01.08.2012

Newsletter Aug 2012

Flücht­lings­in­itia­ti­ven haben Ende Juli 2012 erneut gegen das Abschie­be­ge­fäng­nis im Flug­ha­fen Ber­lin-Schö­ne­feld, künf­tig „Wil­ly-Brandt“, pro­tes­tiert. Der Miet­ver­trag für die Ein­rich­tung läuft ab 1. August 2012. Das sei aber nicht gleich­be­deu­tend mit der Inbe­trieb­nah­me als Abschie­be­ge­fäng­nis, so ein Spre­cher des Bran­den­bur­gi­schen Innen­mi­nis­te­ri­ums laut der Lau­sit­zer Rund­schau vom 30. Juli 2012. Trotz­dem wird wohl der Flug­ha­fen­k­nast lan­ge vor dem Flug­ha­fen selbst funk­tio­nie­ren. Gleich­zei­tig hat Bran­den­burg eine Bun­des­rats­in­itia­ti­ve gegen das Flug­ha­fen­asylver­fah­ren gestar­tet. Da hat der Bran­den­bur­gi­sche Innen­mi­nis­ter bei Inbe­trieb­nah­me des Flug­ha­fens allen Grund, bei sei­ner Ein­wei­hungs­re­de auf die dunk­len Sei­ten des Flug­ha­fens hin­zu­wei­sen. Wil­ly Brandt und die bran­den­bur­gi­sche Lan­des­re­gie­rung – sie haben’s nicht gewollt.