In einem gemein­sa­men State­ment kri­ti­sie­ren UNHCR, die inter­na­tio­na­le Orga­ni­sa­ti­on für Migra­ti­on (IOM) und UNICEF am 20.11.2015, dass Regie­run­gen ent­lang der soge­nann­ten Bal­kan-Rou­te die Wei­ter­rei­se von Flücht­lin­gen und Migran­ten ein­schrän­ken, unter ande­rem auf­grund bestimm­ter Staats­an­ge­hö­rig­kei­ten. Dies sei sowohl huma­ni­tär, als auch recht­lich und aus Grün­den der Sicher­heit unhalt­bar. Die ein­ge­führ­ten Maß­nah­men ver­schärf­ten die Span­nun­gen an Grenz­über­gän­gen und sorg­ten für einen Domi­no­ef­fekt. Ange­sichts sin­ken­der Tem­pe­ra­tu­ren sei­en ins­be­son­de­re Kin­der und ande­re Per­so­nen mit spe­zi­el­len Bedürf­nis­sen gefähr­det. Es gebe ent­lang der Flucht­rou­te einen Man­gel an Auf­nah­me­mög­lich­kei­ten.

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