Eine Stu­die des Süd­wind-Insti­tu­tes „Gren­zen über­win­den. Migran­tIn­nen auf dem Weg nach Euro­pa“, im Okto­ber vor­ge­stellt, lenkt den Blick auf das öst­li­che Afri­ka, wo vie­le Her­kunfts-, Tran­sit- und Ziel­staa­ten von Migra­ti­on und Flucht lie­gen. Erläu­tert wird die Ein­bet­tung der Staa­ten aus die­ser Regi­on in den soge­nann­ten Khar­to­um-Pro­zess. Die Stu­die ver­steht sich als Absa­ge an eine Poli­tik, die auf Grenz­schutz und Migra­ti­ons­ver­hin­de­rung setzt. Eine sol­che Poli­tik sug­ge­rie­re, die euro­päi­schen Gesell­schaf­ten könn­ten vor den glo­ba­len Ent­wick­lun­gen, die Migra­ti­on aus­lö­sen, durch Grenz­schutz „geschützt“ wer­den und ver­ken­ne dabei die Tat­sa­che, dass das west­li­che Lebens- und Wirt­schafts­mo­dell von der Arbeits­kraft, den Roh­stof­fen und auch den Märk­ten der Her­kunfts­län­der abhän­ge. Die Stu­die kann bestellt oder kos­ten­los digi­tal abge­ru­fen wer­den.

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