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März 2011

Flücht­lin­ge in Deutsch­land: Für sozia­le Teil­ha­be und ein Leben in Wür­de

In Deutsch­land gibt es zwei ver­schie­de­ne For­men des Exis­tenz­mi­ni­mums: eine für Deut­sche und eine für Flücht­lin­ge. Das am 1. Novem­ber 1993 in Kraft getre­te­ne Asyl­be­wer­ber­leis­tungs­ge­setz legt fest, dass Flücht­lin­ge gegen­über hil­fe­be­dürf­ti­gen Deut­schen erheb­lich schlech­ter zu stel­len sind. Seit Ein­füh­rung die­ses dis­kri­mi­nie­ren­den Geset­zes kämp­fen PRO ASYL, Flücht­lings­rä­te, Kir­chen, Wohl­fahrts­ver­bän­de und die Betrof­fe­nen selbst dage­gen an. Für Schutz­su­chen­de in Deutsch­land müs­sen die Men­schen­rech­te unein­ge­schränkt gel­ten. Ihre Wür­de ist zu respek­tie­ren, man darf sie nicht zu Men­schen „zwei­ter Klas­se“ machen.

Her­aus­ge­ber: PRO ASYL