Eben­so wie PRO ASYL sieht der Afgha­ni­stan-Exper­te und Ent­wick­lungs­hel­fer Rein­hard Erös die Pla­nun­gen der Bun­des­re­gie­rung, afgha­ni­sche Flücht­lin­ge künf­tig in grö­ße­rer Zahl abzu­schie­ben, sehr kri­tisch. Die Situa­ti­on im Land sei heu­te schlim­mer als wäh­rend der Nato-Ein­sät­ze. Afgha­ni­stan kön­ne nicht als siche­res Her­kunfts­land bezeich­net wer­den, denn mehr Zivi­lis­ten und Poli­zis­ten als je zuvor sei­en in der letz­ten Zeit ums Leben gekom­men. Die Sicher­heits­la­ge sei die­ses Jahr schlim­mer als in all den Jah­ren, in denen die Nato aktiv gewe­sen sei. Ein Inter­view mit Erös fin­det sich bei Deutsch­land­ra­dio Kul­tur.

Alle Beiträge von Fachpolitischer Newsletter N° 220 ansehen