01.01.2012

Newsletter Jan 2012

Der Ein­satz von Video­kon­fe­renz­tech­nik bei der Anhö­rung von Asyl­su­chen­den ist mit gel­ten­dem Recht nicht zu ver­ein­ba­ren. Dies belegt eine Aus­ar­bei­tung der wis­sen­schaft­li­chen Diens­te des Deut­schen Bun­des­ta­ges. Der Geset­zes­wort­laut und Geset­zes­be­grün­dung gehen von einer per­sön­li­chen Anhö­rung aus. Es spre­che alles dafür, dass die per­sön­li­che Anhö­rung die gleich­zei­ti­ge Anwe­sen­heit der Ver­fah­rens­be­tei­lig­ten in einem Raum ver­langt. PRO ASYL hat als Kon­se­quenz die sofor­ti­ge Ein­stel­lung der Video­kon­fe­ren­zen beim Bun­des­amt für Flucht und Migra­ti­on gefor­dert. In Auf­trag gege­ben hat­te die Aus­ar­bei­tung der wis­sen­schaft­li­chen Diens­te Ulla Jel­pke, innen­po­li­ti­sche Spre­che­rin der Frak­ti­on Die Lin­ke im Bun­des­tag.