01.12.2014

Newsletter Dec 2014

Der Koali­ti­ons­ver­trag der rot-rot-grü­nen Koali­ti­on in Thü­rin­gen ent­hält eini­ge Pas­sa­gen zu einer künf­ti­gen men­schen­rechts­ori­en­tier­ten Flücht­lings- und Inte­gra­ti­ons­po­li­tik. So ver­pflich­tet sich die Koali­ti­on zu einer kon­ti­nu­ier­li­chen Finan­zie­rung der psy­cho-sozia­len the­ra­peu­ti­schen Behand­lung trau­ma­ti­sier­ter Flücht­lin­ge in bedarfs­ge­rech­ter Form. Eine Clea­ring­stel­le für unbe­glei­te­te min­der­jäh­ri­ge Flücht­lin­ge soll im Lan­de ein­ge­rich­tet wer­den. Das Land för­dert kom­mu­na­le Auf­nah­me- und Inte­gra­ti­ons­kon­zep­te. Die Lan­des­re­gie­rung wird gleich zu Anfang der Legis­la­tur­pe­ri­ode die Abschie­be­pra­xis in Thü­rin­gen über­prü­fen und wäh­rend der Dau­er die­ser Maß­nah­me eine vor­über­ge­hen­de Aus­set­zung auf­ent­halts­be­en­den­der Maß­nah­men zur Ver­mei­dung unbil­li­ger Här­ten erlas­sen.