylsuchende und auch anerkannte Flüchtlinge müssen unter erbärmlichen Zuständen in Italien leben. Auch besonders verletzliche Gruppen – wie Kinder und Traumatisierte – sind betroffen. In dem Bericht wird aufgrund der verheerenden Lebensverhältnisse in Italien der Schluss gezogen, dass Überstellungen von Flüchtlingen nach Italien höchst problematisch sind.

Diese Einschätzung teilen mittlerweile auch eine Reihe von deutschen Verwaltungsgerichten, die daher die Überstellung von Asylsuchenden nach Italien ausgesetzt haben. Die ARD-Tagesthemen berichteten diese Woche über den Fall eines Somaliers, für dessen Verbleib in Deutschland sich sein Rechtsanwalt Bender in engem Kontakt mit PRO ASYL einsetzt.

Zu den Tagesthemen vom 19.05.2011

Bericht der Schweizer Flüchtlingshilfe und von Jussbuss in englischer Sprache (erscheint demnächst auch auf Deutsch und Französisch) Download (pdf)

Bericht von PRO ASYL zur Situation von Flüchtlingen in Italien vom Februar 2011