Das Verwaltungsgericht Oldenburg hat einer Romni aus Mazedonien den Flüchtlingsstatus zuerkannt, weil sie als Aktivistin politisch verfolgt wurde. Über den sehr seltenen Fall einer Anerkennung für eine Asylsuchende aus einem angeblich „sicheren Herkunftsstaat“ berichtet die taz vom 11.11.2015. Die Frau hatte sich in Mazedonien in einem Verein für die Rechte von Roma engagiert und staatliche Gewalt dokumentiert. Deshalb sei sie über lange Zeit hinweg von der Polizei malträtiert worden, im Jahre 2011 so schwer, dass sie ihr ungeborenes Kind verlor.

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