Artikel Nr.: 1067
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Völkerrechtswidrig und bisweilen tödlich – Die Push-Back-Operationen griechischer Einsatzkräfte gegen Flüchtlinge

März 2014

Über ein Jahr lang unter­such­te ein PRO ASYL Team mit 12 Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern Aus­sa­gen und Berich­te über ille­ga­le Abwehr­maß­nah­men gegen Schutz­su­chen­de an der grie­chisch-tür­ki­schen Gren­ze. Flücht­lin­ge wer­den an der grie­chi­schen-tür­ki­schen EU-Gren­ze lebens­ge­fähr­li­chen Prak­ti­ken aus­ge­setzt.

Son­der­kom­man­dos wird vor­ge­wor­fen, Flücht­lin­ge beim Auf­griff zu miss­han­deln, rechts­wid­rig zu inhaf­tie­ren und dann völ­ker­rechts­wid­rig in die Tür­kei zurück­zu­wei­sen. Ein­hei­ten der grie­chi­schen Küs­tern­wa­che set­zen Flücht­lin­ge in tür­ki­schen Gewäs­sern aus. Auch die EU ist hier ver­ant­wort­lich. Die euro­päi­sche Grenz­schutz­agen­tur Fron­tex ist seit Jah­ren in der Ägä­is im Ein­satz.

Her­aus­ge­ber: PRO ASYL