03.06.2013
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Über einen besseren Schutz von Flüchtlingen in Deutschland und Europa diskutieren Fachleute im Juni in Berlin. Foto: UNHCR

Am 24. und 25. Juni findet in Berlin zum 13. Mal das Berliner Symposium zum Flüchtlingsschutz statt. Die Tagung lädt ein zur Diskussion über den Umgang mit syrischen Flüchtlingen, die soziale Teilhabe von Flüchtlingen in Deutschland und Rassismus in Europa.

„Die Menschenwürde ist migrationspolitisch nicht zu relativieren“, stellte das Bundesverfassungsgericht 2012 klar – wie steht es heute um die soziale Teilhabe und die Lebensbedingungen von Flüchtlingen in Deutschland? Zwei Tage lang bietet das 13. Symposium für Flüchtlingsschutz Raum, um Fragen wie diese zu reflektieren. Dabei geht es um die sozialrechtliche Behandlung von Asylsuchenden, das Sachleistungsprinzip, die Residenzpflicht, um Familiennachzug und Zugang zum Arbeitsmarkt.

Rassismus gegen Roma 

Weiter diskutiert werden sollen Defizite im Flüchtlingsrecht und im Asylverfahren. Hier steht der Umgang mit religiösen und ethnischen Minderheiten, speziell die der Roma, nach völker- und europarechtlichen Vorgaben im Vordergrund. Ihre Diskriminierung wird bislang häufig nicht als verfolgungsrelevant eingestuft.

Wie stellt sich die Politik zur Flüchtlingskrise in Syrien?

Ein zentrales Thema wird auch die Flüchtlingskrise in Syrien und den Nachbarländern sein. Zu den Fragen, was Deutschland und die EU tun können, um einen Beitrag zur Bewältigung der humanitären Krise in Syrien zu leisten und wie sich die deutsche Politik im Jahr der Bundestagswahl zur syrischen Flüchtlingskrise positioniert werden Vertreterinnen und Vertreter der politischen Parteien bei einer Podiumsdiskussion Stellung nehmen.

Eingeladen zur Begegnung und Diskussion sind Flüchtlinge, Unterstützerinnen und Unterstützer, NGOs, Anwältinnen und Anwälte, sowie Vertreterinnen und Vertreter von Ministerien, Behörden und Gerichten.  Informationen zur Anmeldung finden sich auf der Webseite der Evangelischen Akademie

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