01.04.2013

Newsletter Apr 2013

Der Tod eines Asyl­be­wer­bers in Hof wirft immer neue Fra­gen auf, so die Regio­nal­nach­rich­ten Ober­fran­ken des Baye­ri­schen Rund­funks vom 14. März 2013. Es gehe dabei unter ande­rem dar­um, wie der offen­sicht­lich psy­chisch ange­schla­ge­ne Ira­ner medi­zi­nisch behan­delt wor­den sei. Der 29-Jäh­ri­ge war am 7. März 2013 tot in sei­nem Zim­mer in einem Hofer Lager gefun­den wor­den. Die Regie­rung von Ober­fran­ken hat­te dem BR gegen­über erklärt, er sei wegen psy­chi­scher Pro­ble­me bereits bei zwei ira­ni­schen Ärz­ten in Hof in Behand­lung gewe­sen, wo es aller­dings nach einer Recher­che ent­spre­chen­de Ärz­te nicht gibt. Seit andert­halb Jah­ren hat­te der Ira­ner auf eine Ent­schei­dung des Bun­des­am­tes zu sei­nem Asyl­ver­fah­ren gewar­tet. Ein Opfer der Fehl­pla­nun­gen des Bun­des­am­tes, wo eine Viel­zahl auch ira­ni­scher Fäl­le län­ger als ein Jahr liegt? Nach Anga­ben der Land­tags­grü­nen in Bay­ern sei der bekannt­ge­wor­de­ne Sui­zid bereits der vier­te Selbst­mord eines Asyl­be­wer­bers in Bay­ern inner­halb eines Jah­res gewesen.