Dass min­der­jäh­ri­ge Flücht­lin­ge zum Teil aus Unter­künf­ten ver­schwin­den, ist ein alt­be­kann­tes Phä­no­men. Über­wie­gend geschieht dies, weil Kin­der und Jugend­li­che ein ande­res kon­kre­tes Ziel­land haben, in dem es Ver­wand­te gibt oder auf das sich die Hoff­nun­gen ihrer Eltern rich­ten. Den­noch bleibt ein ungu­tes Gefühl, wenn einer­seits min­der­jäh­ri­ge Flücht­lin­ge in gro­ßer Zahl ver­schwin­den, aber in der deutsch­land­weit geführ­ten Ver­miss­ten­da­tei kaum erfasst sind. Die Welt berich­tet über das The­ma am 11.12.2015, nicht ohne auf den Ver­dacht Bezug zu neh­men, dass Men­schen­händ­ler für das Ver­schwin­den der Jugend­li­chen ver­ant­wort­lich sein könn­ten, wofür es aller­dings kaum kon­kre­te Hin­wei­se gibt.

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