01.10.2014

Newsletter Oct 2014

Jeder drit­te nach Deutsch­land ein­rei­sen­de Flücht­ling ist ein Kind oder ein Jugend­li­cher. Schät­zungs­wei­se 65.000 Flücht­lings­kin­der leben mit unsi­che­rem Auf­ent­halt in Deutsch­land. Trotz die­ser schwie­ri­gen Lebens­si­tua­ti­on erhal­ten die­se nur unzu­rei­chen­de staat­li­che Unter­stüt­zung, so UNICEF anläss­lich einer Stu­die zur Situa­ti­on von Flücht­lings­kin­dern in Deutsch­land unter der Über­schrift „In ers­ter Linie Kin­der – Flücht­lings­kin­der in Deutsch­land“. Erstellt hat die Stu­die der Bun­des­fach­ver­band Unbe­glei­te­te Min­der­jäh­ri­ge Flücht­lin­ge e.V. im Auf­trag von UNICEF Deutsch­land. Flücht­lings­kin­der sei­en in allen Lebens­be­rei­chen benach­tei­ligt, von der beeng­ten Unter­brin­gung ohne die Chan­ce auf Pri­vat­sphä­re über Pro­ble­me bei der medi­zi­ni­schen Ver­sor­gung oder bei der Umset­zung Asyl­be­wer­ber­leis­tungs­ge­set­zes, wo eben­falls Kin­der beson­ders stark betrof­fen sei­en. Es stün­den auch nicht genü­gend Schul­plät­ze und nicht aus­rei­chend pas­sen­de Sprach­lern­an­ge­bo­te zur Ver­fü­gung. Auch die Kin­der- und Jugend­hil­fe errei­che Flücht­lings­kin­der oft nicht.