Wie die taz am 5.9.2016 „Teure Sicherheit“ berichtet, sind die Kosten für die Bewachung von Unterkünften trotz zunehmender Leerstände und Schließungen weiterhin hoch. Jedenfalls gilt dies laut taz, wenn man die Antworten auf schriftliche Anfragen lese, die CDU und FDP Politiker*innen in Hamburg gestellt hätten. Neben dieser wegen der vielen in Betracht zu ziehenden Faktoren schwierigen Vergleichsrechnung finden sich interessante Feststellungen im Artikel. Offenbar gab es zum Erscheinungszeitraum in Hamburg noch immer keine Verträge zwischen Stadt und Betreibern, die Abrechnungsregeln festschreiben. Kann doch wohl nicht, sagt sich da der Steuerzahler und wüsste gern mehr. Immerhin scheinen die Überprüfungen der Security Firmen in Sachen Zuverlässigkeit häufiger zu werden. Die Innenbehörde hat 92 Personen aus neun Firmen untersagt, im Wachdienst von Erstaufnahmeeinrichtungen tätig zu sein. Es habe da einen Bearbeitungsrückstand gegeben, sagt der zentrale Koordinierungsstab. Überprüft würden allerdings nur eingesetzte Mitarbeiter. Geschäftsführer, die nicht im operativen Geschäft sind, könnten nicht überprüft werden, so die Sprecherin des zentralen Koordinierungsstabs für Flüchtlinge. Eine eigentümliche Auffassung, die weitere Nachfragen auslöst.

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