01.03.2013

Newsletter Mar 2013

„Die Lebens­be­din­gun­gen der Roma wer­den zuneh­mend uner­träg­lich“ heißt der Titel eines Vor­tra­ges, den die Exper­ten Murat Hali­ti und Karin Warin­go vom Ver­ein Cha­chipe im Dezem­ber 2012 in Frei­burg und Kon­stanz gehal­ten haben. Zugrun­de lie­gen Erfah­run­gen auf einer Rei­se nach Ser­bi­en und Maze­do­ni­en, Beob­ach­tun­gen, die zei­gen, dass es für Roma zuneh­mend schwie­ri­ger wird, in den Nischen, in denen sie bis­lang noch ein rand­stän­di­ges Aus­kom­men gefun­den hat­ten, zu über­le­ben. Deut­lich wird aber auch, dass es staat­li­che Hand­lun­gen sind, die dazu bei­tra­gen, dass die Über­le­bens­stra­te­gi­en erschwert oder unmög­lich gemacht wer­den. Beschrie­ben wer­den auch die Ver­su­che, Staa­ten des west­li­chen Bal­kans, auf Druck der EU hin mit einer Viel­zahl von Maß­nah­men poten­ti­el­le Asyl­be­wer­be­rIn­nen abzu­schre­cken bzw. ihnen die Aus­rei­se in EU-Staa­ten zu erschwe­ren.