So überschreibt Wassilis Aswestopoulos einen am 27.5.2016 bei Telepolis erschienenen Artikel. Er beschreibt die Situation nach der vorzeitig abgeschlossenen Räumung des Flüchtlingslagers Idomeni. Tausende von Flüchtlingen waren vor der Räumung bereits ins Umland geflohen und campierten überwiegend unter extrem schwierigen Umständen. Auch unter der Regierung Tsipras gibt es politische Großlautsprecher, so den griechischen Bürgerschutzminister Nikos Toskas, der vollmundig verlautbarte, künftig werde der griechische Staat in der Flüchtlingsfrage den Ton angeben, nicht mehr die Hilfsorganisationen. Nachdem UNHCR über die Zustände in den überfüllten Ausweichlagern berichtet hatte, zeigte sich die Regierungskommission für Flüchtlinge beleidigt darüber, dass man die Leistungen der griechischen Regierung nicht ausreichend würdige.

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